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Richtig bewerben: So gehen Sie am besten vor

Dieses Mal wollen Sie sich direkt richtig bewerben: Ohne einen falschen Schritt vor und/oder nach der Zustellung von den Bewerbungsunterlagen! Damit Sie sich ohne Probleme richtig bewerben, gibt es folgend die passenden Bewerbungstipps.

Aus verschiedenen Gründen stellen Sie fest, dass Ihr derzeitiges Unternehmen nicht mehr zu Ihnen passt und Sie sich dringend umorientieren müssen. Während die Jobwechselmotivation bereits gefasst ist, ist die weitere Planung eher konfus statt konkret. Es bleiben Fragen wie:

  1. Wie viel Zeit habe ich für die Bewerbung, nachdem die Stellenanzeige veröffentlicht wurde?
  2. Kann ich etwas für die Bewerbung vorbereiten?
  3. Wie sieht es mit dem Erstkontakt bei einem Unternehmen aus?
  4. Wann kann ich bei einem Unternehmen nachfragen?
    Zum einen zum Status meiner Bewerbung und zum anderen im Anschluss an ein Vorstellungsgespräch.
  5. Wie frage ich am besten nach dem Status meiner Bewerbung?
  6. Wie frage ich nach, ob ich für einen Job angenommen wurde oder nicht?

Damit Sie bei Ihrer kommenden Bewerbungsphase gut vorbereitet sind und Sie sich richtig bewerben können, werden in diesem Beitrag alle genannten Fragen nach und nach beantwortet!

1. Richtig bewerben: Wie viel Zeit habe ich für die Bewerbung, nachdem die Stellenanzeige veröffentlicht wurde?

Richtig bewerben - Verbleibende Zeit Stellenanzeige

© Ghost Presenter

Es wird davon ausgegangen, dass nach der Veröffentlichung einer Stellenanzeige durchschnittlich 14 Tage Zeit bleiben, um die Bewerbung zu versenden.

Bei dieser Angabe handelt es sich, wie bereits erwähnt, um einen Durchschnittswert. Wie lange eine Stellenanzeige wirklich aktuell bleibt, hängt von dem Unternehmen, der Branche und der Position ab. Zum Beispiel gibt es selten ausgeschriebene Positionen in bestimmten Branchen, für die sich nur wenige Bewerber eignen. Die Auswahl bei einer kleinen Gruppe von Kandidaten geht wesentlich schneller, sodass die Stellenausschreibung schnell wieder aus dem Angebot einer Jobbörse genommen wird.

2. Richtig bewerben: Kann ich etwas für die Bewerbung vorbereiten?>

Das können Sie in jedem Fall. Insofern Ihre letzte Bewerbungsphase bereits etwas her ist, so führt der erste Schritt zum professionellen Fotografen. Schließlich sollte das Bewerbungsfoto aktuell sein. Die Bilder erhalten Sie entweder direkt nach der gemeinsamen Durchsicht mit dem Fotografen selbst oder binnen einer Woche nach dem Fototermin.

Drittens können Sie an einem Layout für die Bewerbung arbeiten. Wie haben Sie sich das Design Ihrer Bewerbung vorgestellt? Welchen Eindruck wollen Sie mit Ihrer Bewerbung vermitteln? Insofern Layout und Lebenslauf stehen, haben Sie bereits ein Grundgerüst. Sie müssen schließlich nur das Anschreiben verfassen und können schnell mit passenden Bewerbungsunterlagen auf eine Ausschreibung reagieren.

Zweitens können Sie Ihren Lebenslauf auf den neusten Stand bringen. Überprüfen Sie, ob Sie alle beruflichen Stationen eingefügt und mit einem entsprechenden Tätigkeitsprofil versehen haben. Des Weiteren können Sie sich in diesem Schritt vergewissern, dass Ihr Tätigkeitsprofil relevante Positionen beinhaltet.

Viertens sollten Sie die Vorlaufzeit nutzen, um einmal Ihre Fußabdrücke im Internet zu kontrollieren. Ist Ihre E-Mail-Adresse wirklich seriös? Wie aufschlussreich ist Ihr Xing-Profil und was sagt Ihre Facebook-Seite über Sie? Wenn Sie dort eine weniger vorteilhafte Figur hinterlassen, so haben Sie nun die Möglichkeit Korrekturen vorzunehmen – noch vor dem Besuch eines potenziellen Arbeitgebers, der mehr über Sie erfahren will.

3. Richtig bewerben: Wie sieht es mit dem Erstkontakt bei einem Unternehmen aus?

Richtig bewerben - Erstkontakt

unsplash.com

Häufig wird von Bewerbungstrainern und Karrierecoaches dazu geraten, vor dem Versand der Bewerbungsunterlagen den Kontakt mit einem Unternehmen zu suchen. Der Vorteil dieser Kontaktaufnahme sei es, bereits einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen und Interesse zu zeigen. Wie sinnvoll dies ist, bleibt jedoch fraglich. Insofern bei einer Stellenanzeige keine Fragen mehr offenbleiben, so muss nicht zwangsläufig der Kontakt zu einem Unternehmen gesucht werden.

Sollte keiner der folgend genannten Fälle zutreffen, so ist eine Nachfrage bei einem potenziellen Arbeitgeber eher nachteilig für Sie. Dies liegt darin, dass Ihnen dann mit einem Anruf die Kompetenz abgesprochen wird, etwas auf eigene Faust richtig zu recherchieren.

Ein Erstkontakt vor der Bewerbung macht erst aus den folgenden Gründen Sinn:
  • Weder in der Stellenanzeige noch auf der Unternehmenswebseite wird ein Ansprechpartner genannt
  • Es gibt keine Informationen, ab wann die Vakanz frühstens/spätestens besetzt werden soll (Eintrittsdatum)
  • Die Stellenausschreibung ist bereits seit längerer Zeit online und Sie sind nicht sicher, ob der Job noch zu vergeben ist
  • Es gibt keine Informationen, an welche (Mail-) Adresse die Bewerbung gesendet werden soll und ebenso wenig einen Link zu einem Bewerbungsportal

4. Richtig bewerben: Wann kann ich bei einem Unternehmen nachfragen? Zum einen zum Status meiner Bewerbung und zum anderen im Anschluss an ein Vorstellungsgespräch.

Die Nachfrage zum Status der Bewerbung:

Durchschnittlich wird damit gerechnet, dass Personaler – abhängig von der Größe der Abteilung und der Firma – für die Sichtung der Bewerbungsunterlagen drei bis sechs Wochen benötigen. Diese Zeit wird entsprechend einberäumt, um Absagen oder ggf. Zusagen für ein Bewerbungsgespräch zu versenden. Entsprechend sollten Sie jedem Personaler diese Zeit geben, um die eingegangenen Bewerbungen zu sichten.

Das heißt: Sie sollten nach frühstens 15 Werktagen anrufen, eher jedoch noch länger warten.

Die Nachfrage nach dem Bewerbungsgespräch:

Während der aktiven Jobsuche richten Sie Ihr Bewerbungsschreiben samt Lebenslauf an verschiedene Firmen. Die ein oder andere wird dabei favorisiert, lässt jedoch mit einer Antwort auf sich warten. Hingegen melden sich bereits die 2., 3., 4. und 5. Wahl mit Zu- oder Absagen zurück. Jetzt gilt es zu entscheiden, ob Sie lieber auf das Wunschunternehmen warten oder einem anderen Arbeitgeber zusagen.

Wenn Sie trotz „Wir melden uns in der kommenden Woche“ noch nichts gehört haben, müssen Sie sich noch nicht allzu viele Sorgen machen. Spätestens nach 8-10 Werktagen ohne Rückmeldung sollten Sie jedoch nachfragen.

Achtung: Viele Personaler lehnen diese Vorgehensweise ab, da eine Nachfrage zu viel Stress macht. Auf der anderen Seite müssen Sie Ihre Zukunft und Ihr Einkommen planen, wofür jeder gute Personalentscheider Verständnis haben sollte.

5. Richtig bewerben: Wie frage ich am besten nach dem Status meiner Bewerbung?

Richtig bewerben - Nachfrage nach Bewerbungsgespräch

© pexels.com

Richtig bewerben will vor allem hinsichtlich der Nachfrage nach dem Status der Sichtung gelernt sein. Ihr Anschreiben kann noch so überzeugend sein, Ihr Lebenslauf noch so vor Qualifikationen strotzen – vergreifen Sie sich im Ton bei der Nachfrage nach Ihrer Bewerbung oder wählen die falsche Formulierung, verspielen Sie die Chancen auf das Vorstellungsgespräch.
Versuchen Sie sich an folgenden Formulierungen:

Bewerbung:

Guten Tag, mein Name ist XY. Vor drei Wochen habe ich Ihrem Unternehmen meine Bewerbungsunterlagen zukommen lassen. Leider erhielt ich daraufhin keine Eingangsbestätigung und anschließend auch kein weiteres Feedback. Aus diesem Grund rufe ich an und möchte kurz aus Interesse nachfragen, ob der Bewerbungsprozess bereits abgeschlossen ist oder ob Sie noch die Unterlagen sortieren?

Nach dem Vorstellungsgespräch:

Guten Tag, mein Name ist XY und ich hatte vor zwei Wochen ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Unternehmen mit Herrn/Frau YZ. Leider habe ich seitdem keine weitere Rückmeldung von Ihnen erhalten. Daher wollte ich fragen, ob Sie Ihre Wahl für die Position ZZ bereits abgeschlossen haben?

6. Wie frage ich nach, ob ich für einen Job angenommen wurde oder nicht?

So direkt am besten gar nicht. Insofern ein Unternehmen – wieder abhängig von Größe des Unternehmens, Branche und Position – eine Vakanz mit Ihnen besetzen will, werden Sie dies definitiv rechtzeitig erfahren. Dabei kommt es natürlich darauf an, wie viele Bewerbungen eingegangen sind, wie viele Bewerber zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurden und wie die Konkurrenz sich im Gespräch geschlagen hat.

Sie können jedoch in der auf das Vorstellungsgespräch folgenden Woche bei der Firma anrufen und dort, wie bereits beschrieben, nachfragen. Gegebenenfalls können Sie noch auf die Kündigungsfrist bei Ihrem Arbeitgeber oder ggf. auf eine mögliche kurzfristige Freistellung verweisen.

Mit diesen Tipps sind Sie für das Thema „richtig bewerben“ gut aufgestellt und können Ihre Karriere in einer anderen Firma starten. Die Bewerbungsschreiber wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung!

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Sie sind unsicher bei Ihrem Anschreiben oder Ihrem Lebenslauf? Bei Fragen können Sie sich gerne an Die Bewerbungsschreiber wenden! Kontaktieren Sie uns unverbindlich über das Kontaktformular.

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