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Zwischen zwei Jobangeboten wählen

Wie Sie die Qual der Wahl meistern!

Zwischen zwei Jobangeboten wählen zu können, scheint unmöglich zu sein. Was zunächst utopisch wirkt, kann zur Realität werden sobald Sie als Bewerber mit einer professionellen Bewerbung glänzen und im Vorstellungsgespräch überzeugen! Wie Sie sich dann zwischen den Jobangeboten entscheiden, verraten wir Ihnen.

Sie sind in der mehr oder weniger glücklichen Situation, dass Sie sich zwischen zwei verschiedenen Jobangeboten richtig entscheiden müssen. Wer würde sich schließlich nicht geehrt fühlen, wenn gleich zwei Arbeitgeber reges Interesse an einem selbst zeigen?

Zwischen zwei Jobangeboten wählen: Mann mit zwei Puppen in der Hand - welche ist die Richtige?

© Ryan McGuire

Für manch einen Bewerber kann an dieser Stelle die Entscheidung für oder gegen einen Job ganz einfach sein. Zum Beispiel wenn Jobangebot Nummer 1 das Angebot für den Traumjob ist und Angebot Nummer 2 eher der Notnagel gewesen wäre.

Zwischen zwei Jobangeboten zu wählen wird jedoch schwierig, sobald beide Unternehmen für die eigene Karriere interessant sind. Für Sie als Bewerber bzw. begehrter Kandidat, gilt es dann, genau abzuwägen, in welchem Betrieb Sie sich Ihre Zukunft vorstellen können.

Doch mit den folgenden Tipps treffen Sie ganz leicht die richtige Auswahl!

Tipps für die Wahl zwischen zwei Jobangeboten:

Zwischen zwei Jobangeboten wählen – Option Nr. 1:

Sobald Sie sich um eine neue Anstellung in einem anderen Unternehmen bemühen, haben Sie bestimmte, ganz persönliche Kriterien, nach denen sich Ihre Jobsuche richtet. Für den einen Bewerber liegt die Jobwechselmotivation im zu geringen Gehalt, für den anderen darin, dass der Weg zur Arbeit zu lang ist etc.

So lässt sich ganz schnell die folgende Liste mit Wünschen für den neuen Arbeitsplatz aufstellen:

  1. Ich möchte bei der neuen Arbeit ein höheres Gehalt haben.
  2. Ich möchte neue Herausforderungen in meiner Karriere meistern.
  3. Ich möchte eine Führungsposition innehaben.
  4. Es kommt mir auf eine komfortable Dienstausstattung an: Dienstwagen, eigenes Büro etc.
  5. Eine berufliche Veränderung ist mir für die Zukunft wichtig.
  6. Es soll auch langfristig eine berufliche Entwicklung möglich sein.
  7. An einem neuen Produkt, einer neuen Idee, einem neuen Projekt mitarbeiten – das ist mein Ziel.
  8. Die Sicherheit meiner Anstellung bei einem neuen Arbeitgeber ist mir wichtig.
  9. Ich will möglichst viel dazulernen und mir neues Wissen aneignen können.
  10. Der Job soll meinen Lebenslauf mit einer renommierten Position aufbessern.
  11. Mir ist es wichtig, dass ich mit meinen neuen Kollegen gut auskomme.
  12. Während meiner Arbeit ist es mir wichtig, gestalterische/kreative Freiheiten zu haben.
  13. Der Weg zur Arbeit sollte nicht länger als XX Minuten sein.

Diese Liste lässt sich beliebig erweitern und ist dabei immer abhängig von Ihren Wünschen an Ihre künftige Position.

In einem zweiten Schritt überlegen Sie, welcher der Punkte auf Ihrer Liste Ihnen am wichtigsten ist. Entsprechend Ihrer Erwartungen priorisieren Sie Ihre Wünsche auf Ihrer „Entscheidungsliste“. Sobald Sie Ihre Wünsche und Vorstellungen entsprechend geordnet haben, gleichen Sie diese mit der Stellenanzeige und den Notizen Ihres Vorstellungsgesprächs ab.

Wie Sie nun zu Ihrer Entscheidung kommen:

Durch den Vergleich Ihrer Wünsche und der Stellenanzeige haben Sie die Möglichkeit schnell herauszufinden, welcher Arbeitgeber sich für Sie besser eignet. Wenn beide Arbeitgeber Ihre Wünsche in einem gleichen Maß erfüllen, dann bleibt Ihnen eine zweite Möglichkeit, um zwischen zwei Jobangeboten zu wählen.

Zwischen zwei Jobangeboten wählen – Option Nr. 2:

Insofern die erste Option Sie zu keinem Ergebnis geführt hat, oder Sie nicht die Zeit dazu haben, Ihre Wünsche zu sortieren, können Sie auf eine altbewährte Methode zurückgreifen:

Die Pro- und Contra- Liste

Pro- und Contra- Listen stehen bei manchen Bewerbern in Verruf. Schließlich wirkt diese Methode viel zu einfach, als das sie einen gewissen Erfolg versprechen kann. Zumal: Sollten Sie sich als Bewerber wirklich auf so eine Liste verlassen?

Close-up auf eine Hand, die eine Krawatte zurechtrückt: Zwischen zwei Jobangeboten wählen, mit allen Pro- und Kontra - Argumenten auf einen Blick

© stocksnap.io - freestocks.org

  1. Das können Sie. Legen Sie für jedes Unternehmen bzw. jede Position eine gesonderte Liste an. Gehen Sie gedanklich beide Jobs und beide Unternehmen durch und machen Sie die ersten Notizen zu den Vor- und Nachteilen.
  2. Nutzen Sie im Anschluss alle weiteren Informationen, die Sie zu den entsprechenden Jobs haben, und erweitern Sie damit Ihre Liste. So haben Sie letztlich alle Vor-und Nachteile auf einen Blick.

Sie können durch diesen Überblick für sich ganz persönlich entscheiden, welche Firma die kommende Station auf Ihrem Lebenslauf werden soll. Des Weiteren haben Sie den Vorteil, dass Sie Option 1 und 2 miteinander verknüpfen können.

Zwischen zwei Jobangeboten wählen – das ist wichtig für Sie:

Wenn Sie zwischen zwei Jobangeboten wählen können, aber noch Zeit benötigen, um die richtige Wahl zu treffen, müssen Sie Folgendes beachten:

Schild

© stocksnap.io - Ryan McGuire

  • Zeigen Sie Dankbarkeit.
    Dabei gilt es, vor allem dem Betrieb gegenüber dankbar zu sein – nicht nur im Freundeskreis oder innerhalb der Familie.
  • Bitten Sie um eine kurze Bedenkzeit (max. 3 Tage).
    Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass die Unternehmen die Stelle ebenfalls schnellstmöglich besetzen möchten. Sie werden schnell zur zweiten Wahl, sobald Sie für eine Entscheidung zu lange brauchen.
  • Nachverhandlungen sind möglich!>
    Insofern beide Firmen in Ihrer Entscheidungsfindung dicht beieinander liegen, können Sie um Nachverhandlungen bitten. Verweisen Sie, mit einem Blick auf Ihre Listen, auf den anderen Arbeitgeber und fragen Sie nach alternativen/weiteren Konditionen.

Zu guter Letzt: Nachdem Sie zwischen zwei Jobs gewählt haben

Sobald die Entscheidung für das beste Angebot gefallen ist, sollten Sie dieses unmittelbar Ihrem alternativen Arbeitgeber mitteilen. So zeigen Sie, dass Sie jederzeit mit offenen Karten spielen. Sollte der abgelehnte Job komplett uninteressant sein, können Sie die Absage kurz und knapp halten. Wenn nicht, so bedanken Sie sich noch einmal bei dem Unternehmen mit dem Verweis darauf, dass Sie auch künftig gerne in Kontakt bleiben möchten. Zum Beispiel, indem Sie über Netzwerke wie XING Kontakt halten.

Ebenfalls sollten Sie in Ihren Social Media Profilen auf den Jobwechsel hinweisen und offen mit Ihrer neuen Arbeit umgehen. Dadurch untermauern Sie als Arbeitnehmer Ihre Entscheidung und zeigen zugleich dem Betrieb, dass Sie sich nicht direkt mit Bewerbungen nach anderen Jobs umsehen.

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