Das Vorstellungsgespräch

Körpersprache im Vorstellungsgespräch
© Jeanette Dietl - Fotolia.com

Das Vorstellungsgespräch ist die letzte Hürde vor Ihrem neuen Job. Wenn sich Ihre Erfahrung möglicherweise bisher nur auf wenige oder gar keine Vorstellungsgespräche beschränkt, haben Sie sicherlich einige Fragen

Oftmals ist Bewerbern unklar, was sie dort eigentlich erwartet und was von ihnen persönlich erwartet wird.

Personaler achten im Gespräch sehr genau auf ihr Gegenüber und analysieren nicht nur das Gesprochene, sondern auch das Verhalten, die Kleidung und die Körpersprache. Wir zeigen Ihnen die besten Tipps für Ihr Bewerbungsgespräch, welche Fragen auf Sie zukommen können und wie Sie sich richtig vorbereiten.

Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Nachdem Sie mit Ihrer Bewerbung überzeugen konnten, erhalten Sie die Einladung zu Ihrem Vorstellungsgespräch. Nun beginnt die Vorbereitung. Denn nur wenn Sie gewisse Fragen bereits im Vorfeld klären und wichtige Informationen einholen, sind Sie in der Lage, die Personalverantwortlichen im Bewerbungsgespräch von sich zu überzeugen.

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Die Antwort auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch

Wenn Sie in der glücklichen Position sind, eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei Ihrem Wunscharbeitgeber erhalten zu haben, sollten Sie diese Einladung idealerweise bestätigen. Mit einer guten und zeitnahen Antwort auf die Einladung können Sie bereits erste Punkte sammeln.

Melden Sie sich möglichst noch am selben Tag zurück und bestätigen Sie den vorgeschlagenen Termin. Spätestens sollte die Terminbestätigung am nächsten Tag erfolgen. Jeder Zeitpunkt danach macht keinen guten Eindruck und lässt Sie nicht im besten Licht erscheinen.

Wenn Sie die Einladung per E-Mail erhalten haben, sollten Sie auch auf dem gleichen Wege antworten. So landet die Antwort dort, wo sie hingehört und Sie können anhand des E-Mail-Verlaufs nochmal auf alle Informationen zurückgreifen. Bedanken Sie sich für die Einladung und teilen Sie mit, dass Sie sich auf Ihr Bewerbungsgespräch und ein erstes Kennenlernen freuen. 

Melden Sie sich am gleichen Tag zurück und bedanken Sie sich für die Einladung.

Wenn Sie telefonisch auf eine Einladung antworten möchten, ist dies ebenfalls möglich. In diesem Telefonat können Sie kurze Nachfragen zum angestrebten Job oder zum Bewerbungsgespräch direkt klären. Sie sollten sich jedoch darauf gefasst machen, bereits einige Fragen gestellt zu bekommen. Das Risiko, in ein kurzes Telefoninterview verstrickt zu werden, besteht durchaus. Seien Sie also dementsprechend vorbereitet. 

Vorstellungsgespräch verschieben

Wie antworten Sie, wenn Sie am vorgeschlagenen Termin nicht verfügbar sind oder Sie um einen Terminvorschlag gebeten werden? Sollten Sie Ihr Bewerbungsgespräch verschieben müssen, teilen Sie höflich mit, dass Sie zu diesem Termin leider nicht können und bitten um einen Ersatztermin. Im Zuge dessen sollten Sie außerdem bereits alternative Termine vorschlagen. Benennen Sie dabei den triftigen Grund, aus dem Sie zum angedachten Termin leider nicht erscheinen können. 

Beispiele für wichtige Termine:

  • Geschäftliche Verpflichtungen in Ihrer derzeitigen Position
  • Private Gründe, wie beispielsweise ein lang geplanter Urlaub oder eine Hochzeit
  • Eine kurzfristige Erkrankung (möglicherweise auch Ihres Kindes)

Schlechte Begründungen für das Verschieben Ihres Termins gibt es aber ebenfalls. Es ist nicht die beste Alternative, darauf hinzuweisen, dass Sie ein Gespräch bei einem anderen potenziellen Arbeitgeber haben. Ein etwaiger Arzttermin, der auf eine chronische Erkrankung schließen lässt, wirkt sich ebenfalls nicht besonders gut aus. 

Vorstellungsgespräch absagen

Es kann natürlich vorkommen, dass Sie das Vorstellungsgespräch absagen möchten. Möglicherweise haben Sie bereits bei Ihrer Wunschstelle eine Zusage erhalten oder aber Sie sind sich nicht mehr sicher, ob dieser Arbeitgeber der Richtige für Sie ist.

Sagen Sie Ihren Termin auf jeden Fall rechtzeitig ab. Dies ist ein Zeichen von Respekt für die Zeit des Personalers und des Unternehmens. Bleiben Sie dabei höflich, bedanken Sie sich für die Einladung und nennen Sie einen Grund für Ihre Absage. Gehen Sie dabei nicht zu sehr ins Detail, sondern teilen Sie mit, dass Sie sich möglicherweise gegen diese Position entschieden haben oder aber doch bei Ihrem derzeitigen Arbeitgeber bleiben wollen.

TIPP

Der sichere Weg ist, die Absage per E-Mail zu versenden. Das fällt vielen leichter und Sie umgehen mögliche unangenehme Nachfragen, die am Telefon aufkommen könnten.

Sie können Ihr Vorstellungsgespräch ruhig verschieben oder absagen, entscheidend sind ein triftiger Grund und eine höfliche Rückmeldung auf die Einladung.

Bedenken Sie, dass dies vielleicht nicht das Ende Ihrer Beziehung zu diesem Unternehmen sein wird und Sie nicht in schlechter Erinnerung bleiben möchten, falls Sie sich dort nach einer Absage noch einmal bewerben möchten.

Informationen zum Unternehmen recherchieren

Ein wichtiger Punkt in der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch ist die Recherche zu Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber. Grundlegend ist es so, dass die Informationen, die das Unternehmen auf seiner Website veröffentlicht, oft ausreichen, um einen guten Eindruck zu machen. Dort finden Sie in gebündelter Form die Philosophie des Unternehmens und relevante Neuigkeiten. Zudem vermittelt die Website einen Eindruck davon, wie der Arbeitgeber sich selbst sieht und welche Persönlichkeit er sich bei seinen Arbeitnehmern wünscht.

Wenn Sie sich auf eine höhere Position bewerben, sollten Sie durchaus die abteilungsspezifischen News des Unternehmens kennen. Solche Informationen können Sie in Ihrer Vorbereitung über Ihr persönliches Netzwerk innerhalb der Branche oder aber durch Zeitungen und Fachzeitschriften sammeln. 

Die Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch

Wahrscheinlich werden Sie am Anfang des Gesprächs gebeten, sich kurz vorzustellen. Ein zu langes Schweigen oder Zögern ist dann nicht angebracht. Überlegen Sie sich im Vorfeld welche Eckpfeiler Ihrer Persönlichkeit und Kompetenzen Sie vorbringen möchten, um sich als idealer Bewerber zu präsentieren. Achten Sie in Ihrer kurzen Selbstpräsentation auf einen roten Faden und rattern Sie nicht strikt Ihren Lebenslauf herunter. Diesen hat der Personaler bereits vorliegen. 

Es geht eher darum, sich auf relevante Inhalte zu konzentrieren und aufzuzeigen, wie diese zusammenhängen und in der angestrebten Position von Bedeutung sein können. Diese Selbstpräsentation sollte nicht länger als zwei bis drei Minuten dauern. 

Tipp: Die Anreise planen

Sollte Ihr neuer Arbeitgeber nicht in Ihrem Heimatort oder in dessen Nähe sein, ist es wichtig, dass Sie Ihre Anreise im Voraus planen. Berücksichtigen Sie einen ausreichenden Puffer, egal ob Sie mit dem PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Ein Stau oder eine Verzögerung kann immer vorkommen und ist daher mit einzuberechnen. Gehen Sie auf Nummer sicher und kalkulieren Sie nicht zu knapp. 

Kleidung im Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch Kleidung: Gepflegtes Aussehen
© Picture People

Um nicht nur fachlich zu überzeugen, müssen Sie sich auch optisch ansprechend verkaufen. Die Wahl des richtigen Outfits ist dabei entscheidend, um die gewünschten Signale an den Personaler zu senden.

Das passende Outfit für Ihr Vorstellungsgespräch richtet sich hauptsächlich nach zwei Faktoren: Dem Unternehmen, bei dem Sie sich bewerben und der Position, für die Sie sich bewerben.

Um hier die richtige Wahl zu treffen, haben wir einige Tipps, die Ihnen helfen werden, sich im Bewerbungsgespräch erfolgreich zu präsentieren.

Es gibt einige Grundregeln, die Sie beachten sollten

  • Ihr Outfit sollte gepflegt aussehen
  • Es sollte zum künftigen Arbeitgeber und der Position, gleichzeitig aber auch zu Ihnen persönlich passen Wenn Sie sich nicht wohlfühlen, merkt der Personaler das sofort und Sie können sich nicht gewinnbringend verkaufen
  • Gewaschene, knitterfreie und keine abgetragenen Kleidungsstücke
  • Versuchen Sie, in Erfahrung zu bringen, wie sich Ihre zukünftigen Kollegen kleiden
    Dabei kann ein Blick auf die Webseite des potenziellen Arbeitgebers helfen. Der vorgegebene Dresscode sollte respektiert werden. Das heißt, zu einem jungen Startup mit Nadelstreifenanzug zu erscheinen, ist wahrscheinlich die falsche Wahl. Umgekehrt werden Sie bei einer Bank mit Jeanshose und T-Shirt vermutlich nicht weit kommen.
  • Tragen Sie nicht das gleiche Outfit wie auf Ihrem Bewerbungsfoto, bleiben Sie jedoch Ihrem Stil treu

Als Faustregel gilt:

Je mehr persönlichen Kundenkontakt Sie haben, desto seriöser müssen Sie sich kleiden. 

Bei Männern ist die formalste Kleidung für ein Vorstellungsgespräch die Kombination aus Anzug, Krawatte und Lederschuhen. Dieses Outfit wird hauptsächlich in traditionellen Branchen wie Banken und Versicherungen erwartet, bei denen Sie zudem noch Kontakt mit Kunden haben. Als Frau empfiehlt sich in diesem Fall ein Kostüm oder Hosenanzug als richtige Wahl. Achten Sie dabei darauf, Schuhe mit einem moderaten Absatz anzuziehen.

Bewerben Sie sich jedoch als Handwerker, Fotograf oder Mediengestalter, ist ein zu feiner Zwirn fehl am Platz. Ein legereres Outfit, bestehend aus einer Stoffhose oder einer dunklen Jeans sowie einem Hemd oder einer Bluse ist hier eher gefragt. In den meisten Fällen kann ein Blazer oder Sakko den Look abrunden. 

Overdressed zu sein, kann genauso unangemessen wirken wie underdressed zu erscheinen. Wenn Ihr neuer Chef Ihnen in Poloshirt und Jeans gegenübersitzt, Sie aber die volle Montur aus Anzug und Krawatte gewählt haben, kann eine gewisse Distanz zwischen Ihnen entstehen. Beweisen Sie also Fingerspitzengefühl und machen Sie sich Gedanken vor dem Gespräch.

Farblich sollte alles aufeinander abgestimmt und kein farbliches Durcheinander sein. Dunkle, dezente Farben vermitteln Seriosität. Kleiden Sie sich für ein Bewerbungsgespräch nicht in mehr als drei Farben, damit sind Sie auf der sicheren Seite.

Outfit für Frauen im Vorstellungsgespräch

Vorstellungsgespräch Kleidung: Besser kein Ausschnitt
© Picture People

Frauen haben noch zwei weitere Fallstricke bei der Wahl ihres Outfits zu beachten. Das Maß an Freizügigkeit und das richtige Make-up

Bei beidem gilt: Je dezenter, desto besser
Das heißt, schminken Sie sich nicht übermäßig und wählen Sie keine freizügige Kleidung. 
Dazu gehört auch sehr eng anliegende Kleidung, welche die Silhouette zu stark abmalt. 

Dies kann negativ ausgelegt werden und lenkt möglicherweise von Ihren ansonsten hervorragenden Qualifikationen ab.

Bedecken Sie Ihre Schultern und zeigen Sie keinen Ausschnitt. Ein Rock sollte zumindest bis zu den Knien gehen und darunter sollten auch im Sommer Strümpfe getragen werden.

Verstehen Sie Kleidung als Teil Ihrer Selbstpräsentation und kleiden Sie sich im Zweifelsfall lieber etwas schicker.

Fragen im Bewerbungsgespräch

Es gibt durchaus einen gewissen Pool an Fragen, aus dem sich viele Personalverantwortliche im Bewerbungsgespräch gerne bedienen. Die verschiedenen Fragen lassen sich dabei grob in drei verschiedene Kategorien einteilen:

  • Ihre fachliche Qualifikation
  • Ihre Persönlichkeit
  • Ihre Motivation.

Zudem kann Ihnen die ein oder andere Fangfrage untergejubelt werden oder aber eine Frage gestellt werden, die Sie gar nicht beantworten müssen. Wir zeigen Ihnen die häufigsten Fragen im Vorstellungsgespräch und verraten Ihnen, wie Sie darauf reagieren können. 

Fragen zu Ihrer fachlichen Qualifikation

Vorstellungsgespräch fachliche Qualifikationen Checklist

Fragen zur fachlichen Qualifikation kommen gezwungenermaßen in jedem Vorstellungsgespräch auf. Diese sind zwar auch dem Lebenslauf und den Anlagen der Bewerbung zu entnehmen. Der Arbeitgeber möchte jedoch natürlich auch persönlich prüfen, ob jemand einen Mehrwert für das Unternehmen darstellt und sich gewinnbringend einsetzen wird. 

Daher wird versucht, den Kandidaten mit der größten Übereinstimmung mit dem ausgeschriebenen Profil anzustellen.

Beispiele hierfür sind:

  • Welche Kenntnisse bringen Sie für diese Stelle mit? 
  • Welche Programme/Tools/Verfahren können Sie anwenden?
  • Wie erkennen Sie neue Trends in der Branche?
  • Welche Fähigkeiten haben Sie sich im Laufe Ihrer Karriere bereits angeeignet?

Antworten Sie unbedingt wahrheitsgemäß. In der Vorbereitung ist es wichtig, die Stellenausschreibung zu kennen und zu wissen, welche Fähigkeiten in der ausgeschriebenen Position gefragt sind. Versuchen Sie bereits im Vorfeld zu überlegen, welche der gewünschten Qualifikation Sie mitbringen und wie Sie diese im Bewerbungsgespräch aufzeigen und möglicherweise belegen können. Bedenken Sie dabei auch, welche Angaben Sie in Ihrem Bewerbungsschreiben gemacht haben und seien Sie darauf gefasst, diesen gerecht zu werden.

Fragen zu Ihrer Motivation und persönlichen Qualifikation

Die Fragen aus dieser Kategorie zielen darauf ab, Ihre Arbeitsweise und die bisherigen Entscheidungen in Ihrer Karriere besser nachvollziehen zu können und einen Abgleich zu den Angaben in Ihren Arbeitszeugnissen zu bekommen. Hier sind werden Sie beispielsweise danach gefragt, warum Sie Ihren derzeitigen Job verlassen möchten oder inwieweit Sie bereit sind einen Umzug in Kauf zu nehmen, um für das neue Unternehmen tätig zu sein. 

Weitere Beispiele

  • Welche Ziele haben Sie in Ihrer Karriere?
  • Warum haben Sie sich für diese Position beworben?
  • Welchen Bezug haben Sie zu unseren Produkten und unserem Unternehmen?
  • Für welche Bereiche waren Sie in Ihren bisherigen Positionen verantwortlich?
  • Welche persönlichen Eigenschaften bringen Sie mit, um dieses Unternehmen zu bereichern?
  • Wie organisieren Sie Ihre Aufgaben?
  • Warum sollten wir gerade Sie einstellen?

Hier versuchen die Personalverantwortlichen zu ergründen, ob Sie ins bestehende Team passen und sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren können. 

Stressfragen und Brainteaser

Diese Fragen sollen Sie ein wenig aus der Ruhe bringen und testen, wie Sie sich in Stresssituationen verhalten. Oft wird dabei auf möglicherweise Lücken in Ihrem Lebenslauf oder vermeintliche Niederlagen in der Vergangenheit angespielt.

Beispiele:

  • Ihr Studium war doppelt so lang wie die Regelstudienzeit, warum?
  • Sie sind für die ausgeschriebene Position eigentlich unterqualifiziert, wieso haben Sie sich trotzdem beworben?
  • Warum haben Sie sich nach zwei Jahren einige Monate eine Auszeit genommen?
  • Wie finden Sie Ihre bisherige Performance in diesem Gespräch?

Brainteaser hingehen sind hingegen kleine Fragen, für die es oft keine richtige Antwort gibt oder die Antwort so unbekannt ist, dass die meisten Kandidaten Sie nicht sofort parat haben. Hier werden Ihre Kreativität und logische Denkweise abgefragt. Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchen Sie eine sinnvolle Antwort zu erdenken. Dabei werden Ihre Vorgehensweise und Problemlösekompetenz getestet. Wahrscheinlich werden Sie im Nachhinein dann auch gefragt, wie Sie auf die Antwort gekommen sind.

Beispiele:

  • Wie viele Hunde gibt es in Deutschland?
  • Wie erklärt man einem Blinden die Farbe Gelb? (Als Frage bei Google)
  • Wie schwer ist New York?
  • Warum ist ein Tennisball mit Filz beschichtet?
  • Wie viele Meter pro Sekunde sind 80 Kilometer pro Stunde?
Bei Stressfragen und Brainteasern geht es gar nicht so sehr um die "korrekte" Lösung oder Antwort, sondern eher darum, ob Sie Ihren Denkprozess nachvollziehbar und logisch strukturieren und darlegen können und die Ruhe bewahren.

Es gibt jedoch auch Fragen, die im Bewerbungsgespräch nicht gestellt werden dürfen. Auf diese müssen Sie nicht antworten. Nachfolgend finden Sie illegale Fragen in Vorstellungsgesprächen.

Tabufragen im Vorstellungsgespräch

Tabufragen im Vorstellungsgespräch müssen Sie nicht beantworten

In einem Bewerbungsgespräch gibt es Themen, die aus rein gesetzlicher Sicht unter die sprichwörtliche Gürtellinie gehen und damit Ihre Persönlichkeitsrechte angreifen.
Diese Fragen müssen Sie nicht beantworten!

Einige Fragen müssen in einem bestimmten Kontext jedoch bearbeitet werden.

Dazu gehören für Bewerber im Kranken- und Pflegebereich die Frage nach ansteckenden Krankheiten oder einer Schwangerschaft, da Sie hierbei sich selbst und Patienten gefährden könnten.

Im Bankwesen sollten Sie die Frage nach Schulden oder finanziellen Problemen wahrheitsgemäß beantworten. Bei der Bewerbung bei der Bundeswehr könnten Sie ebenfalls nach etwaigen Schulden und aber auch nach Vorstrafen gefragt werden. Sofern die Ihnen gestellte Frage relevant für Ihre Gesundheit oder die Ausübung Ihrer künftigen Arbeit ist, so müssen Sie wahrheitsgemäß antworten. Sollten Sie in diesen Punkten lügen, kann das rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Unzulässige Fragen vom Arbeitgeber: 

  • Welche Religionszugehörigkeit haben Sie?
  • Haben Sie Alkohol- oder Drogenprobleme?
  • Können Sie nähere Informationen zu Ihrer ethnischen Herkunft geben?
  • Welche Partei wählen Sie? Empfinden Sie eher links- oder rechtsorientierte Ansichten als richtig?
  • Wie steht es um Ihre sexuelle Orientierung?
  • Sind Sie in einer Gewerkschaft?
  • Wie steht es um Ihre Familie und Ihre Familienplanung? Haben Sie Kinder oder planen Sie in naher Zukunft Kinder zu bekommen?
  • Sind Sie vorbestraft?
  • Sind Ihre Eltern pflegebedürftig?
  • Haben Sie eine Behinderung?

Neben diesen unzulässigen Fragen gibt es ebenfalls noch die Frage nach Stärken und Schwächen im Bewerbungsgespräch. Hier können Sie punkten oder aber auch einen schlechten Eindruck hinterlassen. Lesen Sie mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

Was ist sind Ihre Schwächen? Eine Frage, die Bewerber erstmal vor ein Rätsel stellt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie geschickt reagieren und wie Sie auch mit Schwächen Pluspunkte im Bewerbungsgespräch sammeln können. Wenn Sie auf Ihre Stärken angesprochen werden, gilt es ebenfalls eine intelligente Vorgehensweise zu wählen und nicht zu überheblich zu werden

Welche Schwächen Sie nennen können

Um über eigene Schwächen zu sprechen, benötigt es einer gewissen innerlichen Aufgeräumtheit und Reflektion. Wenn Sie diesen Eindruck beim Personaler hinterlassen möchten, ist es wichtig, dass Sie einen gekonnten Mittelweg im Gespräch wählen. Nutzen Sie Begriffe wie „gelegentlich“ oder „hin und wieder“, wenn Sie über sich sprechen.

Zudem sollten Sie nicht mit leeren Phrasen aufwarten und sich somit im Gespräch verschließen.

Versuchen Sie außerdem nicht, Ihre Schwächen als vermeintliche Stärken zu verkaufen. Eine Antwort wie „Ich arbeite zu viel.“ klingt auf den ersten Blick vielleicht lobenswert, entlarvt Sie aber möglicherweise als Person mit schlechtem Zeitmanagement.

Nennen Sie ruhig eine problematische Eigenschaft, aber zeigen Sie auf, dass Sie bereit sind, daran zu arbeiten und sich bereits mit Lösungen beschäftigt haben. Wenn Ihre Selbstorganisation beispielsweise eine große Schwäche ist, dann sagen Sie ruhig, dass Sie nicht besonders organisiert sind, Sie aber mit einer gewissen Methode daran arbeiten und eine neue Strategie anwenden, um dieses mögliche Problem in den Griff zu bekommen.

Gehen Sie nicht so sehr ins Detail, als säßen Sie beim Seelsorger. Sie müssen nicht Ihr Herz ausschütten, lediglich ein gewisses Maß an Selbstreflexion beweisen. 

Beispiele:

  • „Ich arbeite gerne im Team, wenn ich aber kreative Leistungen erbringen muss, benötige ich ab und an meine Ruhe und ziehe mich ein wenig zurück. Das Ergebnis bringe ich dann aber wieder gerne im Team ein.“ 

Hier zeigen Sie eine vermeintliche Schwäche auf, indem Sie zugeben, dass Sie manchmal auch gerne alleine arbeiten. Dadurch, dass Sie aber das Team weiterhin im Blick haben und die Situation, in der Sie sich zurückziehen sehr spezifisch ist, stehen Sie nicht als Einzelgänger da.

  • „Wenn ich vor vielen Leuten sprechen soll, verhasple ich mich gelegentlich und bin dann nervös. Ich habe mir aber bereits ein Buch gekauft, dass rhetorische Mittel und Vorgehensweisen diskutiert und Lösungen dafür bereithält.“

Diese Schwäche ist nur in manchen Berufen ein wirklicher Genickbruch, beispielsweise als Pressesprecher. Ansonsten zeigen Sie hier ein gutes Maß an Offenheit und einen passenden Lösungsansatz auf.

Beweisen Sie Selbstreflektion und geben Sie Schwächen ruhig zu

Ihre Stärken im Bewerbungsgespräch

Wenn Sie nach Ihren Stärken gefragt werden, sollten Sie immer noch auf dem Teppich bleiben und sich nicht in Übertreibungen verrennen. Entscheidend ist, Ihre Stärken und daraus resultierenden Leistungen belegen zu können.

Beispiele:

  • „Ich kann sehr gut mit Zeitdruck umgehen und bin in der Lage, sehr gute Ergebnisse zu gewährleisten.“ 

Wenn Sie vorgeben besonders unter Druck gut arbeiten zu können, ist es von Vorteil, wenn Sie in bisherigen Positionen bereits Projekte mit engen Deadlines realisiert haben und sich darauf beziehen können.

  • „Meine Kreativität hat mir schon oft geholfen, besondere Lösungen zu finden und diese dann auch zu implementieren.“ 

Auch hier gilt: Belegen Sie Ihre Aussagen mit Leistungen aus Ihrer bisherigen Karriere. 

Verhalten im Vorstellungsgespräch

Da Personaler nicht nur das Gesprochene bewerten, sondern auch Ihre Körpersprache und Ihr sonstiges Verhalten analysieren, ist es wichtig hier auf gewisse Feinheiten zu achten, um keine Absage zu erhalten. Zudem zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Nervosität in den Griff bekommen.

Vorstellungsgespräch: Körpersprache
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Körpersprache im Vorstellungsgespräch

Seien Sie sich über die Wirkung Ihrer Gestik und Mimik im Klaren. Mit Ihrer Körpersprache können Sie Ihre Chancen erhöhen auf den Traumjob erhöhen. Unsere 7 Tipps zeigen Ihnen, wie Sie im Vorstellungsgespräch mit Ihrer Körpersprache punkten können.

  • Sitzen Sie gerade

    Nehmen Sie eine aufrechte und interessierte Haltung ein. Damit signalisieren Sie Ihre Aufmerksamkeit und auch Offenheit für das Gespräch. Vermeiden Sie eine verkrampfte Körpersprache, sonst wirken Sie schnell, als wenn Sie sich unwohl fühlen.
  • Der Handschlag

    Der Personaler gibt den ersten Schritt vor. Reichen er oder sie Ihnen die Hand, dürfen Sie den Handschlag erwidern. Werden Sie gebeten Platz zu nehmen, dürfen Sie sich setzen. Der erste Zug gehört dem Arbeitgeber.
  • Gestikulation

    Die Gestikulation ist eine nonverbale Kommunikation mit Gebärden, die zur Unterstützung des gesprochenen Wortes hinzugezogen wird. Die Bewegungen der Hände spielen dabei eine wichtige Rolle und können das Gespräch auflockern. Von einer zu wilden Gestikulation ist jedoch abzuraten, da diese hektisch und bedrohlich wirken kann.
  • Die Hände 

    Diese gehören sicherlich nicht in Ihre Taschen. Wenn Sie jedoch nicht wissen wo Sie Ihre Hände im Stand platzieren sollen, dann formen Sie eine Raute vor dem Bauch. Diese sorgt nebenbei auch noch für eine aufrechtere Haltung.
  • Nach vorne neigen

    Ein leicht nach vorne gebeugter Oberkörper signalisiert Ihrem Gegenüber Ihr Interesse.
  • Offen sein

    Verschränken Sie nicht die Arme, sondern signalisieren mit einer entspannten Körperhaltung Offenheit.
  • Die Mimik

    Ihr Gesicht sollte kein versteinertes Pokerface aufweisen. Ein leichtes Lächeln hier und da macht Sie authentisch und zugänglich.

Nervosität im Vorstellungsgespräch

Übermäßige Nervosität kann ein großer Stolperstein für Sie sein. Damit Ihnen im entscheidenden Moment nicht die Worte fehlen oder Sie sich verhaspeln haben wir 5 Tipps für Sie, wie Sie mit Ihrer Nervosität im Bewerbungsgespräch umgehen können.

Nervosität im Vorstellungsgespräch?

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  • Richtige Vorbereitung

    Überlegen Sie im Vorfeld, welche Fragen auf Sie zukommen könnten. Es gibt dazu einige Standardfragen, auf die Sie sich vorbereiten können. Dazu gehören zum Beispiel Fragen nach den eigenen Stärken und Schwächen, zu Ihrer Person im Allgemeinen oder dazu, in welcher Rolle Sie sich selbst in einem Teamgefüge sehen.
  • Kein zusätzliches Aufputschen

    Vermeiden Sie im Vorfeld des Bewerbungsgesprächs, zusätzlich etwas Anregendes zu sich zu nehmen. Darunter fallen koffeinhaltige Getränke (Energy Drinks, Kaffee, schwarzer Tee, etc.), sogenannte Energy-Bonbons, zusätzliche Kreislaufmedikamente oder übermäßiger Konsum von Traubenzucker.
  • Das „Was-wäre-wenn … ?“ ausschalten

    Oft hängt an einem Bewerbungsgespräch sehr viel. Diese Faktoren sollten Sie allerdings versuchen auszublenden und sich stattdessen komplett auf das Gespräch selbst fokussieren. So vermeiden Sie abschweifende Gedanken.
  • Bewusst atmen

    Die Nervosität im Vorstellungsgespräch lässt sich ebenfalls durch bewusste Atmung in den Griff bekommen. Konzentrieren Sie sich vor dem Bewerbungsgespräch auf Ihre Atmung. Atmen Sie bewusst tief ein und aus. Bereits nach den ersten Atemzügen bemerken Sie, dass Sie selbst ruhiger werden.
  • Seien Sie überzeugt

    Das Bewerbungsgespräch ist für die meisten ein Übel, aber es ist nun mal Teil des Bewerbungsprozesses. Wenn Sie von der neuen Position überzeugt sind, dann stehen Sie das Gespräch auch durch und sehen es als Chance auf eine tolle neue Karriere.

Nervös zu sein gehört zu dieser Situation dazu. Das ist menschlich und zeigt etwas von Ihrer Persönlichkeit. Vermeintlich coole Bewerber haben es da schwerer. Denken Sie also nicht „Hilfe, ein Vorstellungsgespräch“, sondern freuen Sie sich lieber auf die Chance, persönlich von sich zu überzeugen.

Vorstellungsgespräch beenden

Vorstellungsgerpäch beenden: Hände schütteln

Wenn Sie Ihr Vorstellungsgespräch beenden möchten, können Sie Ihrem Auftritt noch den letzten Schliff verpassen oder aber sich auch das Aufgebaute einreißen.

Beenden Sie das Gespräch daher professionell und im Idealfall noch mit kurzen Nachfragen zum weiteren Bewerbungsprozess.

Bedanken Sie sich für das angenehme Gespräch und unterstreichen Sie noch einmal Ihren Wunsch, für dieses Unternehmen tätig werden zu wollen
Als mögliche Fragen, die noch an das Ende des Gesprächs gehören, können Sie sich nach

  • dem weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses,
  • nach einem möglichen Zeitraum für eine Rückmeldung und
  • einem Ansprechpartner für Nachfragen

erkundigen.

Vorstellungsgespräch vorzeitig beenden

Die unangenehme Situation, ein Vorstellungsgespräch vorzeitig beenden zu wollen, kann Ihnen ebenfalls unterkommen. Sie fühlen sich unwohl, respektlos behandelt oder aber der Personaler signalisiert offenes Desinteresse. In diesem Falle raten wir dazu, versuchen durchzuhalten und nicht sofort die Flucht zu ergreifen. Natürlich nur, wenn das für Sie weiterhin zumutbar ist. Versuchen Sie jedoch nicht als der Bewerber in Erinnerung zu bleiben, der bei dem kleinsten Gegenwind bereits aufgegeben hat.

Nach dem Bewerbungsgespräch: Per E-Mail Danke sagen

Eine unterschätzte Möglichkeit sich nach dem Bewerbungsgespräch noch von den Mitbewerbern abzuheben, ist das Dankschreiben beziehungsweise die E-Mail im Anschluss an Ihr Gespräch. Sie rufen sich noch einmal ins Gedächtnis und machen einen positiven Eindruck, da Sie aufzeigen, dass Sie interessiert sind und die Zeit, die sich der Personaler genommen hat wertschätzen. Ein einfaches „Danke“ kann dabei bereits große Wirkung bei Ihrer beruflichen Neuorientierung haben.

Beachten Sie diese Tipps für Ihr Dankschreiben:

  • Bleiben Sie kurz und knackig
  • Das Schreiben sollte nicht länger als eine halbe Seite sein
  • Sprechen Sie den Ansprechpartner persönlich an
  • Nutzen Sie keine Standardschreiben für jede Stelle
  • Nehmen Sie einige kleine Details aus dem Gespräch auf
  • Wichtig: Spätestens eine Woche nach dem Gespräch sollte das Schreiben bei Ihrem Ansprechpartner sein.
Bleiben Sie mit einem persönlichen Dankschreiben in Erinnerung und erhöhen Sie Ihre Chance auf den Traumjob. Wichtig: Spätestens eine Woche nach dem Termin soll das Dankschreiben als E-Mail oder Brief bei Ihrem Ansprechpartner ankommen.

Zweites Vorstellungsgespräch

Bei hochrangigen Posten wird es immer beliebter, ein zweites Vorstellungsgespräch anzusetzen.Das erste Gespräch dient dann lediglich zur Vorauswahl und die endgültige Entscheidung fällt meistens nach dem zweiten Gespräch oder nach einem weiteren Assessment Center. Grundsätzlich ist die Einladung zu einem zweiten Gespräch ein gutes Zeichen, da Sie somit bereits in der engeren Auswahl für den Job sind. Dabei werden die Bewerber noch einmal auf Herz und Nieren geprüft und weitere Entscheider des Unternehmens nehmen am Gespräch teil.

Werden Sie nicht stutzig, wenn Ihnen hier noch einmal die gleichen oder sehr ähnliche Fragen gestellt werden, wie im ersten Gespräch. Aufgrund der neuen Personenkonstellation, gehen nicht alle Teilnehmer mit denselben Informationen ins Gespräch. Zudem können diese erneuten Nachfragen auch dazu dienen, zu analysieren, wie kohärent Ihre Performance und Ihre Antworten sind.

6 Tipps für Ihr zweites Vorstellungsgespräch:

  • Bereiten Sie sich auf das zweite Gespräch genauso intensiv vor wie auf das erste!
  • Nutzen Sie Ihre Aufzeichnungen oder Erinnerungen
  • Seien Sie auf kritische Nachfragen gefasst
  • Bezüglich Ihrer Kleidung sollten Sie Ihrem Stil treu bleiben, tragen Sie jedoch nicht genau das gleiche Outfit
  • Bringen Sie neue eigene Fragen mit
  • Bereiten Sie sich auf mögliche Gehaltsverhandlungen vor

Bewerbungsgespräch auf Englisch

Sie sitzen im Vorstellungsgespräch und haben bereits ein gutes Gefühl. Auf einmal wechselt der Personaler ins Englische. Um von diesem Wechsel nicht überrumpelt zu werden, können Sie sich im Vorfeld darauf einstellen. Wenn Sie bereits wissen, dass Ihr Bewerbungsgespräch auf Englisch stattfindet, sollten Sie dies nutzen und sich gründlich vorbereiten.


Zuerst ist es wichtig, im Voraus einzuschätzen, ob diese Situation im Gespräch auf Sie zukommen kann. Dafür gibt grundlegende Indikatoren

  • Sie geben Ihre Englischkenntnisse in der Bewerbung mit „sehr gut“, „verhandlungssicher“ oder „fließend“ an. Sie sollten diesen Angaben dann auch unter Druck spontan gerecht werden. 
  • Das Unternehmen ist in einem internationalen Umfeld tätig oder in der Stellenausschreibung wird auf ein internationales Team oder Arbeiten im internationalen Umfeld verwiesen.
Bleiben Sie also in Ihrem Lebenslauf bei der Wahrheit und schätzen Sie Ihre Kenntnisse realistisch ein. Dann wecken Sie keine falschen Hoffnungen und es werden keine unrealistischen Erwartungen an Sie gestellt.

Vorbereitung auf ein gesamtes Bewerbungsgespräch auf Englisch

  • Übersetzen Sie Ihre deutsche Bewerbung ins Englische:

    So erhalten Sie ein Gefühl für bewerbungsspezifische Begriffe und Sie wissen, welche Nachfragen auf Englisch auf Sie zukommen könnten.
  • Lernen Sie Fachvokabular

    In Ihrem neuen Job wird natürlich erwartet, dass Sie besonders in Ihrem Fachbereich auf Englisch kommunizieren können. Dazu empfiehlt es sich, fachspezifische Begriffe zu lernen und parat zu haben.
  • Lesen Sie ein Buch oder Zeitungsartikel auf Englisch

    Die in Zeitungsartikeln und Büchern verwendete Sprache ist häufig eine andere als die, die man spricht. Außerdem erweitern Sie so Ihren Wortschatz.
  • Arbeiten Sie am Hörverständnis

    Schauen Sie Filme oder Serien auf Englisch oder hören Sie Podcasts. So entwickeln Sie wieder ein besseres Gefühl für die Sprache und Sie sind nicht so überrascht diese auf einmal zu hören. Falls der Personaler dann einen muttersprachlichen Akzent haben sollte, fällt es Ihnen leichter ihn oder sie zu verstehen.
  • Sprechen Sie

    Nur hören oder lesen reicht nicht. Üben Sie zu sprechen. Am besten fragen Sie Ihren Partner oder Freunde, das Vorstellungsgespräch zu simulieren oder aber kleinere Unterhaltungen auf Englisch zu führen.

Seien Sie bei Ihrer Vorbereitung nicht zu streng mit sich selbst. Treten Sie selbstbewusst auf und zeigen Sie, dass Sie sich mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Dann wird Ihnen auch der ein oder andere kleinere Fehler verziehen. Englisch wird in der Businesswelt eher pragmatisch wahrgenommen und eine komplett fehlerfreie Aussprache wird nicht erwartet, wenn Sie dennoch Ihren Standpunkt verständlich vertreten können.

Skype Interview

Bewerbungsgespräch per Skype
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Skype ermöglicht Bewerbern und Unternehmen Vorstellungsgespräche auch ortsunabhängig durchzuführen

Dies spart oftmals Zeit und Kosten für beide Seiten. Bereiten Sie sich auch darauf gezielt vor, um einen bestmöglichen Eindruck zu hinterlassen.

Folgendes sollten Sie bei Ihrem Skype Interview beachten:

  • Die Technik

    Sorgen Sie für eine stabile und schnelle Internetverbindung, die nicht andauernd abbricht und so das Gespräch stört. Eine gute Bildqualität sorgt zudem für weniger Distanz als ein verpixeltes Bild. Testen Sie Ihre Verbindung und die Software im Vorfeld.
  • Die Location

    Am besten sitzen Sie an einem ruhigen Ort, der einen einfarbigen beziehungsweise unaufgeregten Hintergrund hat. Ein Bücherregal im Hintergrund kann eine gute Wahl sein, um so auch noch einmal Ihre Bildung zu betonen.
  • Ihr Äußeres

    Kleiden Sie sich, wie für ein normales Vorstellungsgespräch. Achten Sie auf ein gepflegtes Äußeres, auch wenn Sie möglicherweise Ihre vier Wände gar nicht verlassen haben.
  • Ihr Verhalten

    Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Ansprechpartner und schauen Sie nicht unnötig nach rechts und links. Das wirkt unhöflich und abgelenkt. Schalten Sie zudem mögliche Störfaktoren wie andere Geräte aus und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf das Bewerbungsgespräch.

Viel Erfolg! 

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihr Vorstellungsgespräch! Mit unseren Tipps meistern Sie auch den letzten Schritt im Bewerbungsprozess!

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