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Bewerbungsvorlagen beiseite – beispiellos zum Glück!

Bewerbungsvorlagen beiseite

© Yeko Photo Studio

Heutzutage scheint die Zeit für viele Menschen ein kostbares Gut zu sein. Ein guter Beleg dafür spiegelt sich aktuell in allerhand von Bewerbungen wieder. Denn anscheinend nehmen sich immer mehr Aspiranten nicht genug Zeit, um eine ausgearbeitete und individuelle Bewerbungsmappe zu erstellen. Bewerbungsvorlagen und ihre Muster werden zu den besten Freunden des Bewerbers. Sie sind kostenlos und erleichtern einem die Arbeit. Doch mit ihnen sucht man sich als Bewerber selten die richtigen Freunde für eine anstehende Jobsuche aus.

Es ist die Wahl zwischen Quantität und Qualität, der Kampf zwischen seinem inneren Schweinehund und dem Engagement, das eine erfolgreiche Bewerbung ausmacht. Doch nur eine Einstellung erreicht die Ziellinie in Form eines neuen Jobs.

Bewerbungsvorlagen – die strittigen Teaser

Sowohl Bewerbungsvorlagen als auch Muster haben in der Regel zwei Professionen. Einerseits sind sie brauchbar und weisen die beispielhafte Struktur einer Bewerbung auf. Andererseits bestehen sie aus zusammengewürfelten Phrasen, welche niemandem helfen und lieber außer Acht gelassen werden sollten. Bewerbungsvorlagen werden leider dennoch ständig für das Maß einer guten Bewerbung genutzt. Daher kommen hier ein paar wichtige Regeln, an welche sich die Nutzer von attraktiven Bewerbungsvorlagen jeder Art halten sollten:

  1. Einen Blick auf Bewerbungsvorlagen zu werfen ist mit hohen Risiken verbunden
  2. Das Ziel von Bewerbungsvorlagen ist das Gelernte in der eigenen Bewerbung umzusetzen
  3. Die unveränderte Wiedergabe einer Bewerbungsvorlage ist ein No-Go!

Aufgrund dessen ist es eine fragliche Entscheidung Gebrauch von vorgefertigten Mustern und Vorlagen zu machen. Sinn und Zweck sollte es jedoch sein von ihnen zu lernen und sie nicht zu übernehmen. Ihre Struktur ist dabei der wichtigste Anhaltspunkt für eine durchdachte Bewerbung. An ihr sollte der User im besten Fall ableiten können was zum Beispiel in ein Anschreiben gehört und in welcher Reihenfolge die persönlichen Informationen in den Text einfließen müssen, bzw. wie der Text aufgebaut ist.

Selbst ihr Inhalt kann ein Indikator für die Grundzüge einer Bewerbung sein. Er ist es jedoch in den seltensten Fällen und sollte deshalb nie wortwörtlich umgesetzt werden. Eine Initiativbewerbung steht für die meisten für ein weitgehend unpersönliches Bewerbungsschreiben und ist quasi wie geschaffen für eine Bewerbungsvorlage. Dies entspricht allerdings nicht der Wahrheit. In einer Initiativbewerbung kommt es umso mehr auf eine genaue Identifikation mit dem neuen Arbeitgeber an und sollte daher ebenso wenig von einer Vorlage aus dem Internet übernommen werden.

Attraktive Bewerbungsvorlagen

Bewerbungsmuster und Vorlagen können einem unerfahrenen Bewerber also durchaus helfen. Woran erkennt man jedoch eine hilfreiche Bewerbungsvorlage mit einer möglichst hohen Vorbildfunktion? Die Erstellung einer Bewerbung kann kompliziert genug sein und seine Hilfestellung selbst auswählen zu müssen macht es nicht grade einfacher. Vor diesem Hintergrund folgen ein paar Tipps und Tricks, wie auch Anforderungen, welche ein Bewerber an eine geeignete Musterbewerbung stellen sollte.

Zu einer Musterbewerbung gehören:

  • ein klar ersichtlicher Aufbau der Unterlagen
  • ein fiktives, aber gezieltes Bewerbungsanschreiben
  • ein enthaltenes Beispiel für die Person des Bewerbers
  • regulär: eine Stellenanzeige/ Informationen zum Beruf und ein Anschreiben
  • bestenfalls: mit einem Deckblatt und einem Lebenslauf

Die traurige Wahrheit ist allerdings, dass über 95% im Internet nicht zu gebrauchen sind. Vor der Nutzung einer Bewerbungsvorlage ist es daher nicht nur wichtig sich über ihren Inhalt zu informieren, sondern auch ihre Quelle zu prüfen. Handelt es sich bei ihr schon rein thematisch nicht um das gleiche Fachgebiet, sollten bei jedem Bewerber die ersten Zweifel aufkommen. Doch selbst bei augenscheinlich artverwandten Websites spricht ein vorläufiges Misstrauen für eine gute Vorsorge. Die schnelle Möglichkeit zum direkten Download ist oft verführerisch, aber in der Regel eine Falle, in die Bewerber nur all zu gerne tappen. Vorsicht ist besser als Nachsicht und wer sich auf eine Bewerbungsvorlage einlässt, spielt mit der Gefahr am Ende das Nachsehen zu haben.

Die persönliche Bewerbung – in der Google-Galerie

Mal abgesehen davon, dass jeder Bewerber etwas Besseres anstreben sollte als ein mittelmäßiges Allzweck-Bewerbungsschreiben, gibt es noch jemand anderen, der in dieser Angelegenheit nicht mit sich spaßen lässt. Es ist der Personaler der ersehnten Arbeitsstelle. Als geschulte Fachkraft sieht er mit einem Blick, ob es sich bei der vorliegenden Bewerbungsmappe um ein umgemodeltes Muster oder den ernsthaften Versuch einer individuellen Bewerbung handelt. Eins ist klar: ersteres würde die sofortige Reise in den Papierkorb antreten. Somit stellt der Personaler den besten Grund dar, die Vorlagen auch Vorlagen bleiben zu lassen und ihre eigentliche Intention nicht zu entfremden. Im schlimmsten Fall erkennt der Personaler die eigene Bewerbung aus einer seiner letzten Recherchen im Internet oder von einem älteren Bewerbungsversuch wieder.

Im Hinblick auf ein möglichst erfolgreiches Vorstellungsgespräch ist das vollständige Recycling einer Bewerbungsvorlage daher keine besondere Hilfe. Ob es kleine oder große Unternehmen sind, jeder Betrieb möchte sich in den Bewerbungsschreiben wieder finden. Ein gewisses Maß an Kreativität ist also gefragt und sollte genutzt werden, um die eigene Bewerbung spezifisch auf das Unternehmen und seine Grundsätze auszurichten.

Bewerbungsvorlagen – das Fazit

Bewerbungsvorlagen sind Denkanstöße. In diesem Sinne sollten sie genutzt, und nicht als Freifahrtschein für die Vervielfältigung von Duplikaten gesehen werden. Egal ob es um ein einfaches Praktikum, eine Ausbildung oder einen wichtigen Job geht. Sie werden darüber hinaus nicht für einen selbst, sondern den ersehnten Arbeitgeber verfasst. Daher ist es sinnvoller seine Recherche auf das Unternehmen und seine Standpunkte, als auf eine fragwürdige Bewerbungsvorlage zu beschränken. Für Bewerber, die sich nicht über den Aufbau eines Bewerbungsschreibens (Anschreiben, Lebenslauf und Co.) im Klaren sind, ist ein Blick auf das eine oder andere Muster zu empfehlen.

Dennoch sollte nur von ihnen gelernt und nicht abgepaust werden. Ob der gleichgültige Versuch einer Bewerbung besonders lehrreich ist, kann jedoch offen bezweifelt werden. Eine hundertprozentige Kopie ist nicht akzeptabel und wird keinen geschulten Personaler überzeugen können. Mit Vorlagen zu hantieren heißt nicht nur mit offenen, sondern auch schlechten Karten zu spielen. Qualität siegt in diesem Fall über Quantität.