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Bewerber Typen: Wie Sie nicht in Schubladen rutschen!

Was sind Bewerber Typen? Es handelt sich dabei um eine Methode, mit der Bewerber in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, um so den geeigneten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle zu finden. Welche Typen von Bewerbern es gibt und wie Sie es vermeiden, in die falsche Schublade zu rutschen, verrät Ihnen dieser Beitrag!

Natürlich ist jeder Bewerber an sich ein Individuum, das mit seinem ganz individuellen Lebenslauf sowie seinem ureigenen Anschreiben bei einem Personaler glänzen will. Schließlich möchten Sie als Aspirant Ihre Karriere mit einem neuen Job in einem neuen Unternehmen antreiben. Daher sollten Sie sich die folgende Typologie sowie die dazugehörigen Tipps zu Herzen nehmen, um weder in Ihrer Bewerbung noch in Ihrem Vorstellungsgespräch zu schnell in der falschen Schublade zu landen!

Schwarz-Weiß Bild Mann mit einer Brillen-Nase-Schnäuzer Maske und einer Zigarre in der Hand für Bewerber Typen Blender

© Ryan McGuire

Sie bewerben sich für einen Job, für den Sie keinerlei Qualifikation mitbringen. Doch die Stellenanzeige liest sich total verlockend und das Jahresgehalt ist auch nicht schlecht. In Ihrem Anschreiben machen Sie direkt deutlich, dass Ihr bisheriger Arbeitgeber ohne Sie eigentlich nicht mehr fortbestehen kann. Obwohl Sie in Ihrer alten Firma eigentlich nur in der Postabteilung beschäftigt waren, haben Sie offenkundig den ganzen Laden gemanagt. Alle Kollegen finden Sie super, alle Mitarbeiter bitten Sie um Hilfe und eigentlich müssen Sie nur gehen, weil Ihr Vorgesetzter Angst hat, seinen Posten an Sie abtreten zu müssen.

Bewerber Typ 2: Die Schüchternen

Reihenfolge von Bewerbungsunterlagen

© underdogstudios

Tatsächlich sind Sie durch Ihren bisherigen Werdegang äußerst qualifiziert und Ihr Arbeitszeugnis lobt Sie über den grünen Klee. Allerdings ist davon nichts in Ihrem Anschreiben zu erkennen. Auf Ihre Fähigkeiten gehen Sie weder im Bewerbungsschreiben noch in Ihrem Lebenslauf ein. Warum Sie die beste Wahl für den Job sind? Das wissen Sie selbst nicht so wirklich. Das Dilemma: Der Personalverantwortliche wird es bei der Lektüre Ihrer Bewerbung auch nicht herausfinden.

Ihr Problem:

In Ihrer Bewerbung stellen Sie sich selbst als eine unscheinbare, schüchterne Person dar. Laut Ihrem Anschreiben und Lebenslauf bringen Sie keine Erfahrungen für die vakante Position mit, sodass Sie nur selten die Chance für ein Vorstellungsgespräch erhalten.

Unser Tipp:

Seien Sie mutig! Arbeiten Sie deutlich in Ihrem Anschreiben heraus, warum Sie die Qualifikationen für die jeweilige Stelle mitbringen. Werden Sie dabei kronkret im Hinblick auf Ihre Hard und Soft Skills. Gehen Sie in Ruhe Ihren Lebenslauf noch einmal durch, um darauf zu achten, dass Sie keine Station Ihrer Karriere in Ihrer Bewerbung vergessen.

Rotes Tuch mit dem Supermann-Zeichen für Bewerber Typen Superhelden

© Ryan McGuire

Sie haben Ihren Traumjob in einer Stellenanzeige gefunden. Jetzt gilt es, mit Ihrer Bewerbung die Konkurrenz auszustechen. Aus diesem ganz einfachen Grund übertreiben Sie einfach maßlos mit Ihrer Selbstbeschreibung im Anschreiben. Mindestens einmal pro Satz wird ein „super“, „bester“, „effizientester“ oder „tollster“ eingefügt. Der Unterschied zum Blender ist, dass Sie keinen Hehl aus Ihrer bisherigen Karriere machen, sondern diese als Optimum verkaufen. Das setzen Sie auch direkt im Lebenslauf weiter fort. Dort sind Sie zum Beispiel nicht nur Filialleiter, sondern „Die beste Filialleitung“.

Ihr Problem:

Sie tragen eindeutig zu dick im Hinblick auf Ihre Qualifikation auf, wodurch Sie schnell überqualifiziert wirken. Dies führt dazu, dass ein Personaler sich fragt, ob Sie sich überhaupt in ein Team integrieren lassen, da Sie anscheinend die Welt im Alleingang retten können.

Unser Tipp:

Versuchen Sie einmal, Ihre Bewerbung aus der Sicht eines Außenstehenden zu lesen. Wirken Sie authentisch oder doch eher nach „zu gut, um wahr zu sein“? Vermeiden Sie Superlative, mit denen Sie sich selbst zu schnell ins Aus bugsieren können. Zum Beispiel statt „Meine überragenden Führungsfähigkeiten wurden immer von meinen Mitarbeitern geschätzt.“ lieber „Meine offene Art sowie mein lösungsorientiertes Denken führten zu einer stets guten Zusammenarbeit mit den mir zugeteilten Mitarbeitern.“.

Bewerber Typ 4: Die Faulpelze

Der Faulpelz macht sich erst gar nicht die Mühe, für jedes Unternehmen eine individuelle Bewerbung zu schreiben. Stattdessen wird ein universelles Muster im Anschreiben verwendet, schnell das Datum geändert und Adresse sowie Ansprechpartner (sollte der überhaupt genannt werden) ausgetauscht. Das Ziel? Mit der Hoffnung, dass zumindest einer anbeißen wird, sollen viele Bewerbungen für möglichst viele Jobs in kürzester Zeit abgeschickt werden.

Ihr Problem:

Sie denken, dass das Anschreiben ebenso universell zu gebrauchen ist wie der Lebenslauf. Statt sich mit Qualität von der Masse abzuheben, setzen Sie auf Quantität. Dabei vergessen Sie, dass Musterbewerbungen bei Personalern alles andere als beliebt sind.

Unser Tipp:

Versuchen Sie es einfach einmal damit, Ihre Bewerbungen auf die für Sie interessanten Stellenausschreibungen zu individualisieren. Das heißt zwar, dass Sie wesentlich mehr Zeit für die Erstellung einzelner Unterlagen benötigen – jedoch erhöhen Sie damit die Chancen auf die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ungemein!

Bewerbungs Typ 5: Die Tratschtanten

Sie können dem Unternehmen als Bewerber so einiges erzählen! Angefangen bei Ihrer frühsten Kindheit, wo bereits feststand, dass Sie unbedingt in dieses Unternehmen möchten – dort gibt es schließlich die besten Jobs! Mitten auf der zweiten Seite des Anschreibens halten Sie dann inne und stellen fest, dass Sie sich einfach nicht an die Begrenzung von einer Seite für Ihre Bewerbung halten können.

Ihr Problem:

Sie können sich nicht kurzfassen. Es gibt einfach so viele interessante Details, dass Sie zu schnell den Überblick verlieren. Was Ihnen fehlt, ist die Fokussierung das Wesentliche.

Unser Tipp:

Lassen Sie sich von Freunden, der Familie, Kollegen oder Mitarbeitern helfen. Außenstehende können Ihnen häufig viel gezielter Ihre beruflichen Stärken aufweisen. Konzentrieren Sie sich auf diese Stärken und vergessen Sie für den kurzen Moment, in dem Sie das Anschreiben verfassen, die vielen anderen Anekdoten aus Ihrem Leben.

Sie wollen sich Bewerben und möchten sicher sein, dass Sie nicht in eine Schublade gesteckt werden?
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