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Wirtschaftsstudie enthüllt: Mangel an Qualitätsbewerbungen!

Mangel an guten Bewerbungen

© BERLINSTOCK – Fotolia.com

Der Staub legt sich langsam auf die freien Arbeitsstellen. Engagierte Unternehmen hoffen auf den so lang ersehnten Ansturm an professionellen Bewerbungsunterlagen und gestresste Personalleiter raufen sich das bereits schüttere Haar beim Anblick der wenigen Unterlagen, welche per Zufall oder auch gewollt den doch so viel versprechenden Angaben der Stellenangebote gefolgt sind.

Dies ist ein Bild, das sich auf dem aktuellen Arbeitsmarkt im Wandel der Zeit immer deutlicher abzeichnete und seine Spuren hinterließ. Nun wurde es nicht nur aufgedeckt, sondern durch eine Wirtschaftsstudie („Jobsuche 2013“) der Online-Jobbörse StepStone belegt. Welche Fakten die Studie genau enthüllte und welche Informationen besonders für Bewerber eine Mahnung sein sollten, hält der folgende Bericht bereit.

Befragung der Personalverantwortlichen

Im Herbst 2012 wurden 270 Personalleitern über das Bewerbungsverfahren und die Qualität von Bewerbungen befragt. Die 44% weiblichen Teilnehmern stammten dabei, ebenso wie die restlichen 56% der männlichen Teilnehmer, verstärkt aus den Fachbereichen Technik, IT, Management und dem Ingenieurwesen.

Die negativen Fakten, welche, wie in der Studie erwiesen wurde, nicht nur aktuell, sondern das Ergebnis einer beständigen Entwicklung vieler Jahre sind, lassen sich auf drei große Ansatzpunkte herunterbrechen, welche vorrangig an den Unterlagen der Bewerber liegen.

Problematiken der Bewerbungsunterlagen:

  • zu wenige Bewerbungsunterlagen
  • zu schlechte Bewerbungen
  • unqualifizierte Bewerber

Qualitätsbewerbungen im freien Fall

Angefangen bei der fehlenden Masse an Bewerbungen beginnt das Dilemma vieler Personalleiter. 2011 waren es bereits 55% der Verantwortlichen, welche eine zu geringe Anzahl an Aspiranten zu beklagen hatten. 2010 waren es noch lediglich 47%. Die nun durchgeführte Studie brachte einen Prozentsatz von 53% von unzufriedenen Personalern ans Tageslicht, der im Vergleich zum letzten Jahr sichtbar angestiegen ist. Dieser Wert ist alamierend und ein Weckruf, den Unternehmen und sonstige Organisationen Ernst nehmen sollten. Zu schlechte Unterlagen waren in 42% der Fälle ausschlaggebend für eine minderwertige Qualität der eingegangenen Bewerbungen. Zu ihnen zählten insbesondere die folgenden Faktoren:

  • Rechtschreib- und Grammatikfehler
  • fehlende Personalisierung des Anschreibens
  • falsche Angabe des Firmennamens
  • Angabe einer skurrilen E-Mail-Adresse
  • Unlesbarkeit oder Uneinsehbarkeit des Anhangs (E-Mail)
  • Unvollständige Absendung des Onlinebewerbungsformulars
  • fehlende Kontaktdaten

Ein weiterer Faktor, den die Personalverantwortlichen negativ bewerteten, betrifft darüber hinaus eher den Bewerber, als seine Unterlagen. Die meisten Bewerbungen stammten, auch in diesem Jahr, von Bewerbern, welche als nicht ausreichend qualifiziert gesehen wurden und daher bei insgesamt 63% der Personalleiter für Unmut sorgten. Da die Quote an in Frage kommenden Bewerbern jedoch von vornherein besorgniserregend schlecht war, hätten 90% der Personalleiter dennoch Bewerber eingestellt, welche lediglich das Potenzial besaßen, um die bedeutenden Fähigkeiten, die für den Job nötig wären, zu erlernen.

Fazit

Wer einen Traumjob im Visier hat und sich gerne bewerben würde, sollte sich stets im Klaren sein, dass dieser am schnellsten über eine Qualitätsbewerbung zu erreichen ist.

Stellt ein Bewerber im Vorfeld eine nicht ausreichende Qualifizierung seiner Person für den gewünschten Arbeitsplatz fest, muss dies kein Grund sein, es nicht mit einer Bewerbung zu versuchen. Die Chancen auf ein tatsächliches Erfolgserlebnis stehen dabei allerdings schlecht. Eine gute Bewerbung kann jedoch im Notfall vermeintliche Schwächen retuschieren und die Aussicht auf ein persönliches Vorstellungsgespräch verbessern.

Bewerber, welche durch besondere Fähigkeiten und gute Abschlusszeugnisse glänzen können, sollten ebenfalls einen genauen Blick auf ihre Bewerbung werfen und Schönheitsfehler, wie die oben aufgeführten Faktoren, vermeiden. Letztendlich gilt, dass der erste Eindruck nicht erst beim persönlichen Treffen von Aspirant und Personaler stattfindet. Die Bewerbung ist für jeden Personalleiter ein erster Eindruck des jeweiligen Bewerbers und ist daher auch als solcher zu sehen. Wer Wert darauf legt, das Ziel „Traumjob“ zu erreichen, sollte daher bei seiner Bewerbung anfangen.

 

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