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Vorstellungsgespräch – 7 Sünden, die es zu vermeiden gilt

Es gibt viele Sünden im Vorstellungsgespräch, die Bewerber unbedacht begehen. Obwohl die Bewerbung Ihre Qualifikationen untermauert hat und Sie das Bewerbungsgespräch für gelungen halten, meldet sich das Unternehmen nicht. Vielleicht haben Sie unbewusst einen Fehler begangen?

Hand aufs Herz: Es ist eine fiese Situation für viele Bewerber auf der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz. Nicht nur, dass das Anschreiben den geforderten Normen entsprechen muss – weder im Lebenslauf, noch in den restlichen Elementen der Unterlagen werden irgendwelche Fehler verziehen. Wenn dann die Qualifikationen stimmen, fehlt nur noch das Vorstellungsgespräch. Doch selbst da ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Es genügt nicht, dass Sie sich angemessen kleiden, mit angemessenen Aussagen aufwarten und erst denken, bevor Sie sprechen. Neben den bekannten Sünden im Vorstellungsgespräch gibt es noch weitere Fehler, die zwar offensichtlich sind, jedoch bislang nicht jedem Bewerber bewusst waren.

Die folgenden sieben Sünden im Vorstellungsgespräch sind alle in dieser Art mindestens einem Personaler bereits untergekommen und haben, trotz guter Bewerbung, dem Bewerber die Aussicht auf einen neuen Job gekostet.

Sünde Nummer 1: Klar, ich kann alles!

Schweizer Taschenmesser

© titipong 8176734 - fotolia

Es gibt einen guten Grund dafür, dass in dem eigenen Lebenslauf keine Lügen eingefügt werden. Dazu folgendes Beispiel: Ein Bewerber möchte unbedingt einen Job im EDV-Bereich. Nachdem sich der Kandidat in der Bewerbung mit seinen vermeintlichen EDV-Kenntnissen gebrüstet hat, wurde nach seiner Vorgehensweise bei bestimmten Software und Hardware Problemen gefragt. Eine Antwort hatte der Kandidat dazu nicht parat. Leider konnte er bereits mit den Begriffen Software und Hardware nichts anfangen.

Fazit: Lügen haben kurze Beine oder, in diesem Fall, keinen Job. Seien Sie bereits in Ihrem Lebenslauf ehrlich. Im Vorstellungsgespräch bleiben dann unangenehme Überraschungen aus.

Sünde Nummer 2: Ganz locker

Kind mit Hund auf Sofa

© Andrew Brauch - stocksnap.io

Sie sollten sich darüber bewusst sein, dass das Büro eines Personalers/der Meetingraum für das Vorstellungsgespräch nicht Ihre Wohnung ist. Doch manche Bewerber identifizieren sich bereits so sehr mit einer Firma, dass jeder Raum wie das eigene Wohnzimmer wirkt. Entsprechend locker ist dann die Körperhaltung sowie die daraus resultierende Einstellung zum gesamten Gesprächsverlauf. Sobald Sie dann eher auf dem Stuhl liegen, als auf diesem zu sitzen, verhärtet sich der Eindruck, dass Sie das Gespräch nicht ernst nehmen.

Fazit: Sie befinden sich nicht unter Freunden. Lassen Sie die Schultern hängen oder sitzen nicht richtig auf Ihrem Stuhl, scheint es so, als würden Sie die Situation nicht ernst nehmen. Achten Sie stattdessen auf Ihre Körperhaltung, setzen Sie sich richtig auf den Stuhl und seien Sie aufmerksam gegenüber Ihrem Ansprechpartner.

Sünde Nummer 3: Wiederkäuer im Gespräch

Maul einer essenden Kuh

© Skitter Photo

Bei einem Bewerbungsgespräch für einen Ausbildungsplatz kann es schnell passieren und – abhängig vom Unternehmen – aufgrund des Alters der Bewerber noch verziehen werden. Im späteren Berufsleben ist es jedoch ein absolutes Tabu: Das Kaugummikauen im Vorstellungsgespräch. Natürlich möchte ein Bewerber im Gespräch einen frischen Atem haben und so wird vor dem Gespräch schnell ein Kaugummi in den Mund gesteckt. Doch dann vergessen Sie dieses Detail in der Aufregung. Aus Versehen sitzen Sie dann wie ein Wiederkäuer vor dem potenziellen Arbeitgeber und landen damit unbewusst in einer unangenehmen Situation.

Fazit: Ein kleines Kaugummi kann ausschlaggebend für einen neuen Job sein. Ein Personaler möchte keinen kauenden und im schlimmsten Fall schmatzenden Bewerber vor sich sehen. Zudem gehört es sich nicht, so zu einem wichtigen Termin zu erscheinen. Greifen Sie stattdessen rechtzeitig vor dem Termin zu einem alternativen Atemerfrischer, zum Beispiel zu einem Bonbon. Beides erfrischt ebenfalls den Atem, ist jedoch beim Gespräch selbst verschwunden.

Sünde Nummer 4: Darf ich Sie mal kurz unterbrechen?

Frau mit Boxhandschuhen schlägt Mann ins Gesicht

© Ryan McGuire

Beim Sektchen oder Bierchen im Feierabend mit den Freunden kann es in hitzigen Diskussionen schon einmal vorkommen: Der Kollege an der Bar wird eben unterbrochen, denn just in dem Moment kam das passende Argument. Aber was haben ein Bewerbungsgespräch und eine Diskussion unter Freunden gemeinsam? Richtig, nichts. Selbst wenn Ihr potenzieller Arbeitgeber gerade etwas sagt, wobei Sie einen spontanen Geistesblitz haben, sollten Sie den Redefluss nicht unterbrechen. Daraus folgt der effektive Tipp: Lassen Sie Ihren Gesprächspartner ausreden, bevor Sie antworten.

Fazit: Sie werden bei Unterbrechungen direkt falsch eingeschätzt. Wer konstruktiv mit anderen diskutiert oder überhaupt eine sinnhafte Unterhaltung führen will, der lässt jede Partei ausreden. Danach kann die eigene Position dargelegt werden. Erst bei dieser Vorgehensweise entsteht ein sinnhaftes Gespräch. Agieren Sie anders, wird das Gespräch emotionsgesteuert und nicht zielführend. Stattdessen werden Sie als „zu dominant“ angesehen – ein Ruf, der Ihrer künftigen Karriere im Unternehmen eher schaden wird.

Sünde Nummer 5: Jetzt aber zackig

Rennender Mann mit Koffer

© Andy Beales - unsplash.com

Denken Sie einmal an Ihre bisherige Karriere – welche Begeisterung haben bei Ihnen Sätze wie „Jetzt aber schnell, wir sind in Eile!“ gefallen? Richtig, gar nicht. Wenn jedoch der Chef vor einem steht, können Sie schlecht sagen „Hetz mich nicht!“. Ebenso wenig können Sie das einem potenziellen Arbeitgeber ins Gesicht sagen. Sie haben noch einen Termin nach dem Vorstellungsgespräch? Das interessiert Personaler nicht, denn diese haben sich schließlich auch Zeit für Sie genommen.

Fazit:Sobald Sie in einem Unternehmen ein Bewerbungsgespräch haben, sollten Sie vorher und nachher ausreichend Zeit einplanen. Zu spät ankommen und/oder zu früh wieder gehen zu müssen, macht Sie als Arbeitnehmer nicht attraktiv. Denn aus diesem Verhalten werden Rückschlüsse zu Ihrer Arbeitsweise gezogen.

Sünde Nummer 6: Puh … ist das ekelig

Blick auf einen Stuhl mit Kleidung oben auf

© Ovan

Zu schwitzen, vor allem vor Nervosität, ist vollkommen menschlich. Allerdings geht es bei dem äußeren Eindruck im Vorstellungsgespräch nicht darum, zu zeigen wie natürlich und unprätentiös Sie rein äußerlich sind. Wenn dann zudem noch Ihre Duftnote entsprechend einnehmend ist, kann das Gespräch zu einem jähen Ende kommen. Dabei können Sie das Hemd oder die Bluse frisch aus der Wäsche genommen haben, wenn Sie nicht auf Details achten, bringt Ihnen das leider nichts.

Fazit: Je nach Alter der Kleidung setzen sich trotz gründlicher Reinigung Duftstoffe und vor allem Hinterlassenschaften von Schweißflecken fest. Bei dunkler Kleidung mögen die Flecken vielleicht nicht auffallen, doch der Geruch bleibt. Dabei muss es sich nicht nur um Hemden oder Blusen handeln, sondern kann ebenfalls am Anzug oder Kostüm liegen. Ziehen Sie am besten nicht zu jedem Gespräch die gleiche Auswahl an Kleidungsstücken an und prüfen Sie diese im Vorfeld genau.

Sünde Nummer 7: Mr. Jeckyll und Dr. Hide

Das gleiche Gesicht nebeneinander mit zwei verschiedenen Gesichtsausdrücken

©Ryan McGuire

Höflichkeit ist das A und O in einem Bewerbungsgespräch. Allerdings will Ihr künftiger Arbeitgeber Sie als Person sowie einen Teil Ihrer Persönlichkeit während des Termins kennenlernen. Sobald auffällt, dass Sie sich vollständig verbiegen, um zu gefallen, macht genau das Sie unattraktiv. Verstecken Sie Ihre Persönlichkeit nicht hinter einer aufgesetzten Fassade.

Fazit: Spätestens bei unangenehmen Fragen in der Interviewsituation können Sie schnell aus Ihrer Rolle fallen. An diesem Punkt fragt sich dann ein Personaler, wen er da in dem Moment wirklich vor sich hat und ob dieser Bewerber wirklich in das Team passt. Damit sind schnell Ihre Chancen hinfällig, den gewünschten Traumjob zu erhalten.

BewerbungstippNehmen Sie diese Sünden im Vorstellungsgespräch als Hilfestellung an, wie Sie es nicht machen sollten. Greifen Sie ebenfalls auf die weiteren Tipps zum Bewerbungsgespräch in unserem Blog zurück, um schnell Ihren Traumjob zu ergattern. Die Bewerbungsschreiber wünschen Ihnen viel Erfolg dabei!

Ihre Bewerbungsunterlagen haben Sie bislang nicht ins Vorstellungsgespräch gebracht? Lassen Sie uns einen Blick darauf werfen. Wenn Optimierungsbedarf besteht, erstellen wir Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot!

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