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EDV-Kenntnisse im Lebenslauf angeben

EDV-Kenntnisse sind ein Muss in der Berufswelt und oftmals ein hartes Auswahlkriterium im Bewerbungsprozess. Um ein gewisses Maß an Kenntnissen zu Anwendersoftware für den jeweiligen Beruf kommt wohl niemand herum. Daher gehören EDV-Kenntnisse in jeden Lebenslauf. Aber sagt man eigentlich noch EDV-Kenntnisse oder doch eher IT-Kenntnisse? Wo liegt der Unterschied? Was empfiehlt sich für die Bewerbung?

Unterschiede zwischen EDV-Kenntnissen & IT-Kenntnissen

EDV-Kenntnisse beziehen sich meist auf Anwendersoftware, IT-Kenntnisse sind breiter gefächert und umfassen oft tiefergehendes technisches Wissen. Wenn wir mit Kundinnen und Kunden oder Teilnehmenden aus unseren Webinaren sprechen, kommt nicht selten die Aussage, dass der Begriff „EDV-Kenntnisse“ inzwischen etwas veraltet und altbacken wirkt. Im Gegensatz wirke der Begriff „IT-Kenntnisse“ der Annahme nach deutlich moderner und passender zur heutigen Zeit. Was stimmt nun? Gibt es deutliche Unterschiede?

  • EDV-Kenntnisse (Elektronische Datenverarbeitung):

    Bezieht sich auf Betriebssysteme (Windows, Mac), Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Buchhaltung, Bildbearbeitung, E-Mail-Programme und dergleichen.

  • IT-Kenntnisse (Information Technology): 

    Umfasst EDV, geht aber weiter mit Programmierkenntnissen (Java, Python), Systemadministration und Hardwarekenntnissen.

Wenn in „IT“ also „EDV“ mit enthalten ist, könnte man meinen, dass der Begriff „IT-Kenntnisse“ für jede Bewerbung besser geeignet sein sollte. Aber hier lohnt sich ein zweiter Blick.


Ein Beispiel: Für einen klassischen Bürojob, bei dem Office-Anwendungen die tägliche, im Wesentlichen aber auch einzige Schnittstelle zu Anwendersoftware darstellen, wirkt der Begriff „IT-Kenntnisse“ auf Empfänger der Bewerbung oftmals als zu hoch gegriffen und kann einen falschen, negativen Eindruck vermitteln.


Entgegen der Annahme einiger Menschen sind EDV-Kenntnisse im Vergleich zu IT-Kenntnissen keine Abschwächung. Es kommt, wie so oft bei Bewerbungen, auf den Kontext an und wie wir diesen einerseits realistisch darstellen und andererseits überzeugend präsentieren.


Was sind gängige EDV-Kenntnisse?

Hier finden Sie eine Auflistung von gängigen Anwendungsbereichen und Beispiele für konkrete Anwendungen:

  • Betriebssysteme (z. B. Mac, Windows, Linux)

  • Textverarbeitungsprogramme (z. B. Microsoft Word, Pages)

  • Präsentationsprogramme (z. B. Microsoft PowerPoint, Keynote)

  • E-Mail- und Mail-Automation-Programme (z. B. Microsoft Outlook, Google Mail, Brevo, HubSpot)

  • Statistikprogramme und Kalkulationsprogramme (z. B. MS Excel, Numbers, SPSS)

  • Bild-, Video- und Audiobearbeitungsprogramme (z. B. Adobe Photoshop, Adobe Premiere, DaVinci Resolve, Audacity, iZotope RX)

  • Grafikprogramme (z. B. Adobe InDesign, CoreIDRAW)

  • Content Management Systeme (z. B. WordPress, Joomla, Drupal)

  • SEO-Programme (z. B. ahrefs, SISTRIX, Google Search Console, Screaming Frog SEO Spider )

  • Social Media (z. B. Facebook, Instagram, X)

  • Datenbanksysteme (z. B. Aerospike, MongoDB, MySQL)

  • Programmiersprachen (z. B. Java, C++, Python)

  • CRM-Systeme (z. B. Salesforce, HubSpot CRM, Pipedrive)

  • Unternehmenssoftware / ERP-Systeme (z. B. SAP, Microsoft Dynamics 365, Odoo)

  • Buchhaltungssoftware (z. B. Datev, Lexware, sevdesk)

  • CAD-Programme (z. B. AutoCAD, OpenCascade, SolidWorks, Fusion 360)

Die oben beschriebenen Tools sollen Ihnen nur als Inspiration dienen und einen Überblick über die Vielfalt der EDV bieten. In Ihrer Bewerbung sollten Sie nur solche Programme und Systeme aufführen, die für die ausgeschriebene Position und Ihr Berufsfeld relevant sind. So halten Sie Ihre Bewerbung übersichtlich und heben Ihre Kompetenzen gekonnt hervor. 


EDV-Kenntnisse im Lebenslauf angeben

Wenn Sie sich in der IT-Branche oder für einen stark technisch geprägten Job bewerben, verwenden Sie einen Kategorienamen im Lebenslauf wie „IT-Kenntnisse“ oder „Technische Kenntnisse“. Im kaufmännischen wie administrativen Bereich ist der Begriff „EDV-Kenntnisse“ für gängige und branchenübliche Software geläufig.


Die konkrete Benennung der Programme (z. B. Excel, PowerPoint, Lexware, Datev, Adobe InDesign) ist jedoch immer der bedeutendere Faktor für den Bewerbungserfolg als die Entscheidung zwischen den Begriffen „EDV-Kenntnisse“ oder „IT-Kenntnisse“.

Tipps zur Angabe im Lebenslauf:

  • Platzierung: 

    Die Angabe der EDV-/IT-Kenntnisse erfolgt zum Ende bzw. im letzten Drittel des Lebenslaufs.

  • Kategorisierung:

    Für IT-Jobs und technische Berufe muss oft eine erhöhte Anzahl an Kenntnissen im Lebenslauf untergebracht werden. Daher ist es für diese Bewerbungen ratsam, die EDV-/IT-Kenntnisse als eine separate Kategorie im Lebenslauf aufzuführen. Auf der anderen Seite ist es nach wie vor gängig, eine geringere Anzahl von EDV-/IT-Kenntnissen mit Kenntnissen aus anderen Bereichen zusammenzufassen, beispielsweise mit den Sprachkenntnissen. Diese kombinierte Kategorie wird meist mit „Weitere Fähigkeiten und Kenntnisse“ oder schlicht „Weitere Kenntnisse“ betitelt.

  • Unterteilung:

    Falls Sie viele unterschiedliche Anwendungen beherrschen, werden Sie eher eine separate Kategorie für den Lebenslauf nutzen wollen. Je nach Umfang dieser Kategorie ist es dann empfehlenswert, Ihre Kenntnisse dafür nochmal in Unterbereiche aufzuteilen und zu sortieren, beispielsweise „Büroanwendungen“, „Buchhaltungssoftware“, „Programmierung“, „Datenbanksysteme“ oder „Grafiksoftware“.

  • Konkretisierung:

    Nennen Sie Details und konkrete Anwendungen anstatt pauschaler Angaben (z.B. „Excel, Word, PowerPoint“ statt nur „MS Office“).

  • Einstufung:

    Geben Sie Ihren Kenntnissen durch Niveaustufen mehr Kontext (z. B. Grundkenntnisse, fortgeschrittene Kenntnisse, routinierte Anwendung).

  • Berücksichtigung der Relevanz:

    Passen Sie die Auswahl der Kenntnisse immer an die jeweilige Stellenanzeige an.

Für die Beschreibung der Kompetenzstufen Ihrer EDV-Kenntnisse im Lebenslauf gibt es keine allgemeingültige Vorgabe und keinen Referenzrahmen. Die Wahrnehmung Ihres Kenntnisstandes ist somit sehr subjektiv. Entscheiden Sie daher individuell, ob und wenn ja, welche der angeführten Abstufungen Ihre Kenntnisse am besten darstellt. 

EDV-Kenntnisse im Lebenslauf auf Englisch

Auch im englischen Lebenslauf – dem amerikanischen Résumé bzw. dem britischen Curriculum Vitae (CV) finden EDV-Kenntnisse ihren Platz. Zur Benennung der Kategorie verwenden Sie beispielsweise „Computer Skills“, „IT Skills“ oder „Computer literacy“.


Niveaustufen der EDV-Kenntnisse auf Englisch:

  • Grundkenntnisse: Basic knowledge / beginner

  • Gut / Mittleres Niveau: Good / intermediate

  • Sehr gut / Fortgeschritten: Very good / advanced

  • Expertenniveau: Expert level

Wie auch im deutschen Lebenslauf gilt: Passen Sie Ihre Computer-Skills je nach Beruf an, wählen Sie relevante Kenntnisse und versehen Sie diese mit entsprechenden Niveaustufen.


In der globalisierten Arbeitswelt sind nicht nur Sprachkenntnisse von Vorteil, sondern auch die Fähigkeit, mit international genutzten EDV-Tools umzugehen. Wenn Sie beispielsweise fließend Englisch sprechen und Erfahrung mit Softwareanwendungen haben, die vorrangig im englischsprachigen Raum verwendet werden, kann dies Ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt erhöhen.

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EDV-Kenntnisse für CV-Parser optimieren

CV-Parser sind fester Bestandteil in vielen Bewerbungsprozessen. Es handelt sich dabei um ein Tools, die eingesendeten Lebensläufe automatisch auslesen und die auslesbaren Informationen interpretieren. Daraus werden unter anderem Skills und jobrelevante Kompetenzen abgeleitet.


Um sicherzustellen, dass die dargestellten Kenntnisse korrekt ausgelesen und interpretiert werden, müssen Sie einiges beachten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Ihre EDV-Kenntnisse beim automatischen Auslesen verloren gehen oder Ihnen keine bzw. eine falsche Niveaustufe zugeordnet wird.


Wenn Sie folgende Tipps beachten, sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Verzichten Sie auf grafische Darstellung Ihrer Skills.

  • Vermeiden Sie Abkürzungen, die nicht allseits bekannt oder kaum noch verwendet werden.

  • Bei branchenspezifischer Software besteht die Gefahr, dass der Parser diese nicht korrekt zuordnet. Durch das Anlegen einer gesonderten Kategorie für Ihre EDV- bzw. IT-Kenntnisse stellen Sie sicher, dass diese in die korrekte Kategorie in der Datenbank einsortiert werden.

  • Versehen Sie Ihre EDV-Kenntnisse mit geeigneten Niveaustufen. Dazu können Sie beispielsweise auch eine klassische Einstufung von „Grundkenntnisse“ bis „sehr gute Kenntnisse“ verwenden oder Ihren Kenntnisstand durch die Angabe von Jahren der aktiven Benutzung deutlich machen. Sie können auch beides verwenden, da manche Arbeitgeber nach einer Mindestanzahl an Jahren der Erfahrung mit EDV und/oder IT suchen und der CV-Parser dann entsprechend filtern wird.

  • Wenn in der Stellenanzeige nach Erfahrung mit „Excel“ gesucht wird, sollten Sie den Begriff unbedingt in Ihrem Lebenslauf aufgreifen, statt allgemein „Tabellenkalkulationen“ zu erwähnen. So sorgen Sie für eine höhere bzw. bessere Übereinstimmung zwischen Ihrem Profil und dem Stellenprofil.

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EDV-Kenntnisse im Anschreiben darstellen

Ein aussagekräftiges Anschreiben kann Ihre Bewerbung vervollständigen. In Ihrem Bewerbungsanschreiben sollten Sie konkret darauf eingehen, wie Sie bestimmte EDV-Kenntnisse in Ihrer bisherigen Arbeit eingesetzt haben. Hierbei können Sie z.B. betonen, wie Sie mit Tabellenkalkulationsprogrammen umgehen, ob Sie Erfahrung in speziellen Statistikprogrammen haben oder ob Sie im Büro verschiedene Anwendungen effektiv kombinieren.


Die Erwähnung der EDV-Kenntnisse ist im zweiten Absatz des Bewerbungsschreibens am sinnvollsten. Hier stellen Sie Ihre Hard Skills, also Ihre fachlichen Stärken, heraus. Benennen Sie dabei die Schwerpunkte Ihrer Arbeit, indem Sie Funktionen nennen, die Sie besonders gut beherrschen. Gehen Sie auf konkrete Aufgaben ein, bei denen Ihnen die Kenntnisse zugutekommen. Stellen Sie dabei immer einen Unternehmensbezug her und heben Sie insbesondere die Kenntnisse hervor, die den Anforderungen der Stellenanzeige entsprechen.


Hier sind einige berufsspezifische Beispielsätze: 

  • Sachbearbeitung: „Zu meinen täglichen Aufgaben zähle ich insbesondere die vorbereitende Buchführung sowie den Datenaustausch. Dabei profitiere ich zu jeder Zeit von meinen ausgezeichneten Kenntnissen in MS Office, wobei ich täglich und routiniert mit den Programmen MS Word und MS Excel arbeite.“

  • Marketing: „Im Laufe meines bisherigen Werdegangs entwickelte ich mich zu einem Experten für Online-Marketing und verfüge inzwischen über einen weitreichenden Erfahrungsschatz. Dazu zähle ich unter anderem die Erstellung von Themes mit dem CMS WordPress sowie die Auswertung von Besucherdaten und Nutzerverhalten mit Google Analytics.“

  • Softwareentwicklung: „Als erfahrener Softwareentwickler bringe ich Routine in der Nutzung von Programmiersprachen mit. Schwerpunktmäßig sammelte ich während meiner bisherigen Positionen Erfahrung mit Java und C++ und programmierte mit diesen Sprachen sowohl einzelne Bausteine als auch vollständige Applikationen.“

  • Grafik: „Zu den Kernaufgaben in meiner aktuellen Position als Grafikdesignerin zähle ich die Gestaltung grafischer Kommunikationsmittel, so beispielsweise Plakate, Prospekte und Webpräsenzen. In diesem Zuge arbeite ich routiniert mit den gängigen berufsspezifischen Programmen, darunter Adobe Photoshop, Illustrator und InDesign. Mein Know-how stellte ich vor allem in der Durchführung zahlreicher interner Schulungen zur Erläuterung der vielfältigen Bearbeitungsoptionen in diesen Programmen unter Beweis.“

  • Projektleitung: „Als Schnittstelle zwischen der IT-Abteilung und dem HR-Fachbereich des Unternehmens übernehme ich in meiner aktuellen Position als Projektleiter und Consultant eine wichtige Bindefunktion. In diesem Rahmen kommen mir vor allem meine sehr guten Kenntnisse in der Nutzung von SAP zugute. Diese ermöglichen es mir, die HR-Systeme stetig weiterzuentwickeln, die Kollegen passgenau zu beraten und Hintergründe nachzuvollziehen.“


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