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Jobsicherheit: Wie sicher sind Sie wirklich?

Wie zukunftssicher ist Ihr Job? Wer von uns ist durch einen Roboter ersetzbar? Finden Sie es heraus!

Der deutsche Gelehrte und Staatsmann Wilhelm von Humboldt, seines Zeichens Mitbegründer und Namensgeber der heutigen Humboldt-Universität zu Berlin, schrieb einst „Kein Mensch ist unersetzbar in Geschäften.“ Ein klares Statement, das so kühl daherkommt, wie das Metall, aus denen Roboter gemacht werden. Genau wie in einem Roboter, scheint auch in der Aussage Humboldts kein Herz zu stecken. Doch wie viel Herz braucht es, damit ein Geschäft floriert? Braucht es überhaupt Herz? Sind wir alle in unseren Jobs ersetzbar?

Die Zukunft der Arbeit

Insbesondere zum Ende eines Jahres werden wir Menschen gerne zu Psychologen, Wahrsagern oder Philosophen – ganz egal, welchen Beruf wir ursprünglich erlernt haben. Wir analysieren das Vergangene, wagen einen Blick in die Zukunft und prophezeien als Hobby-Futurologen mehr oder weniger gravierende Veränderungen.

Wir kennen es: Betriebliche Umstrukturierungen, Stellenabbau, Zukunftsängste. Man kann zwar behaupten, dass wir von unseren Jobs abhängig sind und zumindest im finanziellen Kontext stimme ich einer derartigen Aussage vielleicht sogar zu. Allerdings interpretiere ich es eher als Identifikation und sage: Wir identifizieren uns mit unserem Job, da wir ein Drittel unserer gesamten Lebenszeit auf der Arbeit verbringen, uns dort als Menschen mit unserer Persönlichkeit und unseren Ideen einbringen, Erfolge feiern und aus Misserfolgen lernen.

Ein weiterer Aspekt ist die Dynamik eines Teams. Vor allem, wo doch immer wieder die Rede von Interdisziplinarität und Internationalität ist. Ob die Zusammensetzung eines Teams für einen Arbeitgeber nun positiv oder negativ behaftet ist – können Roboter uns wirklich zu 100 Prozent ersetzen?

Jobsicherheit und Jobgarantie – eine Wunschvorstellung?

Schützende Hand unter männlichen und weiblichen Figuren

© vege (Fotolia)

In Berufen mit direktem Kundenkontakt werden Prozesse automatisiert und schlanker gemacht, um einen möglichst idealen Ablauf für Kunden zu gewährleisten. Nichtsdestotrotz ist doch gerade der persönliche Kontakt jener besondere Aspekt, der Vertrauen schafft.

Klar, eine wirkliche Jobgarantie gibt es nicht. Welcher Arbeitgeber kann seinen Mitarbeitern jetzt schon mit absoluter Sicherheit versprechen, dass der Arbeitsplatz für die nächsten zehn oder zwanzig Jahre definitiv abgesichert ist? Wenn in diesem Zusammenhang eine exakte Berechnung möglich wäre, dann könnte es genauso gut Stellenanzeigen geben, die besagen: „Dieser Job ist für die nächsten 17 Jahre zu 96,38 Prozent sicher.“ Aber solche Stellenanzeigen gibt es nicht. Dazu existieren einfach zu viele Faktoren und Eventualitäten, die ein derartiges Versprechen unmöglich machen.

Aber wo wir gerade bei Zahlen und Statistiken waren: Gemäß einer aktuellen StepStone Umfrage schätzen Fach- und Führungskräfte ihre Bedeutung für den Arbeitgeber durchaus sehr positiv und selbstbewusst ein. Demnach betrachten zwei Drittel der Berufseinsteiger ihre Arbeitskraft als wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg, während es bei Mitarbeitern mit über 15 Jahren Berufserfahrung stolze 87 Prozent sind.

Aus diesen Zahlen lässt sich ein gewisses Gefühl der Sicherheit ableiten. Schließlich würde kein Arbeitnehmer behaupten, wichtig für den Unternehmenserfolg zu sein und gleichzeitig Zukunftsangst verspüren. Wie steht es also um die Sicherheit unserer Jobs?

Die Sicherheit unserer Jobs

Am 5. November ging die ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ zu Ende, welche Reportagen, Filme und einen thematisch passenden Tatort bereithielt. Vereinzelte Angebote aus der Themenwoche lassen sich aktuell noch in der Mediathek des Senders finden. Darüber hinaus bot die ARD im Rahmen der Themenwoche den Job-Futuromat an. Ein interaktives Tool, bei dem Sie Ihren Beruf in eine Suchleiste eintragen können und direkt angezeigt bekommen, wie sicher Ihr Job ist. Einen tatsächlichen Zukunftsforscher, also einen Futurologen, kann das Tool allerdings nicht ersetzen.

Generell sind Sie bei der Eingabe ihrer Jobbezeichnung auf die vorhandene Datenbank und bestehende Statistiken der Bundesagentur für Arbeit für etwa 4.000 Einzelberufe beschränkt. Für eher kreativ formulierte Jobbezeichnungen wie „Feelgood Manager“ oder eben „Futurologe“ wirft der digitale Sicherheitsrechner keine Ergebnisse aus (für „Zukunftsforscher“ übrigens auch nicht).

Der Job-Futuromat gibt an, dass es bei einem Onlinemarketing-Manager 11 Prozent der Tätigkeiten sind, welche heute schon Maschinen übernehmen könnten. Unsere Bewerbungsschreiber sind hingegen in keiner Weise ersetzbar. Beim Job eines Texters können laut des Tools 0 Prozent der Tätigkeiten aktuell von Maschinen ausgeführt werden. Gleiches gilt im Übrigen für die Tätigkeitsfelder von Psychologen, Wahrsagern und Philosophen (um den Bogen zum Anfang zu spannen).

Vorsicht ist anscheinend bei Ingenieuren aus der Informations- und Kommunikationstechnik geboten. Hier gibt der Futuromat an, dass zum jetzigen Zeitpunkt immerhin 50 Prozent der Tätigkeiten maschinell ausgeführt werden könnten. Bei einem Ingenieur aus der Fachrichtung Stahl- und Metallbau sind es hingegen nur 15 Prozent.

Jobsicherheit – Was bringt die Zukunft?

Ob Sie sich in Ihrem Job tatsächlich durch die Digitalisierung oder technologische Entwicklung bedroht sehen, hängt zunächst damit zusammen, ob Sie eher auf der Seite der Pessimisten oder Optimisten stehen.

Die Zukunft schwarz malen – ein einfacher Ansatz, womit aber niemandem geholfen ist und lediglich Blockaden aufgebaut werden. Zu Beginn der Industrialisierung waren es Skeptiker und Pessimisten, welche die größten Gegner der voranschreitenden Entwicklung waren. Es stimmt zwar, dass in vielen Berufen Menschen durch Maschinen ersetzt wurden. Allerdings entstanden durch die Industrialisierung auch zahlreiche neue Jobs in zuvor nicht dagewesenen Sparten. Unter dem Strich werden wir erst in ein paar Jahren oder Jahrzehnten sehen, wie wichtig unsere Arbeitskraft tatsächlich ist.

Wie sicher ist Ihr Job?

Vielleicht juckt es Ihnen ja bereits in den Fingern und Sie überprüfen Ihre eigene Jobsicherheit. Wie reagieren Sie auf das Ergebnis und was denken Sie über derartige Zahlen? Aktualisieren Sie Ihren Lebenslauf und versenden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen als Vorsichtsmaßnahme oder, um Ihre Chancen auszuloten?

Vorschnell handeln sollten Sie aufgrund der Ergebnisse jedenfalls nicht. Eine persönliche Einschätzung ist zutreffender und passt selbstverständlich besser zu Ihrer individuellen Situation, als dies bei einer allgemein gehaltenen Berechnung der Fall ist.

Hier sehe ich deutliche Verbindungspunkte zu unserem Bewerbungsservice und dem Sinn, der dahinter steckt. Denn zumindest zum aktuellen Zeitpunkt suchen Arbeitgeber immer noch nach Menschen. Persönlichkeiten, die zu ihrem Unternehmen passen und sich mit den Werten sowie Idealen identifizieren.

Sollten Sie gerade auf der Jobsuche sein – egal aus welchem Grund – sind Ihnen unsere Bewerbungsexperten selbstverständlich gerne behilflich. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Die Bewerbungsschreiber hat 4,81 von 5 Sterne | 760 Bewertungen auf ProvenExpert.com