Ein professioneller Lebenslauf ist das wichtigste Element einer erfolgreichen Bewerbung. Nicht selten wird mittlerweile nur noch ein Lebenslauf gefordert, weshalb es umso wichtiger ist, diesen individuell auf die anvisierte Stelle anzupassen, um die Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu erhöhen.
Professioneller Lebenslauf: Tipps + Vorlage
Über den Autor
Seit mehr als 10 Jahren bin ich Teil des Teams von „Die Bewerbungsschreiber“. In dieser Zeit durfte ich einige tausend Menschen aller Karrierelevel auf ihrem Weg zum Traumjob unterstützen. Als Teamleiter stelle ich zudem sicher, dass aktuelle Trends und Entwicklungen rund um das Thema Bewerbung für Sie umgesetzt und unsere hohen Qualitätsstandards eingehalten werden. Gerne unterstütze ich auch Sie bei Ihrem Bewerbungsvorhaben!
Marcel Zwonarz - Bewerbungsexperte
Verschiedene Arten des Lebenslaufs
Nicht nur inhaltlich, sondern auch hinsichtlich der Struktur und des Layouts gibt es zum Teil gravierende Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten des Lebenslaufs. Im Folgenden gehen wir daher auf die gängigsten Arten des Lebenslaufs ein und erläutern, worauf Sie bei der Erstellung achten müssen.
Tabellarischer Lebenslauf
Der tabellarische Lebenslauf umfasst für gewöhnlich eine bis drei DIN A4-Seiten und ist aufgrund seiner Übersichtlichkeit und generellen Verwertbarkeit durch ATS-Tools die gängigste Form unter den Lebensläufen.
Tabellarischer Lebenslauf im Premium-Design „Manager“
Um eine übersichtliche Struktur zu gewährleisten, wird auf ausformulierte Sätze verzichtet und stattdessen auf stichpunktartige Beschreibungen zurückgegriffen.
Sollte eine andere Form des Lebenslaufs verlangt werden, wird in der Regel in der Stellenausschreibung explizit darauf hingewiesen. Wenn nicht ausdrücklich eine andere Art von Lebenslauf gefordert wird, ist der tabellarischer Lebenslauf die richtige Wahl die Bewerbung.
Als inhaltliches Kernstück stellen Sie im tabellarischen Lebenlauf Ihre vollständige Berufserfahrung dar, inklusive beruflicher Fort- und Weiterbildungen. Dabei ist es wichtig, zu den Zeiträumen, Arbeitgebern und der jeweiligen Position auch die entsprechenden Aufgaben und Verantwortungsbereiche zu nennen. Nur auf diese Weise kann nachvollziehbar zum Ausdruck gebracht werden, inwieweit Ihr Profil mit dem Stellenprofil übereinstimmt.
Erweiterter tabellarischer Lebenslauf (Bewerbung ohne Anschreiben)
Unser CV-Plus - Bewerbung ohne Anschreiben
Immer häufiger wird von Unternehmen im Bewerbungsprozess kein Bewerbungsschreiben mehr gefordert. Im Grunde spart dieses Vorgehen Zeit und baut Hürden ab, die sich insbesondere durch Sprachbarriereren ergeben können. Allerdings fehlt ohne begleitendes Anschreiben viel Kontext zur Person hinter der Bewerbung.
Da im klassischen Lebenslauf keine Informationen zur individuellen Motivation in Bezug auf Job und Unternehmen enthalten sind, verringert dies die Aussagekraft der Bewerbung. Besonders problematisch wird es, wenn ein der eigene Lebenslauf nicht so gut zur Zielposition passt. Beispielsweise bei einem Quereinstieg, Branchenwechsel oder augenscheinlich noch nicht ausreichender Berufserfahrung.
Die Mehrheit der Bewerbungen wird im ersten Schritt vom Bewerbermanagementsystem (ATS) erfasst und verarbeitet, wozu insbesondere das automatische Auslesen des Lebenslaufs durch einen CV-Parser gehört. Der erste Filter wird also bereits angewendet, bevor Personalverantwortliche die Bewerbung zu Gesicht bekommen.
Signifikantes Risiko beim herkömmlichen tabellarischen Lebenslauf: Wenn vom ATS-Tool erfassten Qualifikationen und Erfahrungen unzureichend zur ausgeschriebenen Stelle passen oder nicht korrekt erkannt werden, erfolgt schnell eine automatische Absage.
Ein erweiterter Lebenslauf minimiert dieses Risiko, indem er einen klassischen tabellarischen Lebenslauf um neue Komponenten erweitert. Dazu zählen zum Beispiel ein kurzer Textabsatz zu Beginn, in dem Sie Ihre Motivation und Persönlichkeit darstellen können, vergleichbar mit der Einleitung eines Bewerbungsschreibens. Ebenfalls sinnvoll sind eine übersichtliche Darstellung Ihrer Kernkompetenzen, Skills und übergeordneter Karrierehighlights, die die berufliche Entwicklung dokumentieren. Die für fast alle Bewerbunen benötigen Angaben zur Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung können hier ebenfalls innerhalb eines passenden Elements integriert werden.
Weitere Arten von Lebensläufen:
Ausführlicher Lebenslauf
Ein ausführlicher Lebenslauf beinhaltet die gleichen Informationen wie ein tabellarische Lebenslauf. Die Informationen werden dabei jedoch wie bei einem Aufsatz ausformuliert. Sie beschreiben in einem Fließtext Ihren bisherigen Werdegang und wie Sie an Ihrem aktuellen Punkt angekommen sind. Dies gibt einem Arbeitgeber parallel zum Anschreiben ergänzende Informationen zu den Beweggründen. Der Umfang eines ausführlichen Lebenslaufs sollte nicht mehr als drei DIN A4-Seiten betragen, optimalerweise beschränkt er sich auf eine oder zwei Seiten. Im Gegensatz zum klassischen tabellarischen Lebenslauf stellen Sie Ihren bisherigen Werdegang chronologisch dar. Sie beginnen also mit der schulischen Laufbahn und enden mit dem Punkt, an dem Sie heute sind.
Weitere Informationen und Tipps finden Sie in unsererem Artikel zum ausführlichen Lebenslauf.
Handschriftlicher Lebenslauf
Weitere Informationen und Tipps finden Sie in unsererem Artikel zum handschriftlichen Lebenslauf.
Moderner Lebenslauf / Kreativer Lebenslauf
Weitere Informationen und Tipps finden Sie im unserem Artikel zur kreativen Bewerbung.
Europass-Lebenslauf
Weitere Informationen und Tipps finden Sie im unserem Artikel zum Europass-Lebenslauf.
Englischer Lebenslauf
Weitere Informationen und Tipps finden Sie im unseren Artikel zum CV (Curriculum Vitae) und zum Résumé.
Sie benötigen einen erweiterten Lebenslauf? Wir helfen Ihnen!
Unser Produkt CV+ verbindet die Übersichtlichkeit eines professionellen tabellarischen Lebenslaufs mit der Aussagekraft eines Bewerbungsschreibens und setzt Ihre individuellen Qualifikation und Stärken perfekt in Szene.
Aufbau und Inhalt des Lebenslaufs
Der tabellarische Lebenslauf ist die gängigste Art für Bewerbungen. Daher dient sie hier als Grundlage für die nachfolgenden Erläuterungen zum Aufbau des Lebenslaufs.
Zur Gewährleistung der Übersichtlichkeit, werden die Inhalte des Lebenslaufs in verschiedene Kategorien unterteilt. Die Namen der Kategorien können und dürfen je nach individueller Siutation variieren. Die Reihenfolge der Kategorien im Lebenslauf ist jedoch grundlegend immer gleich. Je nach vorliegender Bewerbungssituation müssen nicht alle der hier genannten Kategorien aufgeführt werden.
Der tabellarische Lebenslauf wird in mindestens diese vier Kategorien gegliedert:
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Persönliche Daten
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Beruflicher Werdegang
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Bildung
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Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse
Persönliche Daten
Ein professioneller Lebenslauf beginnt auf der ersten Seite mit den Angaben zu Ihrer Person. Dabei gibt es Daten, die Sie angeben müssen und Daten, die Sie auf freiwilliger Basis angeben können.
Zu den Pflichtangaben zählen Ihr Vor- und Nachname, Ihre vollständige Adresse und weitere Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer, damit Personalverantwortliche im Rahmen des Auswahlprozesses Kontakt zu Ihnen aufnehmen können. Für die Pflichtangaben empfehlen wir, die Kopfzeile zu nutzen, wodurch Sie auf jeder Seite aufgelistet werden und sehr einfach zu finden sind.
Zu den freiwilligen Angaben zählen beispielsweise Ihr Geburtsdatum und -ort, Ihre Staatsangehörigkeit, Ihr Familienstand und Ihre Konfession. Diese Angaben sind gemäß Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht verpflichtend, um Diskriminierung im Rahmen der Bewerbung vorbeugen.
Die Verwendung eines Bewerbungsfotos ist ebenfalls freiwillig, gilt in Deutschland aber meist noch als Standard. Das Foto kann auf dem Lebenslauf oben rechts in der Ecke oder auf einem separaten Deckblatt platziert werden. Letztgenannte Variante wird empfohlen, da ein separates Deckblatt nicht nur die größtmögliche Flexibilität, sondern auch zusätzlichen Gestaltungsraum bietet.
Beispiel für eine ansprechende Kopfzeile inklusive Kontaktdaten und für die Kategorie zu den persönlichen Daten im Lebenslauf:
Beruflicher Werdegang
Die Inhalte zur jeweiligen Berufserfahrung sind für die meisten Bewerbungssituationen am relevantesten. In dieser Kategorie des Lebenslaufs listen Sie Ihre einzelnen Berufsstationen auf. Immer mit Angabe des Zeitraums der Tätigkeit, Namen der Arbeitgeber, Titel der Positionen sowie einer stichpunktartigen Auflistung Ihrer Aufgaben, Verantwortlichkeiten und ggf. Erfolge.
Zur Steigerung der Aussagekraft und Passgenauigkeit zum angestrebten Job, lassen sich hier zusätzlich jobrelevante Hard und Soft Skills einbauen, die Sie sich im Rahmen der Berufserfahrung aneignen konnten.
Beispiel-Anleitung für die Darstellung der Berufserfahrung im Lebenslauf:
Bildung
Für Berufserfahrene bietet die Bildungskategorie eine mitunter willkommene Möglichkeit, Platz einzusparen. Das ist darin begründet, dass für die Bewerbung in den allermeisten Fällen lediglich der höchste Bildungsabschluss relevant ist. Wer einen Master-Abschluss hat, absolvierte zuvor einen Bachelor. Wer einen Bachelor-Titel erreicht hat, erreichte zuvor auf schulischem Weg die Berechtigung für das Studium. Mit steigender Berufstätigkeit werden Studieninhalte vielleicht nicht gänzlich uninteressant, aber der Fokus liegt dann ganz klar auf der Berufserfahrung. Daher reicht es aus,
Für Berufsanfänger ohne relevante Berufserfahrung bietet es sich an, die Bildungskategorie ausführlicher zu gestalten. Dies umfasst die Auflistung zum jeweiligen Studium und der weiterführenden Schule, an der die Berechtigung zum Studium erlangt wurde, aber auch etwas detailliertere Angaben zu Studienschwerpunkten sowie dem Titel der Abschlussarbeit.
Für alle Bewerberinnen und Bewerber gilt jedoch, dass die Zeiträume, Namen der Bildungsträger, Titel der Ausbildungs- und Studiengänge sowie die Bezeichnungen der jeweiligen Abschlüsse in den einzelnen Bildungsstationen enthalten sein müssen.
Beispiel für die Bildungskategorie im Lebenslauf:
Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse
In dieser inhaltlich abschließenden Kategorie listen Sie Ihre Angaben zu Sprachkenntnissen, EDV-Kenntnissen und relevanten Anwendungsprogrammen.
Sofern für den angestrebten Job relevant, nennen Sie in dieser Kategorie auch Ihren Führerschein bzw. die jeweiligen Führerscheinklassen, über die Sie verfügen.
Hobbys werden für gewöhnlich nur von jungen Berufseinsteigern angegeben, die noch keine relevante Berufserfahrung sammeln konnten.
Ihre verschiedenen Sprach- und EDV-Kenntnisse sollten bestenfalls mit Niveaustufen versehen werden. Allerdings gilt im Bereich EDV/IT, dass ohne Angabe einer Niveaustufe die individuellen Kenntnisse hinreichend ausgeprägt sind, um anfallende Tätigkeiten eigenständig bearbeiten zu können.
Beispiel für Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse im Lebenslauf:
Mögliche Niveaustufen für Sprachkenntnisse:
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Grundkenntnisse: Sie haben die Sprache in der Schule gelernt und Ihre Kenntnisse reichen für kurze Unterhaltungen.
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Gute Kenntnisse oder sehr gute Kenntnisse: Sie haben die Sprache einige Jahre in der Schule gelernt und diese danach regelmäßig benutzt.
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Fließend: Sie sind in der Lage, Ihre Gespräche, Telefonate, Diskussionen und Meetings in der jeweiligen Sprache zu führen.
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Verhandlungssicher: Wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse berufsbezogen weiter ausgebaut haben, geben Sie verhandlungssicher an. Sie sollten in der Lage sein, das Bewerbungsgespräch auf Englisch zu bewältigen und sollten auch speziellere Fachbegriffe Ihres Jobs bzw. Ihrer Bracnche ohne Probleme verstehen und anwenden können.
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Muttersprache: Sie geben Muttersprache als Sprachniveau an, wenn Sie mit dieser aufgewachsen sind.
Mögliche Niveaustufen für EDV-Kenntnisse:
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Grundkenntnisse: Diese Stufe bedeutet, dass Sie die grundlegenden Funktionen der Software oder Technologie verstehen und verwenden können. Sie können einfache Aufgaben erledigen, benötigen aber möglicherweise zusätzliche Anleitung oder Unterstützung für komplexere Funktionen.
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Gute Kenntnisse: Mit fortgeschrittenen Kenntnissen können Sie die meisten oder alle gängigen Funktionen der Software oder Technologie nutzen. Sie können komplexe Aufgaben erledigen und haben wahrscheinlich Erfahrung mit mehreren Projekten oder Rollen, die diese Kenntnisse erfordern.
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Sehr gute Kenntnisse: Diese Stufe zeigt, dass Sie ein tiefgehendes Verständnis der Software oder Technologie haben und in der Lage sind, alle Funktionen effizient zu nutzen. Sie sollten dadurch in der Lage sein, anderen zu helfen oder sogar maßgeschneiderte Lösungen mit der Software oder Technologie zu entwickeln.
Lebenslauf für ATS und CV-Parsing optimieren
Eine übersichtliche Formatierung des Lebenslaufs hilft nicht nur dem menschlichen Auge, Informationen leichter zu erfassen und schneller zu verarbeiten. Insbesondere bei Konzernen und Unternehmen, die regelmäßig sehr viele Bewerbungen erhalten, kommen sogenannte CV-Parser und Bewerbermanagementsysteme / Applicant Tracking Systems (ATS) zum Einsatz.
CV-Parser sind Computerprogramme zum Auslesen von Lebensläufen. Diese können die relevanten Informationen aber nur dann vernünftig auslesen, wenn der Lebenslauf richtig formatiert wurde. Die automatisch ausgelesenen Informationen werden verwendet, um diese in die Datenbank des unternehmenseigenen Bewerbermanagementsystems einzuspeisen. Im gleichen Zug werden eingehende Bewerbungen vorgefiltert und nicht passende Bewerbungen automatisch aussortiert.
Passende Bewerbungen durchlaufen anschließend oftmals einen weiteren Prozess, um das Matching zwischen Bewerberprofil und Stellenausschreibung zu berechnen. Aus dem Resultat ergibt sich dann die Vorauswahl für die Personalverantwortlichen.
Wenn die Informationen im Lebenslauf nicht korrekt ausgelesen werden können, besteht ein realistisches Risiko, dass sogar sehr gut geeignete Kandidaten während der ersten Phase (das Vorfiltern durch CV-Paser) aussortiert werden. Ein Umstand, der aktuell vielen Menschen große Sorgen bereitet, da es diesbezüglich von Seiten der Unternehmen kaum Informationen preisgegeben werden.
Folgende Punkten sollten Sie unbedingt beachten, damit Ihre Inhalte richtig ausgelesen werden:
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Vermeiden Sie Rechtschreibfehler: Das menschliche Auge korrigiert kleinere Fehler beim Lesen automatisch und die richtige Information kommt im Gehirn an. Ein CV-Parser korrigiert allerdings nicht. Wenn also z. B. ein Skill eine falsche Schreibweise aufweist, wird diese Information nicht gefunden oder ausgelesen und fehlt demnach in Ihrem automatisch erstellten Kompetenzprofil.
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Verwenden Sie kein zweispaltiges Design oder Layout: Lebenslauf-Designs mit einem zweispaltigen Layout sind vor ein paar Jahren in Mode gekommen. Doch auch hier gilt: Was für das menschliche Auge eine klare visuelle Trennung ist, wird von einem CV-Parser nicht als solche wahrgenommen. Beim Parsing wird strikt von links nach rechts gelesen, Zeile für Zeile. Bei zweispaltigen Designs oder Layouts besteht also das größte Risiko, dass wichtige Informationen nicht erkannt werden.
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Verzichten Sie auf grafische Elemente: Sie sollten Kompetenzen nicht durch grafische Symbole im Lebenslauf angeben, wenn Sie davon ausgehen, dass Ihre Bewerbung zuerst durch ein CV-Parsing-Tool analysiert wird. Ebenfalls ist die grafische Einstufung von Kompetenzen und Skills, beispielsweise durch unterschiedlich weit gefüllt Balken oder x von 5 Sternen, durch CV-Parser nicht auslesbar.
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Vorsicht bei der Verwendung von Abkürzungen: Bei der Verwendung von Abkürzungen besteht immer die Gefahr, dass das Tool die Abkürzung nicht richtig erkennt oder einer falschen Kategorie zuordnet. Schreiben Sie die entsprechenden Begriffe also idealerweise vollständig aus, oder mindestens beim ersten Mal vollständig und ergänzen Sie die die Abkürzung in Klammern dahinter.
- Benennen Sie Kategorien eindeutig: Je nach Bezeichnung der einzelnen Kategorien werden die Kenntnisse durch das Tool verschiedenen Kategorien zugeordnet. In der Kategorie Bildung ist es zudem wichtig, beispielsweise „Abschluss:“ vor die Titel der jeweiligen Schul- und Hochschulabschlüsse zu schreiben. Beim Abschluss einer Berufsausbildung muss vor dem Titel hingegen „Berufsabschluss:“ stehen.
Die von uns gestalteten Lebensläufe sind nicht nur für das menschliche Auge angenehm und übersichtlich, sondern auf für das Auslesen durch maschinelle Programme optimiert. Überlassen Sie bei Ihrer Bewerbung nichts dem Zufall und stellen Sie mit einem durch uns erstellten professionellen Lebenslauf sicher, dass Ihre Qualifikationen nicht verloren gehen.
Das richtige Design für Ihren Lebenslauf
Ein sinnvoll gestaltetes Design kann den entscheidenden Unterschied machen, wenn es darum geht, die Aufmerksamkeit der Personalverantwortlichen zu gewinnen und Ihre Chancen auf eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu erhöhen. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl des Lebenslauf-Designs bzw. während der Gestaltung einige wesentliche Punkte zu berücksichtigen.
Bei der Gestaltung des Lebenslaufs sollten Sie immer die Lesbarkeit im Blick behalten. Ein übersichtliches und gut strukturiertes Layout mit eindeutigen Überschriften, Absätzen und Aufzählungspunkten erleichtert Personalverantwortlichen das Erfassen der wichtigsten Informationen. Vermeiden Sie überladene Designs, die den Lesefluss beeinträchtigen könnten.
Darüber hinaus ist es ratsam, das Design des Lebenslaufs an die spezifische Branche oder das Berufsfeld anzupassen. Ein kreativeres Design kann in künstlerischen Berufen gut ankommen, während in traditionelleren Branchen eher ein konservatives, unaufgeregtes Design bevorzugt wird.
Wichtig: Wir raten dringend davon ab, zweispaltige Lebenslauf-Designs zu nutzen! Heutzutage ist es wichtig, dass alle im Lebenslauf enthaltenen Informationen Lebenslauf korrekt von einem CV-Parser bzw. Bewerbermanagementsystem (ATS) ausgelesen und bewertet werden können. Bei zweispaltigen Lebensläufen funktioniert das in der Regel nicht einwandfrei, wie wir in zahlreichen Tests feststellen konnten.
Über 66 % der von uns befragten Personaler*innen gaben in einer Umfrage an, dass bei gleichen Qualifikationen von Bewerber*innen die Optik der Bewerbungsunterlagen zu einem wichtigen Entscheidungsmerkmal wird.
Stefan Gerth - Geschäftsführer
Bewerbungsfoto im Lebenslauf
Wenn Sie Ihr Bewerbungsfoto in den Lebenslauf integrieren möchten, gehört das Foto in die obere rechte Ecke der ersten Seite. In etwa auf der gleichen Höhe sollten linksbündig die Angaben zu Ihrer Person stehen.
Die Größe eines Passbildes ist ausreichend, jedoch sollten Sie niemals ein Passbild als Bewerbungsfoto verwenden, sondern eines, bei dem Sie einladend in die Kamera schauen.
Rechtlich gesehen darf ein Unternehmen seit Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) das Vorhandensein eines Bewerbungsfotos nicht als Entscheidungskriterium heranziehen. Trotzdem wird bei Bewerbungen in Deutschland meistens ein Bild des Menschen hinter der Bewerbung erwartet.
Vorsicht ist allerdings bei internationalen Bewerbungen geboten: Hier werden Bewerbungen, die ein Bewerbungsfoto enthalten, teilweise direkt aussortiert. Informieren sich sich also unbedingt im Vorfeld darüber, ob der Arbeitgeber ggf. kein Foto in den Bewerbungsunterlagen wünscht.
Schriftart
Sie sollten auf eine gut lesbare Schriftart zurückgreifen, damit die enthaltenen Informationen möglichst übersichtlich aufbereitet sind und den Personaler*innen direkt ins Auge fallen. Von den gängigen Standard-Schriftarten eignen sich zum Beispiel Calibri (serifenlose Schrift) oder Times New Roman (Serifenschrift).
Wie Sie die bestmögliche Wirkung Ihrer Bewerbung durch die Wahl der richtigen Schriftart verstärken, zeigen wir Ihnen in unserem Beitrag zu Schriftarten in der Bewerbung.
Abseits von der Wahl der Schriftart kann es sinnvoll sein, unterschiedliche Schriftschnitte (normal, fett, kursiv) zu nutzen, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Entscheiden Sie sich zum Beispiel dazu, Ihre Positionsbezeichnungen einheitlich im Fettdruck zu schreiben, setzen Sie damit einen visuellen Anker, wodurch Informationen vom menschlichen Auge leichter und vor allem unmittelbarer zu erfassen sind.
Schriftgröße
Bei der Wahl der richtigen Schriftgröße kommt es in erster Linie auf das passende Verhältnis an. Wir empfehlen die Verwendung unterschiedlicher Schriftgrößen zur Unterstützung der übersichtlichen Struktur.
Bleiben Sie dabei einheitlich und mischen Sie nicht zu viele verschiedene Größen. Sie können beispielsweise die Namen der Arbeitgeber in Schriftgröße 15, Ihre Berufsbezeichnungen in Größe 13 und die Tätigkeitsbeschreibungen in Schriftgröße 11 darstellen. Dies ist natürlich nur ein mögliches Beispiel für eine Formatierung. Wichtig sind eine gute Lesbarkeit und eine einheitliche, übersichtliche Struktur.
Die Optik und Wirkung variieren von Schriftart und Schriftart. Schriftgröße 15 wirkt zum Beispiel in Arial etwas anders als in Calibri oder Times New Roman.
Lebenslauf online erstellen
In der digitalen Welt gewinnen Online-Editoren für Lebensläufe an Bedeutung. Mit zahlreichen Tools gestalten und laden Sie Ihren Lebenslauf in wenigen Schritten herunter. Diese Programme liefern zudem eine oft breite Auswahl an Vorlagen.
Doch das Online-Editoren bringen auch Herausforderungen und Risiken mit sich:
Ein häufiges Problem ist die Qualität der Vorlagen. Längst nicht alle Editoren liefern professionelle und auf Funktionalität basierende Designs, die zu Ihrer beruflichen Situation passen.
Zudem besteht die Gefahr, dass Ihre persönliche Daten, die Sie online eingeben, in unsicheren Netzwerken landen. Deshalb sollten Sie ein sicheres und vertrauenswürdiges Tool für die Online-Erstellung Ihres Lebenslaufs wählen.
Ein weiteres Hindernis ist die begrenzte Anpassbarkeit. Manche Programme lassen nur wenige Änderungen und Anpassungen zu, was die so wichtige Individualisierung des Lebenslaufs erschwert.
Letztlich gilt: Ein „One-size-fits-all“-Ansatz funktioniert selten. Jede Stelle und jedes Unternehmen stellt eigene Anforderungen. Passen Sie Ihren Lebenslauf daher stets gezielt an die jeweilige Bewerbung an. Online erstellte Lebensläufe können eine gute Grundlage sein, doch oft sind zusätzliche Anpassungen nötig, um den Erwartungen gerecht zu werden.
Häufige Nachteile von Online-Editoren für Lebenslüfe:
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Optik: Die Designs wirken oft austauschbar und dadurch mitunter unprofessionell. Viele nutzen stark verbreitete Vorlagen, die Personalverantwortliche schon unzählige Male gesehen haben.
- CV-Parsing / ATS-Konformität: Vor allem zweispaltige Vorlagen lassen sich technisch sehr schlecht auslesen.
- Layout: Struktur und Formatierung der Lebenslauf-Vorlagen sind häufig mangelhaft.
- Datenschutz: Der Umgang mit persönlichen Daten bleibt oft unklar.
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Benutzerfreundlichkeit: Die Tools bieten wenig Anpassungsmöglichkeiten und schränken die Individualisierung ein.
Lebenslauf Vorlagen - Kostenlose Muster zum Download
Um Ihnen eine Hilfestellung bei der Erstellung Ihres Lebenslaufs zu geben, haben unsere Bewerbungsexpert*innen Ihnen verschiedene Lebenslauf Vorlagen im Microsoft Word Format (.docx) erstellt. Diese enthalten wertvolle Tipps, wie Sie mit Ihrem Lebenslauf überzeugen können und sind jederzeit für Ihre individuelle Bewerbung anpassbar. Zusätzlich sind die Bewerbungsvorlagen für Ihren Lebenslauf so formatiert, dass sie von sogenannten CV-Parsern maschinell ausgelesen werden können.
Lebenslauf Vorlage für Berufserfahrene
Wenn Sie bereits Berufserfahrung sammeln konnten, kommt es vor allem darauf an, dass Sie Ihre für die anvisierte Stelle relevanten Qualifikationen und Erfahrungen optimal präsentieren.
Sie sollten insbesondere auf Ihre persönlichen Leistungen und Erfolge eingehen und diese mit konkreten Zahlen belegen, um für eine höhere Aussagekraft zu sorgen. Dadurch können Sie den Mehrwert verdeutlichen, den Sie für Ihre früheren Arbeitgeber gebracht und wie Sie zum Unternehmenserfolg beigetragen haben.
Wenn Sie zusätzliche Weiterbildungen oder Schulungen absolviert haben, die für die angestrebte Stelle relevant sind, sollten Sie diese ebenfalls in den Lebenslauf aufnehmen.
Wenn Sie bereits über langjährige Berufserfahrung verfügen, können Sie ältere Positionen kürzer darstellen, um den Fokus auf Ihre jüngsten und relevantesten Erfahrungen zu legen.
Lebenslauf Vorlage für Berufseinsteiger*innen
Als Berufseinsteiger*in kann es eine Herausforderung sein, einen überzeugenden Lebenslauf zu erstellen, da Ihnen möglicherweise noch Berufserfahrung fehlt.
Betonen Sie stattdessen Ihre Ausbildung, gehen Sie auf Projekte und relevante Kurse ein und heben Sie relevante Nebenjobs und Praktika hervor.
Beschreiben Sie die erworbenen Fähigkeiten, Verantwortlichkeiten und erreichten Ergebnisse. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten und Engagement können Sie erwähnen, um damit bestimmte Skills zu untermauern.
Checkliste & Häufig gestellte Fragen
Checkliste für Ihren Lebenslauf
Damit Sie genau wissen, was Sie bei der Erstellung eines professionellen Lebenslaufs beachten müssen, haben wir für Sie noch einmal die wichtigsten Tipps auf einen Blick zusammengefasst:
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Übersichtliche Struktur
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Antichronologischer Aufbau
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Lückenloser Werdegang
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Tätigkeiten der relevanten Stellen in Stichpunkten aufführen
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Berufliche Erfolge hervorheben und bestenfalls mit Zahlen belegen
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Optische Hervorhebung der Stellenbezeichnungen und Bildungsabschlüsse (z.B. durch Fettdruck)
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Zeitangaben einheitlich mit Monat und Jahr (MM.JJJJ)
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Ggf. professionelles, hochwertiges Bewerbungsfoto
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Ansprechendes Design, passend zu Branche und Job
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Keine Rechtschreibfehler
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Nicht zu viele (maximal 2-3) verschiedene Schriftarten oder Farben verwenden
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welches Dateiformat sollte ein Lebenslauf haben?
Bei der Erstellung Ihres Lebenslaufs werden Sie vermutlich ein Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word benutzen. Wenn die Erstellung abgeschlossen ist, sollten Sie Ihren Lebenslauf als PDF-Datei speichern. Dies gilt für alle Dokumente Ihrer Bewerbung. Sofern es nicht anders vom Arbeitgeber vorgegeben wird, fassen Sie idealerweise alle Dokumente Ihrer Bewerbung inklusive der Anlagen zu einer einzelnen PDF-Datei zusammen und versenden diese.
Das ‚Portable Document Format‘ (PDF) hat sich beim Versand der Bewerbung durchgesetzt. Ein Vorteil ist, dass ein PDF mit so gut wie jedem Computer zu öffnen ist. Dazu kommt, dass ein PDF quasi ein digitaler Ausdruck Ihrer Bewerbung ist. Wenn Sie also mit Grafiken oder einem bestimmten Layout arbeiten, gehen Sie mit einem PDF sicher, dass das Design auch bei dem*der Empfänger*in so aussieht und wirkt, wie Sie es sich bei der Anfertigung Ihrer Bewerbung vorgestellt haben.
In unserem Fachartikel „Die Bewerbung als PDF: Wie Sie Ihre Bewerbung umwandeln!“ erfahren Sie, wie Sie Ihre Bewerbung als PDF zusammenstellen.
Wie viele Seiten darf der Lebenslauf haben?
Bei dieser Frage gehen die Expertenmeinungen auseinander. Die meisten Portale empfehlen eine Länge von eine bis drei DIN-A4-Seiten. Wir sind der Meinung, dass Lebensläufe berufserfahrener Personen je nach Situation durchaus auch mal vier Seiten haben dürfen. Relevante Informationen zu streichen, nur um eine bestimmte Anzahl an Seiten zu erreichen, ist aus unserer Sicht der größere Fehler. Sie sollten Ihren Lebenslauf auch nicht kürzen, indem Sie die Schrift verkleinern, da dies nur die Lesbarkeit erschwert. Es gilt immer: Qualität ist wichtiger als Quantität und die Relevanz der Informationen sind entscheidend.
Verringern Sie die Anzahl der Stichpunkte zu Ihren beruflichen und schulischen Stationen, um den Lebenslauf zu kürzen. Vor allem bei besonders weit zurückliegenden Positionen reicht es oft aus, nur die Jobbezeichnung und den Arbeitgeber zu nennen, anstatt alle Tätigkeitsbereiche aus der Zeit aufzuführen. Auch im Abschnitt „Weitere Kenntnisse und Fähigkeiten“ gibt es Einsparungspotenzial, z. B. durch das Weglassen von Hobbys.
An welcher Position wird der Lebenslauf einsortiert?
Der Lebenslauf wird in Ihrer (digitalen) Bewerbungsmappe nach dem Anschreiben sowie ggf. dem Deckblatt einsortiert. Nach dem Lebenslauf folgen die zusätzlichen Dokumente und Anlagen (zusätzliches Motivationsschreiben, Zeugnisse, Bescheinigungen etc.).
Sollte ich ein abgebrochenes Studium im Lebenslauf erwähnen?
Die Entscheidung, ein abgebrochenes Studium im Lebenslauf anzugeben, hängt von mehreren Faktoren ab, darunter der Grund für den Abbruch, was Sie seitdem getan haben und wie relevant das Studium für die Position ist, auf die Sie sich bewerben. In der Regel ist es eine gute Praxis, alle Bildungsinformationen einschließlich eines abgebrochenen Studiums in Ihren Lebenslauf aufzunehmen.
Es zeigt, dass Sie ehrlich und transparent über Ihren Bildungsverlauf sind. Ein abgebrochenes Studium kann auch wertvolle Fähigkeiten und Kenntnisse zeigen, die Sie erworben haben, selbst wenn Sie den Abschluss nicht abgeschlossen haben. Es ist jedoch wichtig, dass Sie bereit sind, in einem Bewerbungsgespräch über den Studienabbruch zu sprechen. Arbeitgeber könnten Rückfragen bezüglich der Gründe für den Abbruch stellen.
Sollte ich meine Grundschule im Lebenslauf angeben?
Grundsätzlich zählt bei einer Bewerbung immer nur der höchste Bildungsabschluss. Demnach müssen Bewerber*innen, die einen Abschluss einer weiterführenden Schule erreicht haben, Ihre Grundschulzeit nicht mehr in den Lebenslauf einbauen. Auch Bewerber*innen, die ein Studium abgeschlossen haben, können auf die Erwähnung der Grundschule oder sogar der weiterführenden Schule verzichten, da ohne den dort erreichten Abschluss der Zugang zu einem Hochschulstudium nicht möglich wäre. Schüler*innen hingegen sollten die komplette Schulzeit im Lebenslauf wiedergeben, damit Personaler*innen ein möglichst vollständiges Bild von den Bewerber*innen bekommen.
Wie gehe ich mit Lücken im Lebenslauf um?
Lücken im Lebenslauf sind normal und sollten ehrlich, aber diskret behandelt werden. Konzentrieren Sie sich auf positive Aspekte und betonen Sie alle Fähigkeiten oder Erfahrungen, die Sie während dieser Zeit gewonnen haben. Geben Sie wahrheitsgemäße Gründe wie zum Beispiel „Elternzeit“ oder „Pflege angehöriger Person“ für längere Auszeiten an und bereiten Sie sich auf mögliche Fragen dazu im Vorstellungsgespräch vor. Sie sollten unter keinen Umständen durch den Verzicht der Angabe der konkreten Monate bei den einzelnen Positionen versuchen, Lücken zu verschleiern.
Muss der Lebenslauf ein Foto erhalten?
Ob ein Lebenslauf ein Foto enthalten sollte oder nicht, hängt stark von dem Land ab, in dem Sie sich bewerben. In einigen Ländern, wie zum Beispiel Deutschland und Österreich, ist es üblich, ein professionelles Foto in den Lebenslauf aufzunehmen. In anderen Ländern, insbesondere in den USA und Kanada, wird aufgrund von Antidiskriminierungsgesetzen oft davon abgeraten, ein Foto beizufügen.
Welchen Seitenrand und Zeilenabstand soll ich beim Lebenslauf wählen?
Für einen professionell aussehenden Lebenslauf wird ein Standardseitenrand von etwa 2,5 cm auf allen Seiten empfohlen. Dieser Rand schafft ein ausgewogenes, sauberes Aussehen und trägt zur Lesbarkeit des Dokuments bei. Wenn Sie mehr Platz benötigen, können Sie die Ränder etwas verkleinern, sollten jedoch nicht unter 1,25 cm gehen, um Unübersichtlichkeit zu vermeiden.
Im Allgemeinen wird ein Zeilenabstand von 1,0 bis 1,15 für den Haupttext in Lebensläufen empfohlen. Das bedeutet, dass es keinen zusätzlichen Raum zwischen den Zeilen gibt, aber genug Platz, um den Text klar und lesbar zu halten. Für Abschnittsüberschriften oder Bereiche, in denen Sie mehr Aufmerksamkeit erregen oder eine klare Trennung zwischen verschiedenen Teilen Ihres Lebenslaufs schaffen möchten, können Sie einen größeren Zeilenabstand (z.B. 1,5) in Betracht ziehen.
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