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Spektrum: Bewerbungsfoto – alles im Einklang?

Spektrum Bewerbungsfoto

© nikbu - Fotolia.com

Bewerber, die Wert auf ihr Bewerbungsfoto legen, leisten nicht nur Feinschliff, sondern Überzeugungsarbeit. In Zeiten, in denen sich Personalentscheider wahrnehmbar von subjektiven Eindrücken leiten lassen, ist das Bewerbungsfoto wichtiger denn je. Das Traumbild der perfekten Bewerbung scheitert summa summarum an diesem Faktor. Ist es doch zu schwer, sich gegen das unumstößliche Urteil des verantwortlichen Stellenbesetzers zu behaupten – wenn es an Oberflächlichkeiten scheitert. Ein gekonntes Farbspiel kann hier Abhilfe schaffen.

Farben beeinflussen Menschen unterbewusst. Sie können die unterschiedlichsten Gefühle in uns wecken und selbst scheinbar verdrängte Erinnerungen wieder hervorrufen. Selbst wenn viele Bewerber dieser Erkenntnis gerne widersprechen würden, sind Personalverantwortliche letztendlich auch nur Menschen – ein Vorteil den Bewerber nutzen sollten!


 

Alte Schule oder 1861?

Die Qual ist groß bei der Wahl zwischen buntem oder schwarz-weißem visuellen Vorgang. 1861 führte der schottische Physiker James Clerk Maxwell das erste Farbfoto in einem Vortrag an der Royal Institution vor, auf dem ein Tartan-Band abgebildet war. Damals hätte sich wohl jeder ein solches, futuristisches Farbfoto gewünscht. Müssen wir uns heute entscheiden, dann fällt unsere Auswahl meistens zu Gunsten des neuesten Trends. Durch technische Spielereien, wie die Foto-App Instagram, werden selbst Schwarz-Weiß-Fotos wieder modern.

Die Antwort darauf ist unkompliziert. Schwarz-Weiß-Fotos gelten auch im Personalwesen weitestgehend als Trend. Sie können einen qualitativ hochwertigen Eindruck hinterlassen. Das Bewerbungsfoto in Farbe hat die Nase jedoch aufgrund seiner Realitätsnähe vorn. Die farblose Alternative eignet sich hingegen vor allem in Kreativbranchen – insbesondere für Künstler.


 

Farbdeutung für Bewerber

Farben spielen in manchen Kulturen eine bedeutende Rolle. In Deutschland werden solche Anwandlungen gerne als unnütze Esoterik abgetan. Doch auch hier lassen sich die Menschen nachgewiesen subjektiv von Farben beeinflussen. Der Bewerber kann dies zu seinem Vorteil nutzen und das bereits mit kleinen Details. Im Bankwesen tragen Bewerber bekanntlich gerne einen schwarzen Anzug, ein weißes Hemd und eine rote Krawatte. Ob dies dem äußerlichen Ideal eines Bänkers entspricht, sei mal dahin gestellt. Doch wirkt dieses konservative Bild tatsächlich positiv auf hiesige Personalentscheider?

Über eine Schwarz-Weiß-Kombination von Anzug und Hemd lässt sich nur schwer streiten – über die rote Krawatte schon. Rot ist eine Signalfarbe und uns als Warnhinweis bekannt. Beliebte Beispiele aus dem Verkehrswesen sind die rote Ampel und das Stoppschild. Rückschlüsse wie diese, werden unterschwellig schnell gezogen und können den folgenden Blick auf die Bewerbungsunterlagen vorbelasten. Der Farbe Blau wird im Kontrast dazu eine beruhigende Wirkung auf den Betrachter zugeschrieben.


 

So können Bewerber mit Farben im Bewerbungsfoto spielen und mögliche, negative Beeinflussungen gekonnt zum Guten wenden.