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Bewerbungstipps für Praktikanten – so geht es richtig!

Bewerbungsanschreiben Praktikum

© Robert Kneschke – Fotolia.com

Ob davor, im Nachhinein, oder während des Studiums, Plätze für ein Praktikum sind bei Studenten heiß begehrt. Auch bei denen, die noch welche werden wollen. Doch die ersten Schritte in Richtung Praktikum sind nicht einfach und das liegt in den meisten Fällen an der Hürde, die sich vor vielen unheilvoll als Bewerbung auftut. Da Studenten in der Regel durch nur wenig bis gar keine praktischen Erfahrungen in ihrem Fachgebiet einen eher mageren Lebenslauf vorweisen können, lehnen Arbeitgeber eine Zusammenarbeit schon häufig vor einem Vorstellungsgespräch ab, da der leere Lebenslauf und das Anschreiben nicht überzeugen können. Noch schwieriger haben es diejenigen, welche ihre reguläre Schulzeit erst in geraumer Zeit beenden, aber ein Pflichtpraktikum vor ihrem Studium absolvieren müssen. Grade in einer solchen Situation kommen die Fragen ans Licht, die eine Bewerbung mit sich bringt und sie für viele zu einem ungeliebten Begleiter auf dem Weg in das Berufsleben macht:

Was kann ich tun, um mich bestmöglich für ein Praktikum zu empfehlen und welche persönlichen Stärken und Fähigkeiten bringe ich wie in mein Anschreiben und meinen Lebenslauf?
Wie schreibe ich die passende Bewerbung für ein Praktikum?

Bewerbungstipps durch die Ihre Praktikumsbewerbung überzeugt

An diesem Punkt kann erst einmal jeder besorgte Bewerber durchatmen. Sich für verschiedene Praktika zu bewerben unterscheidet sich nicht wesentlich von der normalen Bewerbung für die meisten Jobs in herkömmlichen Unternehmen. Ob die Bewerbung online oder per Post versendet wird, hängt nach wie vor vom jeweiligen Arbeitgeber ab, auch wenn sich der Trend mit der Zeit immer mehr den Nachrichtendiensten im Internet zugewandt hat. In beiden Fällen sind die wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung nicht wegzudenken.

Denn Basiselemente der Bewerbung für ein Praktikum sind nach wie vor:

  • Anschreiben
  • Deckblatt
  • Lebenslauf

Bei einer Bewerbung für ein Praktikum sind weitere Teile förderlich:

  • Praktikumszeugnisse
  • Arbeitsproben

Das Wort “förderlich” ist sogar noch milde ausgedrückt. Heutzutage legen Arbeitgeber die Messlatte, selbst bei einer Bewerbung für ein Praktikum sehr hoch und verlangen Arbeitsproben, oder auch Zeugnisse eines Praktikums vergangener Tage. Schüler und Studenten können im Anschreiben und Lebenslauf oft nur theoretisches Wissen vorweisen und sind somit mit ihrer Bewerbung im Nachteil, obwohl sie darauf brennen endlich praktische Erfahrungen in einem Praktikum sammeln zu können. Daher sind die Punkte, denen man am meisten Aufmerksamkeit und Sorgfalt widmen sollte, die speziellen Fähigkeiten, die jeder individuell in das Anschreiben einfließen lassen kann. Im Falle eines Anwärters auf ein Praktikum im Bereich “Mediengestaltung” wären diese zum Beispiel ausgeprägte Kenntnisse am Computer oder mit Bildbearbeitungsprogrammen, welche auch im Lebenslauf aufgeführt werden sollten. Erfahrung und persönliche Interessen können, sofern sie relevant für die jeweilige Stelle sind, Referenzen im Anschreiben und Lebenslauf ersetzen.

Erfahrung und persönliche Interessen können, sofern sie relevant für die jeweilige Stelle sind, Referenzen im Anschreiben und Lebenslauf ersetzen.

Denn es gibt nahezu nichts Aussagekräftigeres als Engagement und Leidenschaft für eine Tätigkeit vorweisen zu können. In diesem Beitrag wurde schon einmal erwähnt, dass Studenten häufig Schwierigkeiten haben, sich durch bereits erbrachte Leistungen für ein Praktikum zu empfehlen, da das Studium sehr theoretisch ist. Daher ist es wichtig, sich durch persönliche Interessen und Stärken beim Arbeitgeber im Anschreiben und Lebenslauf anzupreisen, selbst wenn sie nicht augenscheinlich etwas mit der Wahl des Unternehmens zu tun haben. Denn jede Form von Engagement kann für die Bewerbung ausschlaggebend sein. Die Identifizierung mit dem Unternehmen ist darüber hinaus ein wichtiger Punkt, welcher nicht außer Acht gelassen werden sollte. Das Unternehmen und seine Grundsätze sollten sich im Anschreiben des Bewerbers und seinen Beweggründen wiederspiegeln, da sich Personaler eine schnelle Etablierung des zukünftigen Praktikanten in den Arbeitsalltag wünschen. Eine positive Ausstrahlung, wie auch Begeisterung für die freien Stellen, ist für Praktikanten unverzichtbar, um einen guten Eindruck zu hinterlassen und somit auch die besten Personaler durch die eigene Bewerbung zu überzeugen.

Be yourself – … und vergiss dich nicht

Vor dem Verfassen der Bewerbung ist es klug, sich genau über die Praktikumsstelle zu informieren und zu überlegen, inwiefern die eigenen Fähigkeiten spezifisch in das gewünschte Unternehmen passen. So kann der Bewerber den Arbeitgeber in seiner Bewerbung davon überzeugen, dass er die richtige Person für das Praktikum ist. Bewerbungsschreiben sind fordernd und ein eventuelles Gespräch mit dem neuen Arbeitgeber lässt bei vielen Studenten Bedenken aufkommen. Dennoch ist Unsicherheit keine Schwäche, denn warum sollte man nicht auch zeigen, dass einem das Praktikum wichtig ist und man die Chance auf eine Einstellung ungerne an jemand anderen verlieren würde.

Vor dem Einsenden der Bewerbungsunterlagen, oder dem obligatorischen Vorstellungsgespräch holen viele Menschen eine zweite, dritte und oder auch vierte Meinung über ihren zukünftigen Betrieb ein. Sich erst einmal “schlau” zu machen ist nicht verwerflich, sondern weise, da es so oft vorher möglich ist manche Unternehmen von seiner Wunschliste zu streichen, die einem nicht zusagen, oder schlichtweg nicht infrage kommen. Die meisten Arbeitgeber machen es andersherum auch nicht anders. Bekannte und oft verwendete Wege, die gerne von Bewerbern genutzt werden, um an weitere Tipps und Tricks zu gelangen, sind zum Beispiel:

  • Info-Seiten zum Thema Praktikum
  • Themenverwandte Foren (Bewerbungstipps, Tipps für Praktika)
  • Bewerbungsportale wie z.B. Xing oder meinpraktikum
  • Praktikumsbörsen wie z.B. unicum

Abschließend sollte man sich nicht mit einem Praktikum zufriedengeben, welches einem selbst nicht zusagt, da die Arbeitsbedingungen, oder auch der Arbeitgeber untragbar sind. Denn es gibt wohl nichts Effizienteres als Interesse und Spaß an dem was man tut. Wenn ein Bewerber diese Punkte verinnerlicht, dann ist der Weg von der Bewerbung, über das Vorstellungsgespräch bis zum Job des Praktikanten auf jeden Fall zu bewältigen und nicht so lang und schmerzlich wie erwartet.