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Der Umgang mit Absagen

So entgehen Sie dem Bewerbungsfrust!

Der richtige Umgang mit Absagen auf eine Bewerbung für eine Stelle, wenn nicht sogar für den Traumjob, ist eine wichtige Eigenschaft von Ihnen als Bewerber. Schnell kann es zur Frustration kommen, wenn nicht bei 5 verschickten Unterlagen mindestens eine Einladung zum Vorstellungsgespräch ankommt. Wie Sie mit Absagen richtig umgehen können, verraten wir Ihnen!

Mögliche Gründe für eine Absage

Verschlossenes Tor mit der Aufschrift Please do not enter

© Joy Mantri

Bei dem Umgang mit Absagen für die Bewerbung auf einen Job gibt es einige Fehler, die Sie machen können. So sollten Sie niemals eine Absage persönlich nehmen. Kein Personalverantwortlicher will Ihnen auf irgendeine Art und Weise persönlich schaden oder Sie beleidigen. Häufig ist es einfach so, dass Sie an einer Stelle im unternehmensspezifischen Auswahlraster nicht mehr weitergekommen sind und somit Ihre Persönlichkeit auf keine Art und Weise infrage gestellt wird.

Ein anderer Grund für die Absage ist einfach in der Masse von den Bewerbern zu sehen. An diesem Punkt können Unternehmen einfach nicht anders, als wesentlich schneller auszusortieren. Dann sind es häufig nur Kleinigkeiten, die Sie von dem angestrebten Arbeitsverhältnis trennen.

Es gibt, grob gesagt, zwei Stufen des Bewerbungsprozesses, in denen Sie den Umgang mit einer Absage lernen müssen. Die erste Stufe ist eine Absage, ohne überhaupt zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden zu sein. Die zweite Stufe ist die Absage nach einem Vorstellungsgespräch. Letztere hat für Sie den Vorteil, dass Sie davon ausgehen können, dass Ihre Bewerbung der kritischen Prüfung durch die Personalabteilung standgehalten hat. Dementsprechend gilt es für Sie, den Grund für den negativen Bescheid u. a. in Ihrer Selbstdarstellung zu suchen.

Die erste Stufe hingegen kann wesentlich frustrierender sein. Damit Sie jedoch nicht den Kopf in den Sand stecken und aufgeben, haben Die Bewerbungsschreiber die folgenden 6 Tipps für Sie:

  1. Nicht im Selbstmitleid versinken

    Umgang mit Absagen: Nicht in Resignation verfallen!
    © Jeff Sheldon

    Es ist frustrierend, wenn die Absage Sie erreicht und damit klar wird: Diesen Job kann ich bei dem Arbeitgeber von der Liste streichen! Dabei ist es vollkommen in Ordnung, wenn Sie Ihrem Frust in der Form von gnadenloser Wut oder Trauer für einen kurzen Moment freien Lauf lassen. Doch mehr Zeit als maximal einen Tag sollten Sie darauf nicht verschwenden!

  2. Die Stellenanzeige noch einmal prüfen

    Schauen Sie sich noch einmal die Stellenanzeige genau an. Haben Sie wirklich die notwendigen Kenntnisse für den Job mitgebracht? Oder waren Sie blind vor Euphorie und haben wesentliche Details überlesen? Wenn dies der Fall ist, dann haben sie bereits schnell den Grund für die schlechte Nachricht gefunden und können umso besser die Entscheidung der Personaler nachvollziehen.

  3. Ihre Bewerbungsunterlagen prüfen

    Wenn die Stellenanzeige keinen Aufschluss gibt, dann sollten Sie als Nächstes Ihre Bewerbung kritisch überprüfen:

    ✒ Ist die Bewerbung frei von Rechtschreib- und Grammatikfehlern?
    ✒ Haben Sie in Ihrem Anschreiben ausreichend die Motivation für die ausgeschriebene Position dargelegt?
    ✒ Ist Ihr Lebenslauf übersichtlich oder wirkt dieser eher unstrukturiert?
    ✒ Haben Sie vielleicht (z. B. durch einen Dreher in den Jahreszahlen) aus Versehen Lücken in den Lebenslauf eingebaut?

  4. Wirkt meine Bewerbung zu sehr nach einer Muster- oder Standardbewerbung?

    Kleiner Tipp: Wenn Sie selbst noch einmal auf Nummer sicher gehen wollen im Hinblick auf Ihre Unterlagen, dann helfen wir Ihnen gerne bei der Fehlersuche! Wir optimieren Ihnen Ihre Unterlagen, damit Sie mit unserer Hilfe Ihren Traumjob finden.

  5. Nachfragen ist erlaubt!

    Für viele Bewerber ist es für den Umgang mit Absagen essenziell zu erfahren, aus welchem Grund die jeweiligen Bewerbungen nicht zu einem weiterführenden Gespräch ausgereicht haben – vor allem, da in den Standardantworten der Unternehmen nur selten nützliche Hinweise zu finden sind.

    Wenn weder der eigene Check der Bewerbungsunterlagen, noch die Prüfung der Stellenausschreibung einen ausreichenden Hinweis geben kann, ist es vollkommen legitim, bei der Personalabteilung selbst nachzufragen. Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie nicht anklagend klingen! Es gilt der Person am anderen Ende der Leitung zu vermitteln, dass Sie neugierig und lernbereit sind.

  6. Finden Sie neue Motivation!

    Statt der Frustration zu erliegen, sollten Sie nach neuen Motivationsquellen suchen. Ein Beispiel sind Menschen, die trotz kleinerer Niederlagen im Endeffekt noch erfolgreich Karriere gemacht haben. Es kann sich dabei um Menschen aus dem bekannten, privaten Umfeld handeln, oder um prominente Personen, die Ihnen als Inspirations- und Motivationsquelle dienen.

  7. Dieses Kapitel beenden

    Der richtige Umgang mit Absagen beinhaltet ebenfalls, dass Sie das Kapitel „Bewerbung bei Unternehmen XY“ vorerst abschließen. Sie haben sich konstruktiv mit diesem potenziellen Arbeitgeber sowie dem Bewerbungsprozess auseinandergesetzt, die entsprechenden Fehler samt neuer Motivation gefunden. Dieses Wissen können Sie für alle folgenden Bewerbungen auf vakante Stellen nutzen, sodass Sie über kurz oder lang noch zu Ihrem Traumjob finden!

Wir von Die Bewerbungsschreiber wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Bewerbung auf die vakante Stelle, hinter der sich Ihr Traumjob verstecken könnte!