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Bewerberfoto – Kamera! Action!

Bewerberfoto

© Fiedels - Fotolia.com

Auf dem Bewerbungsfoto möchte sich ein Bewerber im richtigen Licht darstellen. Leider nehmen diesen Wunsch nicht alle Fotografen wörtlich und sparen mit ihrer Aufmerksamkeit an der Belichtung des Aspiranten.

Von der Qualität des Bewerbungsfotos schließen Personalentscheider direkt auf die Eignung des Bewerbers zurück. Dies mag nicht fair erscheinen, wenn der Bewerber, mit Blick auf seine Qualifikationen, ein gutes Bild abliefert. Zu ändern ist dies jedoch nicht. Daher sollte ein jeder Bewerber sein Bewerbungsfoto auf eine korrekte Belichtung prüfen, bevor es der neue Arbeitgeber tut.

Die Belichtung auf dem Bewerbungsfoto ist ein beliebtes Kriterium im Personalwesen. Anhand von drei Merkmalen können Bewerber diese auf Herz und Nieren prüfen:

Sowohl Bewerber als auch Fotografen sollten den Hintergrund nicht unterbewerten. Der Klassiker ist weiß. Hierbei kann doch nichts schief gehen – sollte man denken. Doch auch ein weißer Hintergrund ist anfällig für unerwünschte Schattierungen, die das Gesamtbild trüben.

Bei der Wahl eines dunklen Hintergrundes sollte der richtigen Belichtung ebenso Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die kreativen Geister unter den Fotografen sollten sich zudem nicht von ihrer Euphorie zu besonders bunten oder abstrakten Hintergründen verleiten lassen. Diese wirken schnell unruhig und lenken die Aufmerksamkeit vom Bewerber.

Die Kleidung ist eine Fundgrube für störende Schattierungen. Sowohl Anzüge als auch Hemden werfen Falten, die wiederum Schatten werfen.

Eine gute Ausleuchtung bzw. Bearbeitung des Bewerbungsfotos nach dem Shooting, ist hier vonnöten. Außerdem ist es wichtig, einen ansehnlichen Kontrast zwischen Kleidung und Hintergrund zu schaffen. Ein weißes Hemd plus einem weißen Grund kann schon einmal gleich einen schwebenden Kopf ergeben – wer den wohl einstellen würde? Somit darf es bei einem weißen Hemd auch ein dunkler Hintergrund sein und umgekehrt.

Damit das Bewerbungsfoto einen stimmigen Abschluss bekommt, folgt nun das wichtigste Merkmal: Der Bewerber. Der Bewerber steht im Vordergrund, bzw. im Mittelpunkt des Ganzen und muss vom Fotografen stimmig in das Konzept des Bewerbungsfotos eingebunden werden. Sowie der Kontrast zwischen Hintergrund und Kleidung eine Rolle spielt, wird dieser nun um das Merkmal Bewerber erweitert. Hat der Bewerber also einen dunklen Teint oder eine dunkle Haarfarbe, so kann der Fotograf dies ebenfalls nutzen. Durch das Spielen mit Kontrasten, wird so Schritt für Schritt eine bessere Belichtung ermöglicht.

Auch wenn es sonderbar klingen mag, Flüssigkeiten spielen ebenso eine Rolle bei der Ablichtung eines Bewerbers. Angefangen beim Schweiß, welcher durch die Reflexion des Lichtes stark hervorgehoben werden kann, sollte ein Bewerber (selbst Bewerberinnen) auf einen zu intensiven Gebrauch von Make-up oder Haarpflegeprodukten verzichten. Durch die Nutzung von Puder kann der Fotograf die Haut jedoch matter gestalten und einen sanfteren Ton erzeugen.

Ein Bewerber sollte die Qualität seines Bewerbungsfotos stets im Anschluss des Shootings überprüfen. Selbst auf den Werken gelernter Fotografen können sich Fehler einschleichen. Bevor dieses jedoch auf der Bewerbung landet, sollten die drei genannten Merkmale überprüft werden.

 

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