Bewerbungsschreiben – Was zählt, ist die Qualität

Wer sich mit dem Thema Bewerbung auseinandersetzt, wird schnell feststellen, dass das Bewerbungsschreiben, häufig auch nur Anschreiben oder Bewerbungsanschreiben genannt, den wichtigsten Teil der Bewerbungsunterlagen ausmacht. Als die Nummer 1 in der Reihenfolge der Dokumente in der Bewerbungsmappe, bietet das Anschreiben dem Leser den direkten Einstieg in die Bewerbung.

Professionelles Bewerbungsschreiben
Das Bewerbungsschreiben muss professionell & individuell gestaltet sein

Speziell bei postalischen Bewerbungen wird dies bereits durch das Hinauflegen des Anschreibens auf die Mappe verdeutlicht. Auch bei Online-Bewerbungen findet sich das Anschreiben an der ersten Position innerhalb der gesamten Bewerbungsunterlagen wieder.

Wie wichtig das Bewerbungsschreiben ist, um zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden oder den Traumjob zu bekommen, verdeutlichen die Ergebnisse einer von uns und der Ruhr-Universität Bochum durchgeführten Umfrage zur Qualität von Bewerbungsunterlagen.

Doch was genau bedeutet das eigentlich für Ihr Bewerbungsschreiben und wie können Sie verhindern, dass Ihre Bewerbung direkt im Papierkorb landet?

Stefan Gerth - Geschäftsführer

Ein beachtliches Ergebnis der Umfrage zur Qualität von Bewerbungsunterlagen:

78,6 % der befragten Personaler sehen einen deutlichen Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Qualität von Bewerbungen. Dazu passend gab fast die Hälfte (44,4%) der Befragten an, dass mehr als 60% der an sie adressierten Bewerbungen bereits bei der ersten Prüfung direkt aussortiert würden.

Stefan Gerth - Geschäftsführer

Versetzen Sie sich in die Lage des zuständigen Personalmanagers, auf dessen Schreibtisch Ihr Bewerbungsschreiben neben einer hohen Anzahl anderer Anschreiben Ihrer Mitbewerber landet. Wie schaffen Sie es, dass ausgerechnet Ihre Bewerbung aus der Masse heraussticht und Sie den Job bekommen?

Es gibt eine ganze Reihe an Kriterien, die es zu beachten gilt. Hinterlässt das Bewerbungsschreiben bereits optisch keinen guten Eindruck, so wird der Inhalt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal gelesen werden. Umgekehrt kann es natürlich auch passieren, dass die Unterlagen optisch zwar einwandfrei sind, der Leser sich jedoch bereits nach dem ersten Satz gelangweilt fühlt und die Bewerbung gleich aussortiert.

Über 89 % der von uns befragten Personaler sind außerdem der Meinung, dass ein Anschreiben eine Länge von maximal einer DIN-A4 Seite nicht überschreiten sollte. Der erste Eindruck, sowohl inhaltlich als auch optisch, ist also von enormer Bedeutung. Im Worst-Case-Szenario verschwindet Ihre Bewerbung im Papierkorb, ohne dass Ihr Lebenslauf und Ihre mitgesendeten Anlagen die benötigte Begutachtung erfahren. Um Ihre Karriere zu fördern und Ihren Traumjob zu erhalten, ist ein professionelles Bewerbungsschreiben also von enormer Bedeutung!

Klarer Aufbau und übersichtliche Struktur

Der Inhalt Ihres Bewerbungsschreibens sollte nicht nur fehlerfrei sein und inhaltlich überzeugen können, vielmehr spielen die Struktur und der Aufbau eine ausschlaggebende Rolle.

Bewerbungsschreiben - Aufbau Inhalt
Der inhaltliche Aufbau des Bewerbungsschreibens

Ein strukturierter Aufbau ist für den Leser nicht nur eine Hilfe, sondern untergliedert das Schreiben in die wichtigsten Segmente. Zum einen sind das Einleitung und Hauptteil und zum anderen der Bereich für die Softskills sowie der Schluss.

Das Unternehmen gewinnt die wichtigsten Informationen auf den ersten Blick und sieht auf Anhieb, ob Sie ein geeigneter Kandidat sind. Wichtig: Verzichten Sie auf vorgefertigte Muster als Bewerbungsschreiben! Personaler erkennen Musteranschreiben auf den ersten Blick und sortieren sie meist direkt aus!

Ein passendes Bewerbungsdesign gibt dem ganzen Bewerbungsschreiben sowie der restlichen Mappe eine gewisse persönliche Note. Dabei sollten Schriftart und Schriftgröße nicht extravagant ausgewählt werden, da die Lesbarkeit und Sichtbarkeit eine wichtige Rolle spielen. Allerdings ist es nicht mehr zwingend erforderlich, sich strikt an die DIN 5008 (Norm für Schreib- und Gestaltungsregeln von Geschäftsbriefen) bei der Gestaltung einer Bewerbungsmappe zu halten.

Professionelles Bewerbungsdesign - So könnte Ihre Bewerbung aussehen:

Warum sich Individualität auszahlt

Sie wissen nun bereits, dass es Ihr oberstes Ziel sein muss, sich mit Ihren Bewerbungsunterlagen von der Masse der Bewerber bzw. von Ihrer Konkurrenz abzuheben. Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dies zu bewerkstelligen.

Vermeiden Sie es auf jeden Fall, ein Musteranschreiben zu verwenden! Mehr als 52 % der im Rahmen der oben genannten Umfrage befragten Personaler gaben an, dass ein eindeutiges Musteranschreiben ein K.O.-Kriterium darstellt und zu einer sofortigen Aussortierung der Bewerbungsunterlagen führt.

Bewerbungsschreiben - Anforderungen und Qualifikationen abgleichen

Überlegen Sie gut, welche Aspekte des Anforderungsprofils des Jobs sich gut mit Ihren Qualifikationen und Kenntnissen decken und welche Sie vielleicht noch nicht in Gänze erfüllen.

Berücksichtigen Sie diese Punkte bei der Vorgehensweise und heben speziell Ihre Stärken im Rahmen einer sprachlich geschickten Ausdrucksweise hervor, können sich Türen öffnen, die zuvor fest verschlossen schienen.

Das erhöht Ihre Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch deutlich!


Viele Bewerber greifen auf Musteranschreiben aus dem Internet zurück, die absolut keinen Bezug zur Stellenausschreibung herstellen und die geforderten Qualifikationen nicht aufgreifen.

Ein Bewerber muss zwar nicht sämtliche Anforderungen bis ins kleinste Detail abdecken können, 70 % Übereinstimmung zwischen den eigenen und den im Stellenprofil geforderten Kompetenzen sollte es dann aber schon sein.

Fakt ist: Solange ein Bewerber alle wesentlichen Anforderungen eines Stellenangebotes erfüllt, sollte er seine Karten bestmöglich ausspielen. Viele Bewerber begehen jedoch den Fehler der zaghaften Zurückhaltung und verkaufen sich unter Wert. Genau hier liegt das Problem. Wieso sollte ein Unternehmen lediglich den zweitbesten Kandidaten auswählen? Kann ein Bewerber sich nicht als beste Wahl verkaufen, erhält er auch keine Chance, sich zu beweisen. Die Qualifikationen müssen stimmen, doch die Motivation entscheidet.


Hinsichtlich der Individualität können Sie abseits des Inhalts Ihrer Bewerbung zusätzlich insbesondere mit einem individuellen und ansprechenden Layout punkten. Unter dem Begriff Layout wird die visuelle Gestaltung eines Schriftstücks verstanden. Der erste (optische) Eindruck ist oftmals von entscheidender Bedeutung. Individualität sowie Professionalität sollten sich demnach im Layout widerspiegeln.

Einleitung für das Bewerbungsschreiben

Damit für Sie gleich von Beginn an alle Weichen auf Erfolg gestellt sind, muss insbesondere die Einleitung des Bewerbungsschreibens das Interesse des Personalers wecken und zum Weiterlesen animieren.

Standard-Floskeln in Form von "hiermit bewerbe ich mich" klingen nicht nur abgedroschen, sondern bieten keinen tatsächlichen Mehrwert. Die Tatsache, dass Sie sich bewerben, sollte bereits durch die Art der Unterlagen, spätestens jedoch durch die Betreffzeile des Bewerbungsschreibens deutlich werden. Sie müssen Ihre Absicht dann nicht noch einmal zusätzlich in Worte fassen. Vor allem nicht in die Worte "hiermit bewerbe ich mich".

In den meisten Fällen werden Sie mindestens einen guten Grund wissen, warum Sie sich bei einem Unternehmen bewerben. Vielleicht sind es die hergestellten Produkte, von denen Sie begeistert sind, oder Sie fühlen sich von der Unternehmenskultur oder der Tradition eines Familienbetriebs angesprochen. Dies sind konkrete Informationen für einen Arbeitgeber, anhand derer zu erkennen ist, dass Sie sich bewusst für einen Arbeitgeber entschieden haben und nicht blind 50 Bewerbungsschreiben nacheinander an 50 Arbeitgeber mit jedoch nur ein und demselben Text versenden.

Neben Ihrer Motivation sollten Sie ebenfalls kurz etwas zu Ihrer Person schreiben. Dies kann für den Einstieg in das Bewerbungsschreiben ruhig kurz ausfallen. Sie können zum Beispiel Ihre aktuelle Position sowie die Gesamtzeit Ihrer Erfahrung in dieser Position bzw. dem Bereich oder innerhalb der relevanten Branche nennen.

Wenn aus einer Stellenausschreibung hervorgeht, dass ein Unternehmen einen speziellen Bereich ausbauen oder neu schaffen möchte und Sie bereits Erfahrungen in diesem Bereich mitbringen, gehört diese Information unbedingt in die Einleitung Ihres Bewerbungsschreibens. Riskieren Sie nicht, dass etwas derart Wichtiges übersehen wird. Verfassen Sie eine entsprechende Formulierung, die sich in die einleitenden Sätze einfügt und Sie haben die ungeteilte Aufmerksamkeit des Personalers.

Tätigkeiten beschreiben

Nicht nur im Lebenslauf kommt es auf Aussagekraft an. Das Bewerbungsschreiben ist das Herzstück einer jeden Bewerbung. Viele Bewerber machen jedoch gerade im Anschreiben den Fehler, auf eine nähere Beschreibung ihrer Arbeitsinhalte und der dadurch erworbenen Fähigkeiten zu verzichten. Doch es ist wichtig, eine Brücke zwischen den ausgeübten Tätigkeiten und den vom potenziell neuen Arbeitgeber geforderten Fähigkeiten zu bauen.

"Wie können Sie sich in das neue Arbeitsumfeld einbringen?" - Wer diese Frage durch die Darstellung seiner Erfahrung und Kompetenzen im Bewerbungsschreiben beantwortet, ist bereits auf einem guten Weg. Sie sollten es vermeiden, den Lebenslauf nachzuerzählen. Das wirkt schnell langweilig und ideenlos.

Ebenso sollten Sie auf Floskeln in Form von "Näheres dazu entnehmen Sie bitte meinem Lebenslauf" verzichten.Im Bewerbungsschreiben muss deutlich werden, dass Sie das Anforderungsprofil verstanden haben, indem Sie die relevantesten Aspekte aufgreifen und beschreiben, inwiefern Sie diese oder vergleichbare Tätigkeiten bereits ausgeübt haben. Lassen Sie Personaler nicht im Dunkeln tappen.

Zeigen Sie klar und deutlich, dass Sie über die geforderten Qualifikationen verfügen und somit genau das mitbringen, was gebraucht wird.

Wechselmotivation richtig begründen

Neben den beruflichen und persönlichen Kompetenzen spielt die Motivation des Bewerbers eine zentrale Rolle. Wollen Sie nur irgendeinen Job oder ganz gezielt nur diesen einen Job? Wollen Sie nur ihre Fähigkeiten einbringen oder wissen Sie auch wie? Es geht um die feinen Unterschiede, die inhaltlich untermalt werden müssen.

Wenn ein Jobwechsel innerhalb derselben Branche angestrebt wird, stehen viele Bewerber vor der Frage: "Wo und wie kann ich in meiner Bewerbung klar machen, dass ich meine aktuelle Tätigkeit nicht mehr ausführen möchte, um mich auf neue Aufgaben zu konzentrieren?".

Verschwenden Sie keine Zeit bzw. keinen Platz für Erklärungen, warum Sie Ihren aktuellen Job nicht mehr ausüben möchten. Den potenziell neuen Arbeitgeber interessiert es weniger, warum Sie Ihren derzeitigen Arbeitgeber verlassen möchten. Vielmehr ist von Interesse, warum Sie sich für den neuen Arbeitgeber entschieden haben und inwiefern Sie eine wertvolle Ergänzung für das Unternehmen sind.

Konzentrieren Sie sich auf die positive Darstellung Ihrer Gesamtqualifikation und stellen Sie einen konkreten Bezug zum Unternehmen und der anvisierten Position her. Alles darüber hinaus sollten Sie sich für ein persönliches Gespräch aufbewahren.

Fehler im Bewerbungsschreiben vermeiden

Fehler passieren hin und wieder. Oft schreibt man einen Text, liest ihn noch einmal und findet anschließend trotzdem noch den einen oder anderen Fehler. Doch gerade bei Bewerbungsunterlagen dürfen Fehler einfach nicht passieren. Als ein weiteres Ergebnis unserer Umfrage zeigte sich, dass 68,2 % der befragten Personaler Bewerbungen aufgrund von Rechtschreib- und Grammatikfehlern direkt aussortieren.

Auch ein fehlender Unternehmensbezug im Anschreiben führt bei 67,3 % zu einer direkten Aussortierung der Unterlagen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre Bewerbungsunterlagen genau prüfen und gegebenenfalls noch einmal von einer dritten Person gegenlesen lassen.

Standard vs. professionelles Bewerbungsschreiben
Stechen Sie mit einem professionellen Bewerbungsdesign und Layout aus der Masse an Bewerbungen heraus!

Layout

Ein fehlerhaft formatiertes und unübersichtliches Layout führt dazu, dass ein Bewerbungsschreiben sofort aussortiert wird. Ob der schriftliche Inhalt des Anschreibens gut ist, wird demnach gar nicht weiter beachtet. Ein korrekt formatiertes und sinnvoll aufgebautes Layout des Bewerbungsschreibens lädt den Personaler zum Lesen ein und darf somit als Türöffner bezeichnet werden. Der erste (optische) Eindruck ist für viele Personaler entscheidend.

Bewerbungsschreiben Kopfzeile
Überprüfen Sie den Briefkopf Ihres Bewerbungsschreibens vor dem Versand der Unterlagen!

Formalitäten

Der Aufbau des Bewerbungsschreibens beginnt mit einem vollständigen Briefkopf. Hierzu zählen die eigene Anschrift inklusive einer Telefonnummer, die Adressdaten des Unternehmens und – falls bekannt – der Name des Ansprechpartners. Weiterhin müssen der Ort des Absenders, das aktuelle Datum und eine für die Bewerbung passende Betreffzeile angelegt sein.

Ansprechpartner

Lesen Sie die Stellenausschreibung sorgfältig durch und prüfen Sie, ob dort ein konkreter Ansprechpartner genannt wird. Ist dies der Fall, adressieren Sie das Bewerbungsschreiben direkt an diese Person. Die Verwendung der Formulierung „Sehr geehrte Damen und Herren“ ist in diesem Fall ein fataler Fehler.

Einem Personaler wird sofort auffallen, dass Sie die Ausschreibung nur grob überflogen haben. Fehlt die Angabe der Kontaktperson jedoch in der Stellenanzeige und lässt sich auch über die Internetseite des Arbeitgebers kein Ansprechpartner ausfindig machen, so ist die Verwendung von „Sehr geehrte Damen und Herren“ noch immer die eleganteste Lösung.

Verwendung des Konjunktivs

Das oberste Ziel bei der Erstellung eines Bewerbungsanschreibens muss sein, einen kompetenten Eindruck zu hinterlassen. Für „hätte“, „würde“ und „könnte“ ist hier kein Platz. Sie müssen sich selbstbewusst und selbstreflektiert präsentieren, um als fähiger Kandidat wahrgenommen zu werden. Also nicht zu bescheiden sein und die eigenen Vorzüge klar herausstellen. Deshalb sollten Sie auch Passiv-Konstruktionen und Konjunktive vermeiden. Sie könnten nicht der oder die Richtige für den Job sein, sondern Sie sind es.

Standardformulierungen

Standardformulierungen sind in der Bewerbungswelt ein absolutes No-Go. Personaler erkennen sorglos „hingekritzelte“ Standardbewerbungen auf den ersten Blick. Vermeiden Sie beliebig austauschbare Standardsätze, wie z. B. „Hiermit bewerbe ich mich …”, bei denen Sie einfach nur noch jedes Mal den Arbeitgeber austauschen müssen, um die Bewerbung nochmals zu verschicken. Entscheidend ist die Individualität Ihres Bewerbungsschreibens.

Wiederholungen

Den Lebenslauf im Bewerbungsschreiben noch einmal auszuformulieren, ist einer der am häufigsten gemachten Fehler. Dies ist nicht der Sinn eines Bewerbungsschreibens. Ansonsten müssten Sie auch keinen Lebenslauf in Bewerbungen integrieren. Es sind einzig Ihre beruflichen Kompetenzen und persönlichen Eigenschaften relevant.

Wie sich die letzten zehn Jahre Ihrer Berufspraxis im Detail gestaltet haben, interessiert an dieser Stelle nicht. Verschwenden Sie keinen kostbaren Platz mit unwichtigen Informationen, die auch an anderer Stelle zu finden sind. Besonders bei einem zusätzlichen Motivationsschreiben sollten Sie mit größter Sorgfalt darauf achten, keine Passagen Wort für Wort aus dem Bewerbungsschreiben zu wiederholen.

Holger Manzke - Geschäftsführer

Entspricht Ihre Bewerbung den aktuellen Anforderungen?

Wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob Sie alle notwendigen Aspekte korrekt berücksichtigt haben, sollten Sie besser kein Risiko eingehen. Gerne können Sie uns Ihre aktuellen Bewerbungsunterlagen zusenden und diese prüfen lassen. Nutzen Sie hierfür ganz bequem unser Kontaktformular und unsere Bewerbungsexperten erstellen Ihnen ein individuell auf Ihre Unterlagen zugeschnittenes Angebot.

Holger Manzke - Geschäftsführer

Keine Standardfloskeln verwenden!

"Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenausschreibung gelesen und möchte mich nun hiermit bei Ihnen bewerben." Ein Satz, der heutzutage immer noch gern verwendet wird, jedoch vergleichsweise nichtssagend ist. Wenn eine Stellenanzeige den Bewerber nicht interessiert, bewirbt er sich einfach nicht. Dass er sich nun aber bewirbt, sollte schon allein durch die Dokumente deutlich werden. Mit der Einleitung sollte, wie bereits oben erwähnt, das Interesse des Personalers geweckt werden.

Doch die Gefahr, abgenutzte Standardfloskeln in die eigene Bewerbung zu bauen, lauert nicht nur im ersten Satz der Bewerbung.

Machen Sie den Selbsttest: Verwenden Sie Floskeln?

  • Finden Sie Beschreibungen über Ihre Person und Qualifikationen als Mitarbeiter, die Sie Ihrem potenziellen Arbeitgeber geben.
  • Prüfen Sie, ob die Aussagen und Argumente in Ihrem Bewerbungsschreiben wirklich nachvollziehbar und schlüssig sind.
  • Schauen Sie in Ihre Arbeitszeugnisse: Welche Erfahrungen haben Sie gesammelt und welche belegbaren Attribute haben Sie als Arbeitnehmer bestätigt bekommen?
  • Zeigen Sie deutlich mit Ihren Hard Skills und Soft Skills, was Sie in Ihrem bisherigen Werdegang erreicht haben. Belegen Sie Ihre Kompetenzen durch kleinere Beispiele (Erfolge, Meilensteine, Mitwirkung an erfolgreichen Projekten usw.).
  • Ganz wichtig: Sie müssen in erster Linie die in der jeweiligen Stellenanzeige gelisteten Anforderungen aufgreifen und Ihre dazu passenden Kompetenzen idealerweise belegen können, um die benötigte Relevanz zum ausgeschriebenen Job herzustellen.

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