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Motivationsschreiben für das Studium

Motivationsschreiben Studium

© Syda Productions – Fotolia.com

Das Abitur beziehungsweise der Bachelor ist geschafft. Und schon geht es (wieder) los mit dem Studieren. Oft sind gute Noten allein nicht ausreichend für die Zulassung zum Studium. Die meisten Universitäten verlangen heutzutage für diverse Bachelor und Master Studiengänge eine Bewerbung. Ohne eine überzeugende Bewerbung kann schnell der Traum vom Studieren an der Wunschhochschule zerplatzen. Vor allem ein aussagekräftiges Motivationsschreiben ist hier von großer Wichtigkeit. Dass der Bewerber da beim Verfassen der Bewerbung etwas ratlos sein kann, ist fast schon selbstverständlich, denn was sich die meisten angehenden Studenten fragen, ist meist: „Wie gestalte ich meine Bewerbungsmappe und was kommt alles in das Motivationsschreiben rein?“

Das Bewerbungsschreiben stellt sich hinten an

Das Wichtigste einer jeden Bewerbungsmappe ist eigentlich das Bewerbungsschreiben. Jedoch besteht hier nun ein großer Unterschied zur Bewerbung für ein Studium. Das Bewerbungsschreiben wird für ein Studium in der Regel nicht mehr gefordert, denn das Hauptaugenmerkmal von Universitäten liegt auf dem Motivationsschreiben und teilweise auch auf dem Lebenslauf. Was letzten Endes vom Bewerber verlangt wird und in welcher Form er dieses zu erbringen hat, kann man meistens auf der Hochschulwebseite genauer nachlesen. Die Universität muss nichtsdestotrotz überzeugt werden, in diesem Fall mit dem Motivationsschreiben, und sollte sich dem Rest der Bewerbungsmappe mit Interesse widmen. Sie muss dazu gebracht werden der Meinung zu sein, dass der Bewerber den Studiengang, mit einer geringen Anzahl an Studienplätzen, sinnvoll besetzt und seine Qualifikationen und Fähigkeiten für die Hochschule und das Studium einsetzen kann.

Motivationsschreiben, das Muss für die meisten Studiengänge

Das Motivationsschreiben ist hier im Regelfall nicht mehr die „dritte Seite“ einer Bewerbungsmappe, sondern die Hauptseite und wird vor allem bei der Bewerbung für den Master benötigt. Hier sollte man aber nicht nur über die eigene Motivation für das Studium schreiben, sondern auch die eigenen Stärken und Fähigkeiten hervorheben sowie die eventuellen Defizite erklären.
Bewerbung um einen Studienplatz

Sowohl das Motivationsschreiben als auch die ganze restliche Bewerbungsmappe sollten selbstverständlich fehlerfrei sein, denn das ist eines der Ausschlusskriterien, welcher sich die Meisten in solchen Situationen nicht bewusst sind. Eine fehlerfreie Mappe zeigt den intellektuellen Wert der eigenen Person, was vorzugsweise für Universitäten wichtig ist. Das Motivationsschreiben muss der Universität deutlich machen, warum man sich diesen Studiengang ausgesucht hat, wieso man das Studium speziell an dieser Hochschule absolvieren möchte, warum man der Überzeugung ist für das Studium geeignet zu sein und von welchen Leistungen und Fähigkeiten des Bewerbers die Universität profitieren könnte.

Aufbau und Layout eines Motivationsschreibens

Im Gegensatz zu einer typischen Bewerbung ist das Motivationsschreiben für ein Bachelor oder Master Studium länger. Soweit keine Vorschriften von der Universität angegeben sind, sollte der Text mindestens 500, aber nicht mehr als 750 Wörter lang sein und die Seitenzahl von zwei Seiten nicht überschreiten. Bei einer hohen Anzahl an Bewerbern fällt ein übertrieben langes Motivationsschreiben schnell auf und beeinflusst die Bewerbung negativ. Ebenso auf die Adresse oder andere überflüssigen Daten kann im Motivationsschreiben verzichtet werden, da diese in der restlichen Bewerbungsmappe deutlich gemacht werden sollten, wie beispielsweise im Lebenslauf.

Mehr Wert sollte auf Leserlichkeit und die korrekte Schriftgröße gelegt werden. Das Aussehen an sich kann von Schreiben zu Schreiben unterschiedlich sein und ist auch an keine feste Norm gebunden. Hier hat der Bewerber die Möglichkeit, zum größten Teil über die Gestaltung des eigenen Motivationsschreibens zu entscheiden. Je nach Studiengang kann eine kreative Ader oder ein schlichtes seriöses Design erwünscht sein. Damit man außerdem auf der sicheren Seite steht und Rechtschreibfehler sowie Kommafehler vermeidet, kann es sehr hilfreich sein die Bewerbung von jemandem aus dem Umkreis prüfen zu lassen

Mit dem Inhalt ein klares Ziel verfolgen

Von großer Bedeutung ist, dass das Motivationsschreiben mit seinem Inhalt überzeugt und Bezug auf die Universität nimmt. Vor der Bewerbung sollte man sich genau über die Hochschule und das Studium informieren. Es bietet sich zum Beispiel an sich auf Informationen über die Werte oder die Geschichte der Hochschule zu sammeln. Der Leser sollte nach dem Lesen des Motivationsschreibens wissen wieso der Bewerber genau dieses Studium absolvieren möchte und wieso er genau an dieser Hochschule studieren möchte.

Bei angehenden Masterstudenten muss zum Beispiel deutlich werden, warum man im Bachelor Studium diese akademischen Schwerpunkte gewählt und sich für dieses Thema in der Bachelorarbeit entschieden hat. Außerdem sollte ersichtlich werden, warum man sich für diesen Master entschieden hat und welche beruflichen Ziele man in Zukunft verfolgen möchte. Für den Abiturienten, der sich für ein Bachelor Studium bewirbt, bedeutet das wiederum, zu erklären, warum man sich im Abitur zum Beispiel für diese Schwerpunktfächer entschieden hat. Aussagekräftige, prägnante und inhaltlich einwandfreie Sätze machen dies der Hochschule deutlich. Das Erwähnen von relevanten Praktika, ehrenamtlichen Tätigkeiten, Erfahrungen und Fähigkeiten kommen dem Bewerber zu Gute und sollten im Motivationsschreiben verständlich hervorgebracht werden. Intelligente und inhaltlich überzeugende Formulierungen beeindrucken die Universität umso mehr und zeigen dieser, wie motiviert der Bewerber ist und wie viel Mühe er sich gibt, um einen Platz in diesem Studiengang zu bekommen.

100% Individualität

Nach wie vor gilt: Eine Bewerbungsmappe sollte individuell gestaltet und verfasst werden. Es wird viel Wert darauf gelegt, den Bewerber durch seinen Schreibstil als Menschen kennenzulernen. Das bedeutet, dass sowohl Motivationsschreiben als auch Lebenslauf keine 1:1 Kopie von Bewerbungsmustern oder Vorlagen darstellen oder deren oftmals grotesken Sätze enthalten sollen. Ist die eigene Bewerbung in Suchmaschinen leicht auffindbar, dann hat man seinen eigenen Bewerbungsausschluss unterschrieben. Damit dieser Grund ausgeschlossen werden kann, sollte man von solchen Mustern und Vorlagen ablassen und sich mit dem benötigten Zeitaufwand und der erforderlichen Konzentration abfinden.