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Bewerbungsvideo – 10 Tipps & Kamera ab!

Bewerbungsvideo – 10 Tipps

© Sashkin – Fotolia.com

Einige Aspekte bei Bewerbungen sind inzwischen weitestgehend standardisiert, andere können kreativ gestaltet werden. Doch im Grunde läuft alles auf einen wesentlichen Faktor hinaus: Das Alleinstellungsmerkmal eines Bewerbers.

Warum Sie? Das ist die Preisfrage. Eine Antwort auf diese Frage weiß nur der Bewerber selbst zu geben. Ein sechster Sinn für Bewerbungen ist gefragt – oder ein geschulter Blick von Profis.

So mancher Kniff kann für genau die richtige Portion Rückenwind im Rennen zum Karriereziel sorgen. Das Bewerbungsvideo ist einer dieser Kniffe, wenngleich ein Bewerbungsvideo nicht für jeden Bewerber hilfreich sein wird. Erfahren Sie hier, welche wichtigen Basics Sie beachten müssen und wie Sie Ihrer Bewerbung mit einem zusätzlichen Video mehr Pepp verleihen.

  1. Länge

    Das Bewerbungsvideo soll das Anliegen des Bewerbers kurz und knapp widerspiegeln. Eine Länge von zwei Minuten ist daher als Maximum anzusehen. Das Video soll einen Überraschungseffekt auslösen und die Bewerbung einprägsam machen. Die Lebensgeschichte des Bewerbers findet hier keinen Platz und der gesamte Werdegang wird besser im Lebenslauf der Bewerbungsunterlagen dargestellt

  2. Location

    Mit der Location des Bewerbungsvideos ist alles gemeint, was sich während des Drehs im Hintergrund befindet. Wer professionell und seriös wirken will, wählt einen schlichten Drehort. Die helle Wand eines Büroraumes oder das gut sortierte Bücherregal daheim sind die Favoriten der Personaler. Der Bewerber ist nicht nur klar sichtbar, sondern strahlt unterbewusst eine organisierte und kompetente Persönlichkeit aus. Ausgenommen von dieser Regel sind Bewerbungsvideos für Kreativbranchen, in denen immer wieder frische Ideen gefragt sind. Hier haben Bewerber mehr Freiraum und Personaler begrüßen das ein oder andere Experiment.

  3. Outfit

    Freizeitkleidung ist bequem, keine Frage. Doch selbst wenn das Bewerbungsvideo in den eigenen vier Wänden gedreht wird, passt sie nicht ins Bild einer Bewerbung. Im Bewerbungsvideo sollte sich der Bewerber auf die gleiche Kleidung wie im anstehenden Jobinterview verlassen. Ob Anzug oder lockeres Hemd hängt dabei vom angestrebten Berufsbild bzw. Arbeitgeber ab. Die passende Frage ist: Was werde ich auf der Arbeit tragen?

  4. Vorbereitung

    Trotz einer vergleichbar kurzen Dauer von höchstens zwei Minuten, muss sich der Bewerber auf den Dreh eines Bewerbungsvideos vorbereiten. Innerhalb der zwei Minuten ist keine Zeit für überflüssigen Content. Fakten müssen her! Jeder Bewerber muss sich also gründlich überlegen, welche Informationen für den Personaler relevant sind und für welche Themen das Vorstellungsgespräch der passendere Rahmen ist.

  5. Haltung

    Das Bewerbungsvideo sollte im Stehen aufgenommen werden. Dies zeugt von Tatkraft und Motivation. Der Bewerber sollte jedoch eine ruhige Haltung einnehmen und nicht vor Nervosität hin- und herwackeln oder permanente Ausfallschritte machen. Ein guter Trick kommt direkt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel: Sie faltet ihre Hände rautenförmig vor dem Bauch. Diese Haltung erhöht die Körperspannung und sorgt für eine aufrechte Körperhaltung.

  6. Blickkontakt und Sprechweise

    Die Kommunikation ist bei einem Bewerbungsvideo der Dreh- und Angelpunkt. Daher ist eine deutliche Sprechweise absolut elementar. Auch ein beständiger „Blickkontakt“ mit dem Objektiv der Kamera ist von Bedeutung. Dies strahlt Selbstbewusstsein aus und bezieht den Personaler in das Gespräch ein.

  7. Qualität

    Ein Bewerbungsvideo soll die Bewerbung letztendlich aufpeppen und nicht abwerten. Deswegen muss das Video und sehr guter, wenn nicht sogar hervorragender Qualität sein. Heimvideos mit schlechter Auflösung oder gar mit der Handykamera aufgenommene sind keine brauchbare Basis für ein Bewerbungsvideo.

  8. Kosten

    Da die Qualität des Bewerbungsvideos eine entscheidende Rolle spielt, spezialisieren sich immer mehr Dienstleister auf einen professionellen und individuell auf den Bewerber angepassten Dreh. Der Preis für ein Bewerbungsvideo beginnt im Durchschnitt bei ungefähr 300 Euro.

  9. Video-Format

    Hat der Bewerber vor, sein Bewerbungsvideo im Anhang einer E-Mail zu versenden, sollte das Video erstens in einem gängigen Dateiformat vorliegen und zweitens auf eine zulässige Größe komprimiert werden. Es besteht immer die Gefahr, dass Personaler das Video aufgrund eines ungewöhnlichen Dateiformats nicht öffnen können oder das Datenvolumen der E-Mail zu groß ist und diese somit gar nicht erst versendet werden kann.

  10. Bewerbungsunterlagen

    Ein Bewerbungsvideo ist grundsätzlich kein Ersatz für vollständige Bewerbungsunterlagen samt Anlagen. Auf Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien ist eben nicht zu verzichten. Das Bewerbungsvideo ist ein immer nur ein Zusatz zum Gesamtpaket. Es sollte den dort vermittelten Eindruck bestätigen bzw. verstärken und den Bewerbungsunterlagen nicht die Show stehlen.