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5 Tipps für Praktikanten im Vorstellungsgespräch

Praktikanten im Vorstellungsgespräch

© pressmaster – Fotolia.com

Für Schüler und Studenten gibt es eine Hürde, die alle Messlatten sprengt. Es ist die Suche nach einem Praktikumsplatz. Grund dafür ist der altbewährte Teufelskreis. Wer einen Job will, braucht praktische Kenntnisse. Wer praktische Kenntnisse will, sollte ein Praktikum absolvieren. Doch, wer einen Praktikumsplatz will, sollte den Job schon mal von innen erlebt haben und Erfahrungen vorweisen können…

Stopp! Frage: Wo soll ich noch mal die praktischen Kenntnisse herbekommen?

Es scheint kein Weg an einem Praktikum vorbei zu führen, wenn man sein Studium bestehen oder später in den Traumjob einsteigen möchte. Bekommt man für seine Bewerbung grünes Licht und kann den Personaler mit seinen Bewerbungsunterlagen überzeugen, folgt das Vorstellungsgespräch mit dem Arbeitgeber. Die Bewerbungsschreiber verraten, welche top fünf Tipps ein Muss für jeden angehenden Praktikanten sind.

  1. Das Eis brechen

    Der Gesprächseinstieg gehört dem Personaler.

    • Wer ist er?
    • Was macht er?
    • Und was hat das Unternehmen zu bieten?

    Die Beantwortung dieser Fragen sollte den Bewerber nicht nur informieren, sondern ihn auch als Gesprächspartner eingewöhnen. Nervosität im Vorstellungsgespräch ist nicht ungewöhnlich, dass weiß jeder Personaler. Aus diesem Grund soll der Bewerber Zeit bekommen, um seine Unsicherheit abzulegen und auf die folgenden Fragen natürlich reagieren und antworten zu können.

    Nervosität ist kein Tabu. Dies ist eine häufig verkannte, aber wichtige Erkenntnis. Wieso sollte es falsch sein den Personaler wissen zu lassen, dass der Job eine riesen Chance ist und eine Einstellung für den Bewerber nicht von ungefähr kommt. Coole Typen haben es schwieriger. Sie gelten als Gefühlsunterdrücker und emotional unausgeglichen. Stellen Sie lieber ganz natürlich Ihre Stärken und Schwächen in dem Bewerbungsgespräch dar.

  2. Wann waren Sie wer und wo genau?

    Die meisten Fragen des Personalers drehen sich um den Lebenslauf.

    • Wieso wurde das Studium abgebrochen?
    • Was passierte in der Lücke?
    • Wofür folgt jetzt das Praktikum?

    Die richtigen Begründungen sind gefragt. Verständlicherweise sollte jede von ihnen sinnvoll sein. Besonders größere Lücken sind schwer zu stopfen. Hat sich der Bewerber um ein krankes Familienmitglied gekümmert, zeigen Personaler nicht selten Verständnis. War der Bewerber selbst krank, stellt sich die Frage, ob er es im Zeitraum des Praktikums erneut werden könnte. Hat der Bewerber ein ganzes Jahr lang „gechillt“, dann ist dies ein wunder Punkt im Lebenslauf, der nur durch Selbstlernprozesse (Lesen von Fachlektüre, eigenständiges Lernen) aufgebessert werden kann.

    Sofern der Personaler sich nicht selbst querbeet durch den Lebenslauf forstet, sollte der Bewerber darauf achten ihn chronologisch wiedergeben zu können. Dies zeugt von organisatorischem Verständnis sowie einer Affinität zu Planung und Strukturierung. Außerdem zeigt es, dass der Bewerber sich gut auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet und sich vorher Gedanken über relevante Themen gemacht hat.

  3. Impression Management

    Hierzu gibt es einen wahren Klassiker: „Bleib einfach du selbst!“ Dieser Rat passt genau. Kein Personaler will einen Ja-Sager und einen Rebellen ebenso wenig. Daher sollte ein Bewerber stets hinter den Dingen stehen, die ihm wichtig sind, aber dem Personaler in erwartungsgemäßen Angelegenheiten entgegenkommen.

    Die Selbstreflexion ist eine der schwierigsten Aufgaben für viele Menschen, nicht nur für Bewerber. Dahin gehend werden Bewerber jedoch gerne auf Herz und Nieren getestet.

    • An welchen Aufgaben sind Sie gewachsen?
    • An welchen Aufgaben sind Sie gescheitert?

    In diesem Fall ist Mut zur Wahrheit gefragt, um ihre Stärken, aber auch Ihre Schwächen überzeugend darstellen zu können und zu ihnen zu stehen.

  4. Auf der gleichen Wellenlänge

    Die Unternehmensphilosophie ist ein Knackpunkt in jedem Vorstellungsgespräch.

    • Passen Sie in das Konzept des Unternehmens?
    • Haben Sie die Philosophie des Unternehmens verstanden?

    Selbst große Unternehmen bauen immer häufiger auf eine individuelle Philosophie. Diese findet sich oft auf der firmeneigenen Website und wird als Aufhänger für Werbemittel genutzt. Bewerber sollten belegen können, warum sie hervorragend ins Große und Ganze passen. Doch aufgepasst! Sollte die Philosophie des Unternehmens stark von der Eigenen abweichen, sollte sich der Bewerber fragen, ob er sich für den richtigen Job bewirbt. Eventuell wurde für Ihre Bewerbung sogar schon vorab ein Motivationsschreiben gefordert. In diesem setzen Sie sich ausführlich mit dem Unternehmen, der Philosophie und Ihrer eigenen Motivation für das Praktikum auseinander. Es kann Ihnen helfen, im Vorstellungsgespräch zu punkten und schnelle und präzise Antworten zu finden.

  5. Der Dresscode

    Der Dresscode für ein Vorstellungsgespräch ist simpel. Dennoch wehren sich vor allem angehende Praktikanten gegen die passende Kleiderordnung. Es sieht wie folgt aus:

    • … im Bankwesen (Anzug + Krawatte + Verzicht auf Körperschmuck und grün-pinke Haare)
    • … in Start-ups, Baunternehmen und Co. (Hemd + gutes Erscheinungsbild, Anzug ist optional)

    Alles in allem sollte sich ein Bewerber die Frage stellen, welche Kleidung er oder sie im beruflichen Alltag tragen würde. Mit einem schicken Anzug liegt ein Bewerber jedoch fast immer richtig.

 

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