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Jobzufriedenheit: Warum ist sie wichtig für uns?

Die Frage, wie Jobzufriedenheit zu erreichen ist und welche Faktoren die Zufriedenheit im Berufsleben positiv oder auch negativ beeinflussen können, wurde bereits vielerorts thematisiert und heiß diskutiert. Wir wollen heute von einer anderen Seite an das Thema herangehen und stellen uns dazu die Frage: „Warum ist es eigentlich wichtig für uns, dass wir mit unserem Job zufrieden sind?“

Für die meisten Arbeitnehmer ist ein vergleichsweise sicherer Job mit solidem Gehalt immer noch besser, als einem Beruf nachzugehen, der zwar vielversprechende Entwicklungsmöglichkeiten bietet, jedoch keine Zukunftssicherheit garantiert. Dies geht aus einem Studienvergleich von AVANTGARDE Experts zur Arbeitszufriedenheit in Deutschland hervor. Ebenfalls lässt sich laut dieser Studie festhalten, dass die Mehrzahl der Arbeitnehmer bei einem anstehenden Jobwechsel ein höheres Gehalt als wesentlichen Entscheidungsfaktor ansieht.

Jobzufriedenheit - Mit gutem Gefühl zur Arbeit gehen

Der Grund liegt auf der Hand: Wer sich einen Traum verwirklichen will, benötigt nicht selten die passenden finanziellen Mittel auf dem Konto.

Egal, ob nun die eigenen vier Wände, ein lang ersehnter Urlaub mit der ganzen Familie oder ein neues Auto: Ohne Geld sind derartige Träume nicht zu verwirklichen.

Somit können wir schlussfolgern, dass ein sogenannter Traumjob auch ein entsprechend hohes Gehalt – ein „Traumgehalt“ – mit sich bringen muss, damit wir nach dem Begleichen der monatlichen Rechnungen auch noch etwas Geld für die Realisierung unserer Träume zur Seite legen können.

Traum(-job) vs. (Job-)Realität?

An dieser Stelle spalten sich die Meinungen. Obwohl die meisten von uns bestätigen werden, dass Geld allein nicht glücklich macht, so lässt sich kaum von der Hand weisen, dass finanzielle Sicherheit zu einem sorgenfreieren Leben beiträgt und dadurch auch für das Wohlbefinden eines Menschen förderlich ist.

„Diesen Job würde ich für kein Geld der Welt machen“ oder „Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein. Solange mir meine Arbeit Spaß macht, brauche ich kein exorbitantes Gehalt“. Aussagen wie diese dürften die meisten von uns schon einmal gehört haben. Nutzen wir die Gelegenheit und fragen unsere Gegenüber nach dem Sinn dahinter?

Was wäre, wenn der unbeliebte Job 50 Millionen Euro pro Jahr einbringt? Was wäre, wenn man zwar nicht viel braucht, sich aber so gut wie alles leisten kann? Verändern sich die Lebensgewohnheiten oder gar der Charakter eines Menschen mit der Höhe des Lohnschecks? Auch hier werden die Meinungen auseinander driften und je nach der persönlichen Erfahrung mit unterschiedlichen Charaktertypen positiv oder negativ behaftet sein.

Bei all der Fragerei bleibt festzuhalten, dass wohl ein jeder von uns seine persönliche Vorstellung davon hat, was einen Traumjob auszeichnet – ein hohes Gehalt, nette Arbeitskollegen, spannende Aufgaben oder die Möglichkeit der persönlichen Selbstverwirklichung, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nichtsdestotrotz lassen wir dabei oftmals eine Sache außer Acht: Träume sind nicht real. Kann es im wörtlichen Sinne also wirklich einen Traumjob geben? Wenn ja: Ist dieser dann nicht bereits das Ziel unseres Strebens nach Zufriedenheit?

Träume verwirklichen: Wie abhängig sind wir von unseren Jobs?

Aus dem eingangs erwähnten Studienvergleich geht ebenfalls hervor, dass gerade mal 9 Prozent der sozialversicherungspflichtig Angestellten in Deutschland mit ihrem Job ausnahmslos zufrieden sind. Im Umkehrschluss lässt sich also die Vermutung aufstellen, dass gerade einmal 9 Prozent ihren Traumjob gefunden haben.

Die Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung zur Jobzufriedenheit 2016 der ManpowerGroup Deutschland (hier ein Auszug) besagen, dass gerade einmal etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Angestellten mit den Arbeitsbedingungen in ihrem Unternehmen zufrieden sind. Immerhin ein leichter Anstieg um zwei Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahlen zur Wechselbereitschaft sprechen eine ähnliche Sprache: 44 Prozent der befragten Arbeitnehmer würden ihren Job in den nächsten zwölf Monaten wechseln. Top-Grund für einen Jobwechsel bleibt die Aussicht auf eine besser bezahlte Position, wobei die Wertschätzung der Mitarbeiter ebenfalls immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Somit wissen wir, dass vergleichsweise viele Arbeitnehmer in Deutschland unzufrieden und wechselbereit sind. Wir wissen ebenfalls, dass die Höhe des Gehalts ein entscheidender Faktor ist. Was wir durch die Zahlen und Statistiken jedoch noch nicht wissen, ist, wie sich der Einzelfall gestaltet. Ist ein Mensch mit mehr Gehalt und schlechteren Arbeitsbedingungen zufriedener als ein Mensch mit weniger Gehalt und guten Arbeitsbedingungen?
Die Beantwortung dieser Frage ist sehr stark von den Erfahrungen, Vorlieben, Interessen sowie vom angestrebten Lebensstandard der jeweiligen Person abhängig: Ist es der „bin-mit-wenig-zufrieden“ oder der „Hauptsache-das-Gehalt-stimmt“ Typ? Welche persönlichen Träume möchte der jeweilige Arbeitnehmertyp verwirklichen?

Wer davon träumt, an der Spitze der Karriereleiter zu stehen oder die Welt durch sein berufliches Wirken zu verändern und diesen Status – ungeachtet der monetären Begleiterscheinungen – als Erfüllung ansieht, ist tatsächlich sehr abhängig von seinem Job. Schließlich stammt hier das Gefühl der Zufriedenheit allein aus der beruflichen Tätigkeit bzw. aus dessen Ergebnis. Fällt der Job weg, fehlt die Erfüllung.

Wessen Träume abseits des Arbeitsalltags liegen, ist nicht von seinem Job abhängig. Es kommt nicht darauf an, dass die berufliche Tätigkeit eher geduldet oder ertragen wird, weil der Arbeitnehmer das Gehalt braucht. Das gleiche Gehalt (oder im Idealfall etwas mehr) lässt sich auch bei einem anderen Arbeitgeber oder in einer vergleichbaren Tätigkeit erwirtschaften. Warum sollte es erstrebenswert sein, etwas zu ertragen, nur um am Ende jedes Monats der Gehaltszahlung entgegenzufiebern?

Viele Arbeitnehmer sind verunsichert. Vermeintlich fehlen die Perspektiven, weil das Alter oder die Qualifikationen nicht passen, um noch einmal in einer anderen Tätigkeit neu zu starten. Wenn wir das Ganze etwas genauer betrachten und ehrlich zu uns sind, sind wir manchmal einfach etwas zu bequem und scheuen den Sprung ins kalte Wasser. Wir halten Ausschau nach einem neuen und in den meisten Fällen vermeintlich besser bezahlten Job. Doch bei Arbeitgeber A handelt es sich um ein junges und dynamisches Team, wo das eigene Alter den Durchschnitt zu sehr anhebt. Arbeitgeber B fordert ein abgeschlossenes Studium und der Abschluss kann nicht mal eben nachgeholt werden. Aber das sind noch längst nicht alle Optionen.

Jobzufriedenheit als Faktor bei der Jobsuche

Bei der schier endlosen Anzahl offener Stellenangebote könnte die Frage gestellt werden, warum hierzulande überhaupt jemand ohne Anstellung ist. Auf der anderen Seite suchen sich fest angestellte, jedoch unzufriedene Arbeitnehmer den sprichwörtlichen Wolf, um eine passende Stelle zu finden.

Ungeachtet regionaler Einschränkungen, werden monatlich mehrere Tausend Stellenangebote auf die einschlägigen Jobbörsen gestellt. Über Suchmaschinen lassen sich diese übergeordnet finden. Trotzdem möchten sich viele Jobinteressierte nicht durch den Wust von Stellenanzeigen arbeiten. Insbesondere, weil diese mit zunehmender Betrachtung so oder so die immer gleichen Buzzwords aufweisen.

Davon ausgehend, dass eine zur eigenen Ausbildung und den beruflichen wie persönlichen Kompetenzen passenden Tätigkeit maßgeblich zur Jobzufriedenheit beträgt, suchen viele nach einer möglichst 100 prozentigen Übereinstimmung zwischen dem eigenen Profil und dem ausgeschriebenen Stellenprofil. Die Suche verlagert sich ins Detail und wird dadurch intensiver, insbesondere zeitintensiver. Sehr schnell hingegen kommt die ernüchternde Feststellung, dass eine 100 prozentige Übereinstimmung nur in den allerseltensten Fällen gegeben ist.

Zufrieden sein = glücklich sein?

Wie bereits erwähnt, lässt sich keine pauschal gültige Antwort auf die Frage geben, was ein Mensch braucht, um glücklich zu sein. Allerdings können wir Folgendes festhalten: Wer zufrieden ist, ist auch glücklich. Die einen machen es sich vielleicht nur etwas häufiger oder deutlicher bewusst als andere. Aber nicht umsonst werden die Worte „zufrieden“ und „glücklich“ oftmals im gleichen Atemzug genannt.

Letzten Endes geht es um das eigene, persönliche Wohlbefinden und eine möglichst nachhaltige Steigerung dieses wohligen Gefühls. Welche äußeren Faktoren positiv dazu beitragen, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Wer sich seine Träume verwirklichen will, um zufrieden und glücklich zu sein und dafür das passende Kleingeld benötigt, wird aller Regel nach etwas von seinem monatlichen Gehalt zurücklegen. Sollte der dazugehörige Job hingegen das eigene Wohlbefinden eher negativ beeinflussen, wird sich auch keine langfristige Zufriedenheit einstellen. Das Glücksgefühl, welches durch die Verwirklichung eines Traums erzielt wird, ist ebenfalls schnell wieder verflogen, wenn einen der Alltagstrott einholt.

Fazit

Die Jobzufriedenheit ist wichtig für uns, weil diese maßgeblich in unser langfristiges Wohlbefinden eingreift. Als Arbeitnehmer verbringen wir alle ein Drittel unserer Lebenszeit im Job. Daher sollte es uns ein großes Anliegen sein, den für uns richtigen Job zu finden – welcher das auch immer sein mag. Nur auf diese Weise wird eine berufliche Tätigkeit nicht bloß geduldet, um Träume zu verwirklichen und dadurch glücklich zu sein, sondern die Verwirklichung unserer Träume ist ein Bonus, der durch eine Tätigkeit ermöglicht wird, welche uns zufrieden stellt.

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