• Über 98% zufriedene Kunden
  • Bearbeitbare MS Word-Dokumente
  • Zufrieden oder Geld zurück

Trick or Treat: Über Halloween und Kreativbewerber

kreative Bewerbung

© Floydine - Fotolia

Heute feiern wir das Fest des Schreckens. Süßes, Saures und Streiche mit blutroter Soße oben drauf stehen auf dem Speiseplan. Wer heute Abend nicht von Letzterem heimgesucht werden will, der passt lieber auf, dass er genug von Ersterem vorrätig hat, und wer diesen Beitrag nach bereits überstandener Gruselnacht liest, hatte anscheinend ein gutes Händchen beim Kauf der Opfergaben. Halloween ist ein echtes Phänomen.

Wer hat´s erfunden? Die Iren. In Amerika fand die Bevölkerung schnell Gefallen an diesem fremden Brauch und auch wir Europäer wollten diese spaßige Horrornacht nicht missen.

Ein ähnlicher Brauch, der uns aktuell durch die Medien verzückt, ist die kreative Bewerbung. Blühende Fantasien, schockierende Auftritte und denkwürdige Bewerbungen sind die Markenzeichen ihrer Fans. Kreativbewerber schwören auf ihre Kunst. Weshalb wir Halloween und kreative Bewerbungen in einem Atemzug nennen und welche Charaktere sich nicht von so manch einem Monsterklassiker unterscheiden, erfahrt ihr von jetzt – wenn ihr euch traut!

Monsterbewerber oder Bewerbungsmonster?

Diese 5 Typen haben es in sich. Kreative Bewerber können schaurig gut sein. Ihre Individualität und ihr Gespür für neues Terrain zeichnen sie aus. Grenzen? Die kennen sie nicht. Sie wollen in Erinnerung bleiben und Personalmanagern schlaflose Nächte bereiten. Diese Typen haben es in sich und gleichen ihren Monsterpendants, ganz auf ihre Art und Weise:

#1 – Dracula – der anonyme Bewerber

Der berühmteste Vampir der Welt gilt als Feingeist und widmet sich, wenn er nicht gerade den Durst nach Blut verspürt oder ein Heer aus Untoten anführt, lieber einem guten Buch als der Aktionsmalerei. Die anonyme Bewerbung ist nicht das Maß aller Kreativität, doch passt sie zum dunklen Fürsten, wie die Faust aufs Auge. Da Dracula kein Spiegelbild besitzt, kann er sich nämlich weder fotografieren lassen, noch kommt eine Videobewerbung infrage. Die einzige Möglichkeit, sich ins Jobinterview mit einem Vampir zu mogeln, ist daher die anonyme Bewerbung – ganz ohne Lichtbild.


 

#2 – Dr. Jekyll/Mr. Hyde – der crossover Aspirant

Unsere Nummer 2 besteht aus einem Duo. 2 Persönlichkeiten und 1 Körper, da kann es schon einmal zu Komplikationen kommen. Crossover-Typen setzen auf eine kreative Bewerbung gegen den Trend und gehen damit ein Risiko ein. Kreativität verträgt sich nicht mit jeder Branche – dem Bankenwesen zum Beispiel. Dennoch gibt es jene, die diesen Umstand nicht hinnehmen wollen und ihre Bewerbung so bunt und gegen den Strich wie möglich gestalten. Ein bleibender Eindruck ist gewiss. Doch die Wahrscheinlichkeit, ob dies am Ende den Job sichert oder die Bewohner der Stadt diese andere Seite nicht billigen, liegt quasi bei 50%.


 

#3 – Frankenstein – der schüchterne Bewerber

Sensibel und missverstanden: Das ist Frankenstein. Vielschichtigkeit ist bei ihm im Programm – nicht nur aus einem anatomischen Blickwinkel. Der Schüchterne gleicht ihm wie ein Ei dem anderen, wenn es darum geht, an die Öffentlichkeit zu treten. Seine kreative Bewerbung ist leise, aber hinterlässt einen riesigen Eindruck. Vom sorgfältigen Bewerbungsdesign bis hin zum eigenständigen Kunstwerk, dessen Gestaltung tagelang gedauert hat, er schafft Großes, ohne große Wellen zu schlagen.


 

#4 – Werwolf – Der zügellose Schreiber

Den EINEN Werwolf gibt es eigentlich gar nicht. Als Filmmonster sind sie beliebt, doch werden sie öfter als verfluchte Normalos dargestellt, als schreckenerregende Führungspersönlichkeiten. Außerdem ist ein Werwolf eher ein Rudeltier als Einzelgänger. Ein weiteres Charakteristikum eines gebissenen Opfers ist seine Unausgeglichenheit in seinem Privatleben als Mensch. Zügellose sind immer in Bewegung, haben stets neue Ideen im Kopf und wollen sie sofort umsetzen. Dieser Eifer kann in einer mehr oder weniger konstanten Bewerbungsleistung münden. Können sie die Fassung behalten, sind sie jedoch unberechenbare Mitbewerber.


 

#5 – Poltergeist – Der hartnäckige Gestalter

In Filmen lassen Poltergeister ihr Opfer nicht mehr los. Nachts sorgen sie für schlaflose Stunden und tagsüber setzen sie sich im Kopf ihrer menschlichen Hausherren (oder doch eher Mitbewohner?) fest. Hartnäckige arbeiten ähnlich. Sie bringen ihre Personalmanager zum Nachdenken und wollen nicht in Vergessenheit geraten. Ihre Bewerbungen sind so gestaltet, dass der Personalverantwortliche einen Teil der Bewerbungen mit nach Hause nehmen kann oder sie viel zu kreativ sind, um den Arbeitsplatz des Bewerbers zu verlassen und somit unausweichlich werden. Manchmal zahlt sich dranzubleiben einfach aus – gespenstisch gut!


 

Eindruck, Überraschungsmoment und Co.

Kreative Bewerber leben für den Moment. Ihre Bewerbungen müssen einschlagen. Ob sie das tatsächlich tun, hängt vor allem vom Bild ab, das diese auf Dauer hinterlassen. Zu ihren Bewerbungen gehört immer ein Risiko. Und geht mal ein Versuch daneben, dann geben sie auch nach einer schaurig schönen Absage nicht auf.