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Bewerbung mehrfach benutzen – Quantität vs. Qualität

Mehrfachbewerbung

© Markus Mainka – Fotolia.com

Die Erstellung einer Bewerbung ist für viele Bewerber eine unangenehme Angelegenheit. Kaum ist die erste Bewerbung fertig, folgt bereits die Nächste sowie eine Weitere und in den meisten Fällen noch ein paar mehr. Der Arbeitsmarkt ist hart umkämpft und freie Stellen sind schnell vergriffen. Eine einzelne Bewerbung reicht da oft nicht aus, um seinen Traumjob zu erhalten. Viele Bewerber greifen deshalb in die Trickkiste und schreiben nur eine Bewerbung, welche sie allerdings mehrfach verwenden.

Diese Art des Anschreibens scheint einfach an jedes mögliche Stellenangebot anzupassen zu sein. Die Risiken einer solchen Bewerbung sind jedoch enorm und vielen Menschen nicht bewusst.

Mehrfach bewerben! Einmalig erstellen?

Die Frage in der Überschrift lässt bereits leichte Zweifel vermuten. Zweifel an einem Bewerbungsmodell, welches sich viele Bewerber sowohl unbewusst als auch wissentlich zurechtlegen und dabei so manches Risiko außer Acht lassen. Viele Kunden wünschen sich eine Bewerbungsmappe, welche nicht nur auf eine Stelle zugeschnitten ist, sondern für beliebig viele Stellenanzeigen einsetzbar, wie auch individuell anpassbar ist. Die Antwort auf das Stöhnen aller Bewerbungsmuffel. Kurz und knapp: das Schweizer Taschenmesser der Bewerbungsschreiben. Das Anschreiben ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Solange sein Inhalt oberflächlich und nicht allzu genau auf einen spezifischen Arbeitgeber zugeschnitten wird, können beliebte Phrasen und die persönlichen Daten bzw. die des Arbeitgebers unaufwendig ausgetauscht werden. Die Idee dahinter ist sicherlich reizvoll und wie viele Menschen schreiben aufwendige Bewerbungen schon besonders gerne? Es gibt jedoch gute Gründe, weshalb sie von professionellen Schreibern nicht in die Tat umgesetzt werden.

Dies sind ein paar von ihnen:

  • Identifikation mit dem Beruf (Arbeitgeber, Unternehmen usw.)
  • Das spezifische Fachgebiet ( Berufsfeld, Arbeitsbereich)
  • Die speziellen Anforderungen (Studium, Fortbildung usw.)

Individualität vor Quantität

Aufgrund ihrer vielseitigen Einsetzbarkeit und einfachen Erstellung ist eine mehrfach benutzbare Bewerbung das Ziel vieler Aspiranten. Ihre Funktionalität ist jedoch genau so facettenreich wie qualitativ minderwertig, da Personaler vorgefertigte Texte in wenigen Sekunden erkennen und von ihren Schreibtischen verbannen. Letztendlich war der Aufwand ihrer Anfertigung geringer, aber kostet einem Bewerber nicht selten die ersehnte Stelle. Der Personaler möchte nicht nur sehen, dass sich der Bewerber mit seinem Unternehmen identifiziert, sondern die Grundsätze seines Unternehmens selbst im Bewerber, wie auch seiner Bewerbung, wiederfinden. Außerdem ändern sich die Anforderungen an einen Beruf mit jeder neuen Stelle beträchtlich und sollten daher stets individuell angegeben sowie begründet werden.

Eine Initiativbewerbung ist keine Allzweck-Bewerbung

Ein weiterer Trugschluss, welcher von vielen Bewerbern getroffen wird, ist die Gleichstellung einer Initiativbewerbung mit einer Allzweck-Bewerbung. Bei einer Initiativbewerbung handelt es sich um eine Mappe, die durch eine fehlende Stellenausschreibung spontan entworfen und versendet wird. Da das gewünschte Unternehmen also nicht eigenständig nach Mitarbeitern sucht, legt sich der Schreiber auf vermeintliche Anforderungen fest und versucht sie allumfassend darzustellen. Ihr allgemeiner Inhalt bedeutet jedoch nicht, dass sie auch auf andere Branchen und Berufe anwendbar ist. Insbesondere eine intuitive Bewerbung erfordert Fingerspitzengefühl und Aussagekraft, da sie auf einen unvorbereiteten Personaler trifft, welcher keinen Angestellten sucht.

Fazit

Wenn es sich um einen absoluten Notfall handelt, kann eine Mappe, sofern die neue Stelle auf dasselbe Berufsfeld zugeschnitten ist, nachträglich geändert und trotzdem genutzt werden. Dieser Tipp kann jedoch nur unter Vorbehalt vergeben werden. Von ihm ist in der Regel abzuraten. Eine speziell für das Wunschunternehmen entworfene Mappe ist daher, ob von einem professionellen Dienstleister oder im Falle einer selbstständigen Erstellung, die einzig richtige Entscheidung.