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Super-GAU der Bewerbungsmappe: 7 Sünden

Bewerbungsmappe Fehler

© Creativa – Fotolia.com

Zeig mir deine Bewerbungsmappe und ich sag dir, wer du bist. So oder so ähnlich lautet die Prognose vieler Personaler. Denn wer sich täglich durch einen Berg von proppenvollen Bewerbungsmappen kämpft, entscheidet beim nächsten Griff auch gerne mal aus dem Bauch heraus. Weder ein Buch noch eine Bewerbungsmappe sollten nach ihrem Umschlag beurteilt werden – doch der Zeitdruck gestresster Personaler macht es möglich. 7 Faktoren sind von Bedeutung.

1. Die Bindung

Auf frische Trends ist nicht immer Verlass. Ein Beispiel ist die Bindung von Bewerbungsmappen. Hier empfehlen Bewerbungsratgeber eine Spiral- oder Klebebindung. Im Durchschnitt sehen Personaler das anders. Sie wünschen sich Bewerbungsmappen, welche die Option bieten, die einzelnen Bewerbungsunterlagen, wie Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf aus der Mappe herauszunehmen, um sie gegebenenfalls, für den internen Durchlauf im Unternehmen, kopieren zu können.

  • Fazit: Praktisch denken anstatt protzen!

2. Die Klarsichthülle

Klarsichthüllen sind bei englischsprachigen Bewerbern beliebt. Sie benötigen in ihren Heimatländern in der Regel keine „wirkliche“ Bewerbungsmappe um sich zu bewerben und weichen vereinzelt auf den durchsichtigen Umschlag für ihre Bewerbung aus. In Deutschland ist es mit der Bewerbung nicht ganz so einfach. Besonders wertig ist eine Klarsichthülle eben nicht und kurzerhand umblättern geht auch nicht. Entweder muss der Personaler alle Unterlagen mühsam beisammenhalten oder Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf langsam einzeln herausfriemeln.

  • Fazit: Schlichtheit überzeugt im richtigen Maße!

3. Der Schnellhefter

In der Schulzeit waren Schnellhefter ein wahres Muss. Hatte der Lehrer die Blätter mal nicht gelocht, ging schnell ein lautes Ächzen durch die Klasse. Leider vertragen sich Bewerbungen nicht mit ihnen. Die Option des schnellen Durchblätterns der Unterlagen ist bei dieser Art von Mappe verführerisch. Bewerbungsunterlagen sind jedoch wichtige Dokumente, die nicht gelocht und in einer Mappe abgeheftet werden sollten. So wirken das Anschreiben, das Deckblatt und der Lebenslauf trotz überzeugendem Inhalt schnell unprofessionell. Möglicherweise wird der Personaler die Bewerbung sofort aussortieren und überhaupt nicht lesen. Daher scheidet der Schnellhefter als alternative Bewerbungsmappe aus.

  • Fazit:.. wenn nur diese Löcher nicht wären!

4. Die dreiteilige Bewerbungsmappe

Die dreiteilige Bewerbungsmappe ist eine richtige Wucht – und ein klarer Fehlgriff um sich zu bewerben. Auf dem Schreibtisch eines Personalers stapeln sich täglich Berge von Bewerbungsmappen. Unter ihnen ist sie ein wahrer Platzverdränger. Außerdem wollen Personaler das Anschreiben bereits nach dem Aufklappen im Blick haben. Die dreiteilige Bewerbungsmappe bedeckt jedoch die Bewerbungsunterlagen durch ihre doppelte Klappfunktion. Das Anschreiben und der Lebenslauf gehen somit vollkommen unter.

  • Fazit: Weniger ist mehr!

5. Der Versand

Sowohl für den Bewerber als auch den Personaler ist die schriftliche Bewerbung stets mit einem gewissen Aufwand in Bezug auf Druck und Versand verbunden. Wie hoch dieser Aufwand ist, entscheidet der Bewerber. Dieser sollte natürlich stets niedrig gehalten werden. Daher sollte ein Bewerber Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf stets in einem Standard-Umschlag versenden, um die Portokosten zu mindern. Bei mehrfachem Bewerben kann durch den mehrfachen Versand der Unterlagen das Porto ganz schön kostspielig werden.

  • Fazit: Erhöhter Aufwand mindert Bewerberchancen!

6. Die Aufschrift

Die Aufschrift „Bewerbung“ ist eine überflüssige Kennzeichnung auf jeder Bewerbungsmappe. Dennoch ist sie beliebt. Fakt ist, dass Personaler transparente Vorderseiten vorziehen. Sie können das Anschreiben somit bereits sehen, ohne die Bewerbungsmappe geöffnet zu haben. Wo Bewerbung draufsteht ist auch Bewerbung drin – doch obligat ist dies nicht.

  • Fazit: Klare Vorderseiten sind einleuchtend genug!

7. Die Farbe

Die Farbe der Bewerbungsmappe ist von Bedeutung. Im Vordergrund sollte jedoch nicht die Farbe der Mappe, sondern der Inhalt von Anschreiben und Lebenslauf stehen. Bedeckte Farben sind daher die beste Wahl, da sie beruhigend wirken und den Personaler nicht von den eigentlichen Bewerbungsunterlagen ablenken. Zu ihnen zählen beispielsweise Beige, Weinrot oder Dunkelblau. Knallige Farben eignen sich eher für eine Bewerbung in der Kreativbranche.

  • Fazit: Außerhalb von Kreativbranchen bedeckt halten!