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Bewerbungsmuster & Vorlagen vs. Individualität

4 Bäume auf einer Wiese. Einer in Form eines Ausrufezeichens

© Serg Nvns - Fotolia.com

Wer bei Google oder anderen Suchmaschinen Bewerbungsmuster sucht, wird schnell fündig. Die Auswahl ist groß, denn vom Anschreiben über den Lebenslauf bis hin zum Motivationsschreiben, wird jede Unterlage auch als Vorlage angeboten. Massen von ihnen, welche als Beispiele für bestimmte Berufe dienen sollen, stehen zum schnellen Download bereit. Dass solche jedoch oft als Bewerbung missbraucht werden zeigt, dass sich viele Bewerber nicht über die Nachteile bewusst sind.

Muster und Vorlagen dienen nur als Anregungen!

Wer auf der Suche nach einem Bewerbungsmuster für „Bankkauffrau“ oder „Einzelhandelskaufmann“ ist, wird sicher fündig und bekommt auch ein breites Angebot an kostenlosen Mustern und Vorlagen dargeboten. Manch eine Vorlage ist gut, viele andere wiederum schlecht, denn das hat einen Grund! Sinn und Zweck ist es, dem Nutzer Layout und Satzbau beispielhaft zu verdeutlichen, und nicht als Schablone zu dienen. Unstrukturierter Aufbau, schlechte Sätze, sinnloser Inhalt oder zu einfache Formulierungen in Bewerbungen sind einige Gründe, warum es unvorteilhaft ist, Muster als Bewerbung zu nutzen.

Diese Tipps sollen Ihnen bei Ihrer eigenen Ideenfindung behilflich sein. Bewerbungsmuster und Vorlagen sollten jedoch nur als Stütze verstanden und nicht 1:1 übernommen werden.

Die eigene Bewerbung – bei Google auffindbar

Viele Bewerber wissen offensichtlich nicht, dass die Übernahme eines Musters Konsequenzen mit sich ziehen kann. Die Personalchefs der Firmen kennen die gängigen Bewerbungsmuster und Vorlagen aus dem Internet und sind sich dieser durchaus bewusst. Zeigen Bewerbungsschreiben oder Lebenslauf schließlich so ein Muster auf bzw. wird aus diesem klar erkenntlich, dass es sich um einen solchen Download handeln muss, dann führt dies direkt zum Bewerbungsausschluss. Solche Bewerbungen machen dem Personaler nicht nur klar, dass man diesem wichtigen Thema anscheinend keine Zeit widmen kann, sondern auch, dass sich der Bewerber keine Mühe macht und lieber auf Vorhandenes zurückgreift. Individualität ist nämlich ein Hauptaugenmerkmal der Unternehmen. Nur wer kreativ ist und eine aussagekräftige, individuell gestaltete Bewerbung vorweisen kann, hat heutzutage eine gute Chance.

Musterfazit

Individuelle Bewerbungen sind klar im Vorteil

Hintergrundbild - © Mike Richter

Wer dem Teufelskreis der Muster entkommen will, sollte sich über eins im Klaren sein: Individualität ist das A&O der Bewerbung. Dies gilt sowohl für eine Bewerbung für eine Ausbildung als auch eine Bewerbung, um einen Platz am oberen Ende der Karriereleiter. Derjenige, welcher auf diese jedoch verzichtet und auf Vorlagen für Anschreiben und Lebenslauf zurückgreift, signalisiert: „Die Bewerbung interessiert mich nicht und ich gebe mir keine Mühe!“. Wird die Bewerbung bei Google vom zukünftigen Arbeitgeber schließlich gefunden, so hat man sein eigenes „Bewerbungsurteil“ unterschrieben.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auf Bewerbungsmuster und Vorlagen verzichten und sich lieber selbst Gedanken dazu machen. Für Satzbausteine und inhaltliche Beispiele reichen Muster jedoch aus, da diese die Ideenfindung unterstützen und dem Bewerber (manchmal) gute Tipps vermitteln können. Wichtiger ist jedoch, dass die Bewerbung sowohl auf einen selbst als auch auf das Unternehmen und den Traumjob zugeschnitten ist und keine Verallgemeinerung darstellt – so klappt es auch, mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch.