Bewerbung als Altenpfleger*in / Pflegefachkraft

Altenpfleger*innen, oder neu Pflegefachkräfte mit Schwerpunkt Altenpflege, widmen sich der Versorgung, Pflege und Betreuung von alten, oft erkrankten und gebrechlichen Menschen und leisten durch diese sinnstiftende Arbeit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Das Arbeitsumfeld ist dabei sehr vielfältig. So sind Altenpfleger*innen in der ambulanten Altenpflege, in Altenwohn- und -pflegeheimen, Reha- oder Pflege-Kliniken, Krankenhäusern oder Seniorenresidenzen im Einsatz.


Freundliche Altenpfleger*innen mit Herz werden oft gesucht. Sie möchten in die Ausbildung starten, sich nach der Ausbildung bewerben oder einen neuen Wirkungskreis als Altenpfleger*in finden? In diesem Artikel geben wir Ihnen hilfreiche Tipps zur Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen.

Bewerbung Altenpfleger*in - Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen

Die richtige Reihenfolge der Bewerbungsunterlagen bei der Bewerbung für eine Stelle als Altenpfleger*in / Pflegefachkraft

Damit Sie sich als Pflegefachkraft in der Altenpflege erfolgreich bewerben können, sind vollständige, klar strukturierte Bewerbungsunterlagen erforderlich.


Folgende Dokumente sollten Sie den Personalverantwortlichen zur Verfügung stellen:

  • Bewerbungsschreiben

  • Deckblatt
  • Lebenslauf
  • Anlagen: Zeugnisse, Zertifikate, etc. (optional)

Ein Motivationsschreiben (als 3. Seite, zusätzlich zum Anschreiben) und die Angabe von Referenzen sind optional. Wenn Sie schon mehrere Jahre Berufserfahrung gesammelt haben, empfiehlt sich ein kleines, übersichtliches Kompetenzprofil - auch Mini-Kurzprofil genannt - auf dem Deckblatt, mit dem Sie Ihre Kernkompetenz prägnant und ansprechend zusammenfassen können.

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Bewerbungsschreiben

Bewerbung Altenpfleger*in - Anschreiben

Im Bewerbungsschreiben, kurz Anschreiben, führen Sie neben Ihrer Motivation auch Ihre Qualifikation, Erfahrung und Soft Skills überzeugend an.


Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie können und wissen, welche Soft Skills Sie auszeichnen und bekunden Sie Ihr Interesse an der Stelle und dem Unternehmen.


Verknüpfen Sie Ihre bisherigen Erfahrungen in der Altenpflege einerseits mit Ihren persönlichen Stärken und andererseits mit den Stellenanforderungen.


Idealerweise gliedern Sie das Bewerbungsschreiben in sinnvolle Abschnitte, damit die Personaler*innen Ihrer Argumentation besser folgen können und es nicht zu verworren wird.


Beantworten Sie folgende Fragen am besten bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben:

  • Warum interessiere ich mich besonders für eine Anstellung in der Altenpflege und warum gerade für dieses Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle?

  • Welche fachlichen und persönlichen Stärken bringe ich für den Job mit?

  • Was ist mein Mehrwert und welche besonderen Leistungen konnte ich gegebenenfalls schon erzielen?

  • Was sind meine beruflichen Ziele und wie hilft mir die ausgeschriebene Position dabei, diese zu erreichen?

Einleitung des Bewerbungsschreibens

Oft sind die ersten Zeilen eines Textes ausschlaggebend, ob Personaler*innen weiterlesen oder sich überhaupt für die Bewerber*innen interessieren – so auch beim Bewerbungsschreiben. Wecken Sie mit den ersten Sätzen das Interesse der Personalverantwortlichen.


Punkten Sie mit außergewöhnlichen, spannenden oder kreativen Einleitungssätzen und regen Sie so zum Weiterlesen Ihres Anschreibens und zum Sichten Ihrer Unterlagen an. Nutzen Sie den ersten Absatz, um Ihre Motivation auf den Punkt zu bringen und Ihr Interesse plakativ zu bekunden. Ihre Qualifikation und Erfahrung sollten auch hier schon anklingen.


Machen Sie sich vorab über folgende Fragen Gedanken:

  • Was fasziniert mich genau an dieser Ausschreibung und dem beschriebenen Arbeitsumfeld?

  • Wie kann ich das Unternehmen zukünftig verstärken?

  • Welchen Mehrwert biete ich im Gegensatz zu anderen Bewerbern?

Um Ihnen zu verdeutlichen, wie ein Einleitungssatz für eine Bewerbung als Altenpfleger*in aussehen könnte, stellen wir Ihnen in den folgenden Absätzen Beispielsätze für unterschiedliche Situationen zur Verfügung.


Beispielhafter Einleitungssatz für eine Bewerbung als Auszubildende:

  • „Bereits während meines Schulpraktikums in Ihrem Altenpflegeheim entwickelte ich große Freude am Umgang mit älteren Menschen und konnte mit meiner freundlichen, offenen Persönlichkeit eine sehr gute Beziehung zu den Bewohner*innen aufbauen. Daran möchte ich gerne anknüpfen und bei Ihnen in die Ausbildung zur Pflegefachkraft in der Altenpflege starten.“

Wichtig: Seit 2020 lautet der Ausbildungsberuf Pflegefachfrau/-mann, welcher die vorherigen einzelnen Ausbildungen Altenpfleger*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger umfasst. Dieser Ausbildungsberuf ist also generalistisch angelegt. Sie können sich aber dennoch im Ausbildungsverlauf auf die Altenpflege oder die Gesundheits- und (Kinder-)krankenpflege spezialisieren.

Beispielhafter Einleitungssatz für eine Bewerbung für Praktikanten in der Altenpflege:

  • „Mit meinem großen Interesse an einer gesellschaftlich wertvollen Arbeit mit viel Menschenkontakt und mit meinem hohen Maß an Lernbereitschaft möchte ich in einem Praktikum bei der Beispiel GmbH spannende, aufschlussreiche Einblicke in den Beruf eines Altenpflegers gewinnen.“

Bewerbung Altenpfleger*in - Einleitung des Anschreibens

Ein weiteres Beispiel für eine Einleitung für Berufserfahrene in der Altenpflege im Premium-Design „Fokussiert“

Hauptteil des Bewerbungsschreibens

Angehende Auszubildende sollten im Hauptteil des Anschreibens darstellen, welche schulischen oder persönlichen Interessen sie in ihrer Berufswahl bestärken, welche Skills sie in Schulpraktika beweisen konnten oder ob sie vielleicht schon ehrenamtlich aushelfen. Berufserfahrene gehen vielmehr auf die grundlegende Ausbildung und bisherige Praxiserfahrung ein und verbinden diese mit den relevantesten Soft Skills.


Folgender Absatz für eine Bewerbung für Berufserfahrene zeigt ein Beispiel, wie Sie Ihre Hard Skills hervorheben könnten:

  • „Bereits seit meiner Ausbildung zur Altenpflegerin steht die Betreuung, Pflege und Versorgung älterer Menschen im Fokus meiner Aufgaben. Aktuell bin ich bei der Beispiel GmbH tätig. Hier übernehme ich auch organisatorische Aufgaben wie die sorgfältige Pflegedokumentation, die Angehörigenbetreuung sowie die Essens- und Medikamentengabe. Besonders liegt es mir am Herzen, dass die Bewohner*innen optimal im Alltag unterstützt und versorgt werden. Dabei freue ich mich, wenn wir gemeinsam Zeit verbringen, schönes Erleben und zusammen lachen. Weiterhin bin ich erfahren im Bestellwesen und in der Anleitung von Auszubildenen und Praktikanten.“

Soft Skills

Ihre persönlichen Stärken, auch Soft Skills genannt, sollten Sie ebenso erwähnen. Gleichen Sie diese mit den stellenspezifischen Anforderungen ab und verknüpfen Sie sie im Idealfall mit Ihren Hard Skills. Hier ein Beispiel:

  • „Mit meiner ausgeprägten Kommunikations- und Sozialkompetenz fällt es mir leicht, auf ältere Menschen zu- und einzugehen und eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen. In meiner täglichen Arbeit sind Belastbarkeit, Zuverlässigkeit und Sorgfalt relevante Grundvoraussetzungen, welche ich selbstverständlich erfülle. Ebenso bin ich sehr teamfähig, wodurch ich effizient mit meinen Kolleg*innen zusammenarbeite.“

In den Altenpflege-Berufen gibt es eine Reihe von Soft Skills, die für eine Tätigkeit als Pflegefachkraft wichtig sind. Gut erwähnen könnten Sie folgende Stärken - gleichen Sie diese aber auch immer mit den Anforderungen der Zielstelle ab:

  • Freundliches Auftreten

  • Ausgeprägte Patientenorientierung

  • Wertschätzender und hilfsbereiter Umgang mit Kollegschaft, Bewohner*innen, Klient*innen oder Patient*innen

  • Freude am Beruf und an der Nähe zum Menschen

  • Strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise

  • Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein

  • Motiviert und zuverlässig

Optionaler Teil

Auf die Rahmenbedingungen der ausgeschriebenen Stelle könnten Sie in einem optionalen Teil des Anschreibens eingehen. Streben Sie z. B. eine Anstellung in Vollzeit- oder Teilzeit an? An welchem Standort oder in welcher Einrichtung möchten Sie vorzugsweise arbeiten? All diese Informationen können Sie in ein bis zwei Sätzen zusammenfassen.


Diesen optionalen Teil können Sie auch nutzen, um nochmal Ihre Motivation aufzugreifen und vertiefender darzustellen. Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft? Was möchten Sie gemeinsam mit Ihrer neuen Kollegenschaft bewirken oder erreichen?

Schlussteil des Bewerbungsschreibens

Ihr Bewerbungsschreiben schließen Sie mit den wichtigsten Informationen ab und können (wenn Sie ohne optionalen Teil arbeiten) noch einmal Ihr Interesse bekunden. Hier finden Angaben zu Ihrer Gehaltsvorstellung, zum möglichen Eintrittsdatum oder Ihrer Kündigungsfrist sowie ein Sperrvermerk Platz.


Beispielhafter Schlusssatz mit Bezug zum Eintrittstermin:

  • „Gerne möchte ich Ihr Team verstärken und die Bewohner*innen der Unternehmen GmbH als engagierte Altenpfleger*in unterstützen. Hierfür stehe ich Ihnen ab dem TT. Monat JJJJ zur Verfügung.“

Beispielhafter Schlusssatz mit Bezug zur Kündigungsfrist:

  • „Hoch motiviert, meine Erfahrung und Qualifikation bei Ihnen einzusetzen, stehe ich Ihnen nach einer X-wöchigen Kündigungsfrist für eine Anstellung zur Verfügung.“

Beispielhafter Schlusssatz mit Gehaltswunsch:

  • „Meine Gehaltsvorstellung beläuft sich unter Berücksichtigung meiner Berufserfahrung auf ein verhandelbares Bruttojahresgehalt von X Euro.“

Deckblatt

Bewerbung Altenpfleger*in - Deckblatt

Beispielhaftes Deckblatt im Premium-Design „Fokussiert“

Das Deckblatt wird oft unterschätzt, ist aber sehr wertvoll für eine vollständige und ansprechende Bewerbung.


Sowohl bei Bewerbungen als Altenpfleger*in als auch für andere Berufsfelder sollte ein Deckblatt beigefügt und dabei folgende Informationen übersichtlich platziert werden:


1. Professionelles Bewerbungsfoto

2. Vollständiger Name

3. Ihre relevanteste Berufsbezeichnung und/oder Ihr höchster Berufs- bzw. Bildungsabschluss

4. Mit einem Mini-Kurzprofil führen Sie Ihre Erfahrungen, Kompetenzen und ggf. besondere Leistungen übersichtlich auf

5. Ihre Kontaktdaten, darunter Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse und ggf. LinkedIn oder XING-Profil  

6. Ein Hinweis auf die Anlagen Ihrer Bewerbungsmappe

Lebenslauf

Um mit Ihren Unterlagen aus der Masse an Bewerbern hervorzustechen, sollten Sie Ihren Lebenslauf übersichtlich und zugleich ansprechend gestalten. Der Lebenslauf muss klar strukturiert und mit relevanten Inhalten angereichert sein. Fügen Sie also aussagekräftige, ausführliche Informationen zu Ihrem Bildungsweg und Ihrer beruflichen Laufbahn an. Durch Fettdruck und farbliche Akzente an wichtigsten Stellen heben Sie relevante Daten und Informationen hervor.


Ihre Bewerbung als Altenpfleger*in überzeugt vor allem mit folgenden Inhalten:

  • Persönliche Daten

  • Professionelle Fähigkeiten
  • Berufserfahrung
  • Bildungsweg
  • Schulungen und Seminare
  • Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

Persönliche Daten

Die persönlichen Daten führen Sie als Einleitung zum Lebenslauf auf: Geburtsdatum und -ort, Staatsangehörigkeit und der Familienstand. Die Angaben sind zwar freiwillig, werden aber vor allem in deutschen Unternehmen genau wie das Bewerbungsfoto gerne gesehen. In dieser Kategorie können Sie ferner die Links zu Ihren Profilen bei XING oder LinkedIn angeben.

Professionelle Fähigkeiten (optional)

Dieser Bereich im Lebenslauf ist optional, kann aber ein toller Eye-Catcher sein, der die wichtigsten Hard Skills bei Ihrem Lebenslauf als Altenpfleger*in aufzeigt. Er kann auch „Fachbereiche“ oder „Erfahrungsfelder“ genannt werden und beim CV-Parsing relevant werden, wenn Ihr Lebenslauf bei einer Online-Bewerbung von einem Parsing-Tool ausgelesen wird.


Listen Sie hier berufsspezifische Schlagworte aus Ihrem Werdegang auf, um Ihre Kernkompetenzen hervorzuheben und zu verdeutlichen. Für den Beruf der Altenpfleger*in eignen sich beispielsweise Keywords wie „Behandlungspflege“, „Dokumentation“ oder „Ambulante und stationäre Altenpflege“ oder „Angehörigenarbeit“.

Bewerbung Altenpfleger*in - Lebenslauf - Persönliche Daten

Berufserfahrung

Die Kategorie Berufserfahrung sollte bei erfahrenen Pflegefachkräften den größten Teil des Lebenslaufes einnehmen. Neben den üblichen Daten wie Monats- und Jahresangaben, Unternehmen mit entsprechender Rechtsform und Ort sowie Ihre konkrete Positionsbezeichnung führen Sie auch Ihre wichtigsten Aufgaben auf. Bei älteren Lebenslaufpositionen können diese Details stark komprimiert oder ganz weggelassen werden.


Unsere Grafik zeigt, wie Altenpfleger*innen ihre Berufserfahrung und ihre übernommenen Aufgaben perfekt und übersichtlich darstellen:

Bewerbung Altenpfleger*in - Lebenslauf - Berufserfahrung

Bildungsweg

In diesen Abschnitt passen alle wichtigen, größeren Abschlüsse – sei es der letzte Schulabschluss, der erreichte Abschluss bei der Berufsausbildung, mehrjährige Weiterbildungen oder ein aufbauendes, berufsbegleitendes Studium. Geben Sie jeweils die Institution / den Ausbildungsbetrieb mit Rechtsform und Ort an und führen Sie Monats- und Jahreszahlen auf. Fettdruck und Farbakzente sollten Sie hier nutzen, um erzielte Abschlüsse hervorzuheben.


So können Sie Ihren Bildungsweg darstellen:

Bewerbung Altenpfleger*in - Lebenslauf - Bildungsweg
Alexandra Schneider - Bewerbungsexpertin

Eine nicht abgeschlossene Ausbildung sollten Sie keinesfalls mit den Worten „Abgebrochen“ oder „Nicht abgeschlossen“ deklarieren, da Ihr Lebenslauf schließlich Ihre Stärken hervorheben und Ihre Schwächen kaschieren sollte – natürlich, ohne zu lügen. Führen Sie in diesem Fall nur die Ausbildung auf und verzichten Sie auf die Zeile mit „Abschluss: Pflegefachmann Altenpflege“. Möglicherweise können Sie einem persönlichen Vorstellungsgespräch näher auf Ihre Beweggründe eingehen.

Alexandra Schneider - Bewerbungsexpertin

Schulungen und Seminare

Berufserfahrene Pflegekräfte in der Altenpflege können sich im Rahmen von Schulungen und Seminaren weiterbilden und neues Wissen aneignen, um sich auf neue Herausforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Fügen Sie daher Teilnahmen im Lebenslauf auf, um Ihr Wissen zu bestimmten Themen und damit auch Ihre Fortbildungsbereitschaft aufzuzeigen. Kleinere, kurzzeitige Fortbildungen finden in der Kategorie „Seminare, Schulungen und Lehrgänge“ Platz. Aufgrund der Kürze reicht jeweils eine Zeile pro Fortbildung. Haben Sie bereits an vielen solcher kleinen Fortbildungen teilgenommen, führen Sie nur die wichtigsten oder neuesten auf.


Hier ein Darstellungsbeispiel für Fortbildungen und Workshops:

Bewerbung Altenpfleger*in - Lebenslauf - Schulungen

Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse

Neben Ihren Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen sind auch weitere Kenntnisse wichtig. Das können beispielsweise Ihre Sprachkenntnisse und EDV-Kenntnisse sein, die Personalverantwortliche oft interessieren. Treffen Sie hier eine geeignete Auswahl, die Ihre Qualifikationen unterstützt und dennoch Relevanz zur ausgeschriebenen Position aufweist. Fügen Sie Hobbys nur an, wenn diese relevant für die Zielstelle sind.


In dieser Form können Sie Ihre zusätzlichen Kenntnisse im Lebenslauf angeben:

Bewerbung Altenpfleger*in - Lebenslauf - Weitere Fähigkeiten

Zeugnisse sind wichtiger Bestandteil einer vollständigen Bewerbungsmappe. Die Beilage von Referenzen oder eines Motivationsschreibens als 3. Seite sind hingegen nur optional. Bei der Auswahl Ihrer Anlagen sollten Sie auf die Relevanz und die komplette Dateigröße achten. Als grober Richtwert: Fügen Sie maximal 10 Anlagenseiten an.


Kostenlose Vorlage für eine Bewerbung als Altenpfleger*in

Bereits seit einigen Jahren unterstützen wir mit unserem Bewerbungswissen Jobsuchende verschiedener Berufe und Branchen auf ihrem Weg zum Traumjob. Gerne möchten wir auch Sie an diesem Wissen teilhaben lassen und Sie bei Ihrem Vorhaben bezüglich einer neuen Anstellung in der Altenpflege unterstützen. In unserer kostenlosen Bewerbungsvorlage geben wir Ihnen daher spezifische Tipps und Inspiration hinsichtlich des Bewerbungsinhalts.


Aufgaben und Arbeitsbereiche als Altenpfleger*in

Altenpfleger*innen übernehmen eine sehr wichtige Rolle in unserer Gesellschaft. Sie sind für Menschen im Alter, mit und ohne altersbedingten Erkrankungen, da und unterstützen sie im Alltag, im Haushalt oder bei der Körperpflege. Das Berufsbild ist sehr vielseitig und Mitarbeitende erledigen verantwortungsvolle Aufgaben. Der Verantwortungs- und Aufgabenbereich kann je nach Einsatzgebiet und Institution unterschiedlich ausfallen. Alle Anstellungen in der Altenpflege haben jedoch eines gemeinsam: die Nähe zu älteren Menschen.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der Altenpflege

Die Einsatzorte, in denen Altenpfleger*innen arbeiten können, sind vielfältig. Sie finden vorrangig Arbeit in Altenwohnheimen und -pflegeheimen. Auch bieten gehobene Seniorenresidenzen, Reha-Kliniken, Krankenhäuser oder Sozialstationen Stellen für Altenpfleger*innen an. Bei ambulanten Pflegediensten betreuten, pflegen und versorgen Sie ältere Menschen, die zu Hause leben. Neben Festanstellungen sind auch Tätigkeiten auf selbstständiger beziehungsweise freiberuflicher Basis möglich, wodurch Sie verschiedene Einrichtungen kennenlernen.

Aufgabenbereiche Altenpflege – Arbeit mit viel Menschenkontakt

Ebenso vielfältig wie die Einsatzmöglichkeiten sind die Aufgabenbereiche von Altenpfleger*innen, wobei der Schwerpunkt auf der Versorgung und Pflege von älteren Menschen liegt.


Zu den Aufgaben und Verantwortungen von Altenpfleger*innen zählen beispielsweise:

  • Unterstützen von Pflegebedürftigen im Alltag z. B. beim Ankleiden oder im Haushalt

  • Verteilen und Verabreichen von Mahlzeiten und Medikamenten

  • Körper- und Behandlungspflege

  • Pflegeplanung, -dokumentation und -evaluation

  • Begleiten von sterbenden und schwerkranken Menschen

  • Gespräche mit Angehörigen

  • Anleiten von Auszubildenden und Praktikant*innen

  • Durchführen von Behandlungsmaßnahmen nach ärztlicher Anordnung

Voraussetzungen für eine Tätigkeit in der Altenpflege

Bei der Arbeit mit Senior*innen sind besonders soziale und kommunikative Kompetenzen, großes Verantwortungsbewusstsein sowie eine eigenverantwortliche und strukturierte Arbeitsweise wichtig. Möchten Sie beispielsweise in einem Pflegeheim arbeiten, sollten Sie teamfähig sein, denn viele Arbeiten erfolgen mit Kolleg*innen.


In einem Krankenhaus kommt das interdisziplinäre, kooperative Arbeiten hinzu, da Sie z. B. mit Therapeuten- oder Ärzteteams eng in Kontakt stehen. Gleichzeitig können bestimmte Situationen belastbar und mit seelischen Herausforderungen verknüpft sein. Eine gute psychische und physische Konstitution ist daher ebenfalls wichtig.


Sie sind an einem Job in der Altenpflege interessiert und bringen die nötigen Voraussetzungen mit, wissen aber nicht, wie Sie in dieses Berufsleben einsteigen können? In der Regel absolvieren Altenpfleger*innen eine duale Berufsausbildung, für die mindestens der Hauptschulabschluss (nach Klasse 10) nötig ist. In einer Berufsfachschule für Altenpflege eignen Sie sich theoretisches Wissen an, welches Sie in den Praxisphasen beispielsweise in einem Altenpflegeheim umsetzen.


Auf die Ausbildung aufbauend bietet Ihnen das Berufsfeld diverse Möglichkeiten zur weiteren fachlichen Weiterentwicklung. So können Sie sich unter anderem wie folgt weiterbilden:

  • Weiterbildungen zur Pflegeleitung und ergänzend Einrichtungsleitung

  • Fortbildung in spezieller Pflege, z.B. Gerontopsychiatrie oder zur Palliativ-Fachkraft

  • Pflegewissenschaftliche, -pädagogische und -wirtschaftliche Studiengänge

  • Weiterbildung zum / zur Fachwirt*in im Sozial- und Gesundheitswesen


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