Bewerbung für eine Ausbildung

Bewerbung Ausbildung
Bewerbungsschreiben im Premium-Design „Entschlossen“

Nach dem Ende der Schulzeit stehen einem Schüler verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Während einige sich zunächst für ein Studium entscheiden, ziehen andere die Berufsausbildung vor.

Anders als bei einem Studium steigen Auszubildende direkt ins Berufsleben ein und sammeln praktische Erfahrungen an ihrem Arbeitsplatz. Auszubildende werden in jeder Branche gesucht.

Die Bewerbung für eine Ausbildung ist für viele Heranwachsende die erste Bewerbung, die sie in ihrem Leben erstellen und wird daher häufig als besonders schwierig wahrgenommen.

Aber auch für Berufserfahrene, die im Alter eine neue Ausbildung beginnen möchten, ist die Bewerbung nicht leicht.

Haben Sie sich vorgenommen, sich für eine Berufsausbildung zu bewerben? Dann möchten wir Ihnen im Folgenden Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, die Ihnen die Bewerbung für eine Ausbildung erleichtern werden.

Den richtigen Ausbildungsplatz finden

Fundstellen für Ausbildungsbetriebe sind leicht ausfindig zu machen. Suchmaschinen und Jobbörsen im Internet sind besonders empfehlenswert, da sie ein bundesweites Angebot an Stellenanzeigen abdecken. Unternehmen machen heutzutage immer stärker auf ihre zu vergebenen Ausbildungsplätze aufmerksam und werben auf ihren Websites oder auf den Stellenportalen für Vakanzen. Auszubildende sind heiß begehrt, die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt sind weitreichend und gerade deswegen ist es nicht einfach, sich für einen Ausbildungsplatz zu entscheiden.

Einen passenden Ausbildungsplatz zu finden ist jedoch elementar, denn eine Berufsausbildung dauert im Regelfall 3 Jahre. Das bedeutet, dass Sie sich bestenfalls einen Job und ein Unternehmen aussuchen sollten, die Ihnen wirklich zusagen, um Ihren Ausbildungsberuf langfristig motiviert zu erlernen.

Oftmals haben Bewerber ein bestimmtes Unternehmen im Kopf, bei dem sie sich als Auszubildende bewerben wollen. Über die internen Abläufe und Zustände im Betrieb wissen sie jedoch selten Bescheid. Bewertungsportale, wie kununu.de, lösen dieses Problem und bieten Besuchern Kritiken von ehemaligen und derzeitigen Angestellten zahlreicher Betriebe.

Haben Sie ein passendes Stellenangebot von einem Unternehmen gefunden, das Ihnen zusagt? Dann achten Sie besonders auf die angegebenen Randdaten und Anforderungen an Bewerber. Diese werden bei der Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen eine wichtige Rolle spielen. Passen Sie außerdem auf, dass Sie lediglich seriöse Angebote in Betracht ziehen.

Bedenken Sie stets, welches berufliche Ziel Sie haben, welche Türen Ihnen die Ausbildung öffnet und was Sie nach dem Abschluss in Angriff nehmen wollen. In vielen Fällen übernehmen Unternehmen ihre Auszubildenden nach Abschuss der Lehre. Dafür sollten Sie jedoch von Beginn an aufmerksam und engagiert arbeiten.

Aufbau einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz

Eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz ist klassisch aufgebaut
Die Bestandteile (in korrekter Reihenfolge) sind:

Bewerbung Ausbildung Reihenfolge der Unterlagen
Die richtige Reihenfolge Ihrer Bewerbungsunterlagen. Dahinter folgen weitere Anlagen wie Zeugnisse oder Arbeitsproben.

Bewerbungen für Ausbildungen erfordern sehr selten spezielle Unterlagen. Eine Ausnahme bildet zum Beispiel der Ausbildungsberuf Mediengestalter. Arbeitgeber fordern von Bewerbern in diesem Fall häufig sowohl Arbeitsproben als auch ein ärztliches Schreiben, das ein intaktes Hör- und Sehvermögen bestätigt.

Bewerbung nach Muster

Verzichten Sie bei der Erstellung von Anschreiben und Lebenslauf unbedingt auf Muster und Vorlagen aus dem Internet, um ihre Erfolgschancen nicht zu gefährden. Personaler bekommen täglich Bewerbungen und erkennen Vorlagen aus dem Internet sofort.

Inhalt des Anschreibens

Das Anschreiben Ihrer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sollte möglichst auf eine DIN-A4-Seite passen. Auch mit wenig Platz können Sie dabei dem Personaler viel über sich mitgeben – sofern Sie Ihren Text sinnvoll und vollständig aufbauen.

Briefkopf Bewerbungsschreiben Ausbildung
Inhaltlich vollständiger und ansprechend aufgebauter Briefkopf des Bewerbungsschreibens im Premium-Design „Entschlossen“

Gleich bei der Anrede lauert schon die erste Falle. Formuliere ich mein Bewerbungsschreiben in der „Sie“- oder in der „Du“-Form? Normalerweise gilt: Wie Sie in der Stellenausschreibung angesprochen werden, so dürfen Sie auch in Ihrem Anschreiben die Firma anreden. Bei Ausbildungsstellen gilt allerdings besondere Vorsicht, wenn die Ausschreibung in der „Du“-Form formuliert ist. In diesem Fall gilt die oben genannte Regel nicht zwingend.

Oft wählen Unternehmen die „Du“-Anrede bei Ausschreibungen für eine Ausbildung nur, weil sie Schüler bzw. junge Leute ansprechen. Trotzdem erwarten eher konservative Personaler weiterhin ein Anschreiben in der „Sie“-Form. Manche, gerade junge Firmen mit flachen Hierarchien wählen wiederum bewusst die „Du-Anrede“ als Zeichen für Ihre flexible Unternehmenskultur und erwarten Gleiches dann auch von Ihnen im Anschreiben.

Ob eine „Du“- oder „Sie“-Anrede im Bewerbungsschreiben gewünscht ist, lässt sich häufig aus dem Internetauftritt des Unternehmens ableiten: Je nachdem wie dort die Formulierungen gewählt sind, kann Ihnen das als Hinweis dienen.

Einleitung

Ihr Bewerbungsschreiben für die Ausbildung beginnen Sie ganz klassisch mit der Anrede „Sehr geehrte/-r Frau/Herr,“ und dem Namen Ihres Ansprechpartners. Sofern der Name der zuständigen Person nicht herauszufinden ist, wählen Sie „Sehr geehrte Damen und Herren,“ als Anrede.

Nicht selten wird Ihr Ansprechpartner schon in der Ausschreibung des Unternehmens genannt. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie die Unternehmenswebseite aufsuchen und dort nach einer zuständigen Kontaktperson suchen. Alternativ können Sie bei der Firma anrufen und nachfragen. Vorteil: Sie hinterlassen gleich einen motivierten Eindruck, jedoch nur, wenn auf der Webseite wirklich kein Ansprechpartner zu finden ist.

Nach der Anrede sollten Sie versuchen, mit dem ersten Satz die Aufmerksamkeit des Personalers zu erlangen. Vermeiden Sie Standardsätze wie „Ich habe Ihre Ausschreibung gelesen“, sondern stellen Sie direkt einen unverwechselbaren und individuellen Bezug her. Machen Sie in der Einleitung Ihre Motivation deutlich, warum Sie diese Ausbildung erlernen möchten und weshalb das adressierte Unternehmen genau der richtige Ausbilder für Sie ist.

Beispiel Formulierungen für den ersten Satz der Bewerbung:

  • „Sie möchten einen Industriekaufmann ausbilden? Das trifft sich gut, denn ich bin nicht nur gerade auf der Suche nach genau dieser Ausbildung, sondern finde die Lebensmittelindustrie als Einsatzgebiet ohnehin sehr spannend.“
  • „Die verschiedenen Einsatzgebiete in der Ausbildung klingen nach einer abwechslungsreichen Lehrzeit, die ich sehr gerne bei einem renommierten Arbeitgeber wie Ihnen absolvieren möchte. Deswegen möchte ich mich im Folgenden kurz vorstellen.“

Hauptteil

Aufbau des Bewerbungsschreibens für eine Ausbildung
Aufbau des Bewerbungsschreibens für eine Ausbildung

Im Hauptteil sollten Sie dem Personaler zunächst aufzeigen, warum das Unternehmen gerade Sie ausbilden sollte. Die meisten Bewerber auf eine Ausbildung verfügen über wenig bis gar keine Berufserfahrung.

Falls Sie also bereits Erfahrung aus der Berufswelt in die Ausbildung mitbringen, zum Beispiel aus einem Praktikum, können Sie sich dadurch schon von einigen anderen Kandidaten abheben.

Beispiel für die Erwähnung eines Praktikums:
„Im Praktikum bei der Muster AG durfte ich erstmalig Erfahrung im Bereich Marketing & Sales sammeln. Der persönliche Austausch mit den Kunden gefiel mir dabei so gut, dass ich in dieser Richtung gerne weiterarbeiten möchte.“

Falls sich Ihre zurückliegenden beruflichen Stationen oder Praktika inhaltlich eher von der Ausbildungsstelle unterscheiden, können Sie die Erfahrung trotzdem in der Bewerbung nutzen, um beispielsweise Ihre eigenständige Arbeitsweise zu unterstreichen:

  • „Durch die selbstständige, aber gleichzeitig verantwortungsvolle Arbeitsweise konnte ich aus dem zweiwöchigen Sozialpraktikum viel für meine persönliche Entwicklung mitnehmen.“

Abseits etwaiger Berufserfahrung eignen sich für die Bewerbung auch zum Beispiel Schulprojekte oder gute Noten in relevanten Fächern:

  • „Die Fächer Mathe, Englisch und Deutsch lagen mir in der Schule besonders gut, weshalb ich mich für die verschiedenen Herausforderungen der Ausbildung zum Industriekaufmann optimal gewappnet sehe.“ 

Auch Softskills sind ein wichtiger Faktor im Berufsleben. In einer Bewerbung sollten Sie diese aber nicht einfach nur aufzählen, sondern möglichst nachvollziehbar aufzeigen. Ihr Verantwortungsbewusstsein können Sie beispielsweise durch ihre Tätigkeit als Jahrgangssprecher unterstreichen. Ein weiteres Beispiel:

  • „Als Kapitän der U19 beim FC Muster weiß ich, wie man sich durchsetzt, ohne dabei den Teamgeist zu verlieren.“

Nachdem Sie herausgestellt haben, weshalb das Unternehmen Sie wählen sollte, gilt es im Anschreiben außerdem zu erklären, warum Sie sich gerade für diesen Arbeitgeber entschieden haben. Gehen Sie hier möglichst auf individuelle Unternehmensbezüge ein:

  • „Auf Azubi-Portalen wird in den durchweg positiven Bewertungen immer wieder betont, wie viel Wert Sie auf eine gute Betreuung Ihrer Auszubildenden legen. Gleichzeitig finde ich an Ihrem Unternehmen spannend, dass Sie mit der Zeit gehen und kontinuierlich neue Produkte wie zuletzt das Produkt XY auf den Markt bringen. Diese beeindruckende Innovationskraft möchte ich gerne in Zukunft mitgestalten.“ 
Ein individueller Firmenbezug signalisiert dem Personaler, dass Ihre Bewerbung nicht austauschbar ist und Sie sich wirklich mit dem entsprechenden Unternehmen auseinandergesetzt haben.

Checkliste: Diese Fragen sollte Ihr Hauptteil beantworten:

  • Warum wollen Sie die Ausbildung ergreifen?
  • Weshalb sind Sie optimal geeignet?
  • Wieso haben Sie gerade dieses Unternehmen für die Ausbildung gewählt?

Schluss

Zum Schluss sollten Sie noch den geplanten Ausbildungsbeginn erwähnen. Treten Sie bei dem Wunsch nach einem Vorstellungsgespräch ruhig selbstbewusst auf:

  • „Ich blicke dem Ausbildungsbeginn am 1. September bereits mit Spannung entgegen und freue mich schon, Sie persönlich kennenzulernen.“ 

Deckblatt der Bewerbung

Bei der Bewerbung für die Ausbildung ist ein Deckblatt grundsätzlich optional. Trotzdem eignet es sich sehr gut dafür, das Gesamtbild Ihrer Bewerbung abzurunden und bringt einige positive Effekte mit sich:

  • Das Deckblatt kann als Blickfang direkt einen positiven Eindruck beim Personaler hinterlassen
  • Es bringt als Trennung zwischen Anschreiben und Unterlagen Ordnung in Ihre Bewerbung
  • Ermöglicht die Erwähnung von Informationen, die im Anschreiben oder Lebenslauf keinen Platz finden

Falls Sie sich für ein Deckblatt entscheiden, sollten folgende Inhalte nicht fehlen:

  • Überschrift wie z. B. „Bewerbung“
  • Name und Anschrift sowie Kontaktdaten (Telefon, E-Mail-Adresse etc.)
  • Aufzählung der Anlagen (z. B. Schulzeugnis, Arbeitszeugnisse etc.)
  • Bewerbungsfoto
Bewerbung Ausbildung Deckblatt
Professionelles Deckblatt für die Bewerbung

Auch die angestrebte Position oder Ihren höchsten Bildungsabschluss dürfen Sie auf dem Deckblatt angeben. Ein Bewerbungsfoto ist bei einer Bewerbung optional, kann sich als Blickfang auf dem Deckblatt aber durchaus eignen.

Wichtig: Das Foto sollte qualitativ hochwertig sein - der Gang zu einem professionellen Fotografen lohnt sich also definitiv.

Ihr Deckblatt kann auch Ihre besonderen Stärken oder ein repräsentatives Zitat abbilden. Die Stärke oder das Zitat sollte aber in jedem Fall authentisch und aussagekräftig sein. Wenn Ihnen nichts Passendes einfällt, lassen Sie einen solchen kreativen Eingriff lieber aus!

Theoretisch ist Ihrer Kreativität bei der Gestaltung des Deckblattes keine Grenze gesetzt, in der Praxis sollten Sie aber mit zu viel Einfallsreichtum vorsichtig sein.

Genau wie eine besonders kreative Bewerbung generell, eignet sich ein sehr kreatives Deckblatt nur in bestimmten Branchen! Wir empfehlen eine schlichte, übersichtliche und professionelle Gestaltung des Deckblatts. Dazu können Sie die einzelnen Bereiche zum Beispiel mit Trennlinien voneinander abgrenzen. Die Aufzählung der Anlagen findet sich häufig im unteren Drittel des Deckblatts wieder.

Lebenslauf

Im Lebenslauf soll Ihr bisheriger Werdegang möglichst kompakt auf maximal zwei DIN-A4-Seiten dargestellt werden. Dazu wird in der Regel auf die tabellarische Form zurückgegriffen. Das Ziel des Lebenslaufes ist es, ein vollständiges, kompaktes und wahrheitsgemäßes Bild von Ihnen zu übermitteln, ohne das Wunschunternehmen mit Informationen zu überfluten.

Persönliche Daten

Bewerbung Ausbildung Lebenslauf
So könnte Ihr Lebenslauf für die Ausbildung aussehen

Den Beginn machen dabei die persönlichen Daten. Neben Ihrem Namen und Ihrer Adresse sollten Sie für Ihre Erreichbarkeit auch E-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben. Wir empfehlen die dafür die Verwendung einer Kopfzeile.

Falls noch nicht vorhanden, richten Sie sich bei einem seriösen Anbieter eine E-Mail-Adresse ein, die möglichst nur Ihren Vor- und Nachnamen enthält. Das macht einen deutlich professionelleren Eindruck als so manche E-Mail-Adresse, die Sie im Laufe Ihrer Jugend erstellt haben.

Die Erwähnung von Geburtsdatum- und Ort, sowie Familienstand und Staatsangehörigkeit ist freiwillig. Generell empfehlen wir diese Angaben jedoch. Vor allem, wenn Sie sich in einem eher konservativen Unternehmen für die Ausbildung bewerben, rechnen die zuständigen Personaler mit diesen Informationen.

Bei Firmen, die wiederum explizit ihren Sinn für Gleichberechtigung betonen, können Sie bei der Bewerbung auch guten Gewissens auf Angaben wie die Staatsangehörigkeit verzichten.

Bildung

In Ihrem Lebenslauf gilt: Je relevanter die Kategorie, desto weiter oben sollte sie stehen. Die meisten Bewerber auf eine Ausbildung kommen frisch aus der Schule, somit ist die bedeutsamste Rubrik der Bildungswerdegang. Gilt das auch für Sie, platzieren Sie dementsprechend Ihre schulische Laufbahn bzw. besuchte Universitäten direkt unter den persönlichen Details. Dabei empfiehlt es sich, wie auch bei der beruflichen Laufbahn, die Stationen in antichronologischer Reihenfolge aufzulisten. Das heißt: Sie beginnen mit der aktuell bzw. zuletzt besuchten Schule oder Universität, darunter folgen frühere Schulen. 

Wenn Sie im Studium oder in der Schule überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt haben, bietet es sich an, die Abschlussnote in Klammern anzugeben. Wichtig ist nur, dass Sie in dieser Vorgehensweise konsistent bleiben: Wenn Sie die Abschlussnote Ihres Bachelor-Studiums angeben, müssen Sie auch Ihre Schulabschlussnote darlegen. 

Berufliche Laufbahn

Da viele Ausbildungskandidaten als Schüler nur über wenig praktische Erfahrung verfügen, können im Lebenslauf durchaus auch kleinere Nebenjobs und Praktika angegeben werden. Dabei helfen Sie dem Personaler, indem Sie bei jeder Station neben Zeitpunkt und Bezeichnung der Beschäftigung auch kurz in Stichpunkten beschreiben, was Ihre Aufgaben waren. Ehrenamtliche Tätigkeiten hinterlassen ebenfalls einen positiven Eindruck und passen daher gut in den Lebenslauf.

Sprach- und EDV-Kenntnisse

Auch Qualifikationen wie Sprach- und EDV-Kenntnisse (z. B. Microsoft Office) gehören in Ihren Lebenslauf. Die Sprachkenntnisse stufen sich dabei üblicherweise ab in:

  • „Muttersprache“
  • „Verhandlungssicher“
  • „Fließend“
  • „Sehr gute Kenntnisse“
  • „Gute Kenntnisse“
  • „Grundkenntnisse“

Zur Orientierung: Die meisten Abiturienten verfügen über gute bis sehr gute Englisch-Kenntnisse.

Üblich sind auch die Abstufungen nach dem europäischen Referenzrahmen. Das Level A1 entspricht z. B. dem Anfängerniveau, während A2 schon grundlegende Kenntnisse in der Sprache bedeutet. Auch diese Niveaustufen können Sie Im Lebenslauf unterbringen.

Hobbys und Interessen

Gerade bei einer Bewerbung auf eine Ausbildung sind Ihre Hobbys und Interessen eine durchaus relevante Kategorie im Lebenslauf. Häufig werden die angegebenen Hobbys von Personalern genutzt, um mit den oft jungen Ausbildungsbewerbern einen lockeren Einstieg in das Vorstellungsgespräch zu finden.

Vor allem aber können Ihre Freizeitaktivitäten als Nachweis für bestimmte Fähigkeiten oder auch Softskills dienen. Dass Sie zum Beispiel sowohl im lokalen Fußball- als auch Volleyballverein sportlich aktiv sind, signalisiert Ihre Teamfähigkeit. Dementsprechend sollten Sie im Lebenslauf keine Hobbys nennen, die einen schlechten Eindruck hinterlassen. Manche Interessen lassen sich im Vorstellungsgespräch einfach besser erklären.

Datum und Überschrift

Zum Schluss sollten Sie den Lebenslauf noch neben der Orts- und Datumsangabe handschriftlich unterschreiben. Bei einer digitalen Bewerbung können Sie dazu auf einem weißen Blatt Papier unterschreiben und die Unterschrift anschließend einscannen oder mithilfe von entsprechender Soft- und Hardware auch direkt digital unterschreiben.

Bewerbungsmappe oder Online-Bewerbung?

Soll ich die Bewerbung für meine Ausbildung als Bewerbungsmappe oder per Mail versenden? Die Antwort auf diese Frage steht im Regelfall in der Stellenausschreibung des Unternehmens. Sollten keine Angaben zum Versand der Bewerbung gemacht werden, ist es legitim, wenn Sie sich beim Unternehmen erkundigen.

Ausbildung im Alter

Älterer Mann freut sich über Ausbildung im Alter

Menschen in der Lebensmitte, die sich beruflich umorientieren oder noch einmal neu beginnen möchten, können die Schulbank mit Gleichaltrigen drücken. Zugegeben: Bewerbungen für eine Ausbildung von Kandidaten jenseits der 40 sind eher eine Seltenheit.

Aber wer seinen ursprünglich erlernten Beruf nicht mehr ausüben kann oder möchte, muss sich längst nicht auf dem beruflichen Abstellgleis einordnen.

Häufig bieten Unternehmen spezielle Ausbildungsprogramme für die gehobene Altersklasse an. Auszubildende jenseits der 40 sind oftmals sehr engagiert und motiviert, wollen nicht nur einen Abschluss, sondern sich selbst und eventuell auch anderen Menschen aus ihrem Umfeld etwas beweisen – wie diese Erfolgsgeschichten verdeutlichen.

Die größere Lebenserfahrung spielt hier sicherlich eine zentrale Rolle. Oftmals sind bei jüngeren Schülern viele Dinge wichtiger als der Unterrichtsstoff oder die Vorbereitung auf Klausuren und Prüfungen. Bei älteren Auszubildenden steht meist eine andere Motivation im Fokus. So ist es nicht unbedingt das negativ behaftete Gefühl von „müssen“, sondern vielmehr das unbedingte „wollen“, was ältere Azubis von innen heraus antreibt.

Sei es die Bewerbung für eine Ausbildung oder für eine interne Umschulung – die eingereichten Unterlagen müssen überzeugen. Der Lebenslauf muss auf den aktuellen Stand gebracht werden und ein neues Bewerbungsschreiben muss her. Wenn Sie schon länger aus der Bewerbungsthematik raus sind, finden Sie in unseren Bewerbungstipps hilfreiche Informationen darüber, wie Sie sie sich richtig bewerben.


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