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Kurzprofil – Berufserfahrung im Überblick

Für einige Bewerber ist die die sogenannte „dritte Seite“ einer Bewerbung ein großes Mysterium. Einige vermuten hinter ihr das berüchtigte Motivationsschreiben und bringen es damit auf den Punkt. Naja, eigentlich nur zur Hälfte. Denn während es vor einiger Zeit von Bewerbern als neuer Trend gefeiert wurde, erfreute sich ebenfalls das Kurzprofil als dritte Seite zunehmender Beliebtheit. Ähnlich wie das Motivationsschreiben kann es als „Zugabe“ zu Bewerbungsschreiben und Lebenslauf verstanden werden. Allerdings ist ein Kurzprofil universeller einsetzbar und kann auch als einzelnes Dokument sehr gut für ein Bewerbungsvorhaben funktionieren.

Mit einem Kurzprofil kann ein Bewerber seine Gesamterfahrung sowie seine Stärken und Fähigkeiten ins Rampenlicht zu stellen. Aktuell steigt die Anzahl versendeter Kurzprofile weiter an – sei es nun als fester Bestandteil der Bewerbungsunterlagen oder als Einzeldokument. In erster Linie wird es von berufserfahrenen Bewerbern mit einer erfolgreichen Karriere genutzt. Allerdings sind sich momentan noch viele Bewerber über den Sinn und Nutzen eines Kurzprofils im Unklaren. Daher bedarf daher einer genaueren Vorstellung der Anwendung und Vorzüge, um zu verstehen, weshalb der Trend zum professionellen Kurzprofil immer größer wird.

Was ist ein Kurzprofil?

Bei einem Kurzprofil handelt es sich um eine zusammenfassende Übersicht der im Laufe der Jahre gesammelten Berufserfahrung und erworbenen Fähigkeiten, worunter sowohl fachliche und berufsbezogene Qualifikationen als auch persönliche Soft Skills fallen. Unter den aufgelisteten Informationen befinden sich dabei nicht nur für den Job relevante Fakten, sondern sämtliche Kompetenzen, welche der Bewerber während seiner bisherigen Laufbahn erwerben konnte, selbst wenn sie für den neuen Arbeitgeber zunächst eher uninteressant erscheinen. Damit das Kurzprofil Ihrer Bewerbung einen modernen Glanz verleiht, finden Sie in diesem Artikel Tipps für das Kurzprofil Ihrer Bewerbung.

Aufbau eines Kurzprofils:

  • Betitelung als Kurzprofil / Berufliches Profil
  • Fachliche und berufsbezogene Qualifikationen
  • Personenbezogene Soft Skills
  • Zusammenfassung eigner Kompetenzen im Hinblick auf die anvisierte Position

So könnte ein professionelles Kurzprofil aussehen

So könnte ein professionelles Kurzprofil aussehen

Neben der tabellarischen Auflistung fachlicher Qualifikationen und Soft Skills ist die Darstellung der Gesamterfahrung bzw. die Hervorhebung einzelner Aspekte ein sehr wichtiger Bestandteil eines Kurzprofils. Dieser im Fließtext geschriebene Bereich stellt ebenfalls die die Erwartungshaltung des Bewerbers an den neuen Job heraus.

Fragen als Grundlage für den Fließtext:

  • Was sind die wesentlichen Eckpfeiler meiner bisherigen Berufspraxis?
  • Weshalb ist der neue Job der Richtige für mich?
  • Wie werde ich mich durch den neuen Job weiterentwickeln?
  • Welche Kompetenzen bringe ich für den neuen Job mit?

Wie eingangs erwähnt werden die fachlichen Qualifikationen und Soft Skills in tabellarischer Form, also in Stichpunkten oder kurzen Sätzen dargestellt. Hier sollten Sie sich auf die während Ihrer Berufstätigkeit oder durch Weiterbildungen erworbenen Fähigkeiten fokussieren. Dies können zum Beispiel die Anwendung von branchenspezifischer Software oder Personalführungsmethoden sowie besondere Leistungen bei der Akquisition von Kunden oder die kontinuierliche Steigerung von Umsatzzahlen sein.

Die Soft Skills eines Bewerbers beziehen sich auf seinen Charakter. Als Beispiele können hier etwa ein sicheres Auftreten, eine analytische Denkweise oder auch eine hohe Teamfähigkeit sein.

Wichtig:

Überlegen Sie sich sorgfältig, wie Sie sich darstellen möchten und welche Inhalte Sie an welcher Stelle platzieren möchten, um den größtmöglichen Nutzen und Mehrwert aus dem Kurzprofil zu ziehen. Ein Kurzprofil ist zwar universeller einsetzbar als ein Motivationsschreiben, jedoch ist es durchaus als individuelles Konstrukt zu betrachten, für das es keine allgemein gültige Herangehensweise gibt, welche für jeden Bewerber zu empfehlen wäre.

Wer benutzt ein Kurzprofil?

Die Verwendung eines Kurzprofils bietet sich vor allem für berufserfahrene Bewerber an. Wer mit ausgeprägten Fähigkeiten in einem oder mehreren Berufsfeldern punkten kann, sollte dies nicht unter den Teppich kehren. Ein Kurzprofil stellt eine effiziente Art dar, diese Informationen übersichtlich auf einem einzelnen Schriftstück zu präsentieren und in die persönliche Bewerbungsmappe einzubinden. Auf diese Weise ist der zuständige Personalverantwortliche weiterführend auf die individuellen Stärken des Bewerbers fixiert und kann sie separat unter die Lupe nehmen.

Wann und wo wird ein Kurzprofil gebraucht?

Ein Kurzprofil kann einer Bewerbungsmappe jederzeit hinzugefügt werden. Als dritte Seite ist es ein „Kann“ und kein „Muss“ – sein Gebrauch ist daher optional. Die Wahl des Bewerbungsziels spielt dabei ebenfalls keine Rolle.

Berufserfahrenen Bewerbern, welche sich auf höhere Positionen bewerben, ist jedoch ein Kurzprofil aus den oben angegebenen Gründen zu empfehlen und eine gute Untermauerung der eigenen Kompetenzen für die ausgeschriebene Stelle.

Darüber hinaus eignet sich das Kurzprofil als Einzeldokument für den Besuch einer Jobmesse oder wenn Sie im Kontakt zu einem Headhunter/Recruiter stehen. Dieser Person können Sie zunächst das einzelne Kurzprofil zukommen lassen und Ihre vollständige Bewerbung nachreichen, wenn Ihr Profil Interesse wecken konnte.

 

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