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Die Initiativbewerbung – spontan ins Berufsleben

Initiativbewerbung erstellen

© Denis Junker – Fotolia.com

Eine Initiativbewerbung ist die Bewerbung für Mutige auf Jobsuche. Initiativ, kurz entschlossen und mit viel Engagement zu einem beruflichen Neustart. Am Anfang einer Initiativbewerbung stehen so manche Fragen offen. Eine Stellenausschreibung des favorisierten Unternehmens ist nicht gegeben und somit beginnt die Jagd nach kostbaren Informationen sowie vermeintlichen Qualifikationen, welche letztendlich das Profil des perfekten Bewerbers ausmachen könnten. Einfach ist die Erarbeitung einer solchen Bewerbung jedoch lange nicht.

Denn selbst wer eine genaue Vorstellung von den Anforderungen für den neuen Job hat, sollte gewisse Aspekte beachten und sich nicht von falschen Auffassungen leiten lassen. Mit den richtigen Tipps und Kniffen ist die Erstellung einer persönlichen Initiativbewerbung selbst für unerfahrene Bewerber eine zu bewältigende Aufgabe. Die Initiativbewerbung ist ein zuverlässiger Wegbereiter während jeder Suche nach Arbeit und auf dem Weg zu einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch.

gluehbirne

Unter einer Initiativbewerbung versteht man den Vorgang, dass jemand nicht wartet, bis er von einem Stellenangebot eines Unternehmens erfährt, sondern selbst dem Unternehmen seine Mitarbeit anbietet. Man sollte deshalb bei einer Initiativbewerbung beachten, dass man kein vorgefertigtes Muster an alle Wunschunternehmen verschickt, sondern für jedes Unternehmen eine individuelle und passend zugeschnitte Bewerbung schreibt.

 

Die Initiativbewerbung im Check

Was macht eine gute Initiativbewerbung aus? Dies ist die Mutter aller Fragen, wenn es sich um die geheimnisumwitterte und für Leihen doch so undurchsichtige Bewerbungsart handelt. Angefangen beim Inhalt und endend mit einem ausführlichen Anhang, unterscheidet sich eine Initiativbewerbung von ihrem Aufbau grundlegend nicht von einer normalen Bewerbung.

Aufbau einer Initiativbewerbung:

Wer sich mit einer Initiativbewerbung für einen Job bewerben will, rechnet in der Regel nicht mit einer freien Stelle im ausgewählten Unternehmen. Daher sollte sie umso präziser als eine durchschnittliche Bewerbung gestaltet werden. „Präzise“ im Sinne einer genauen Darstellung der eigenen Motivation sowie der Gründe, weshalb die Bewerbung selbst in Zeiten eines ausgelasteten Angestelltenverhältnisses absolut notwendig und gewinnbringend für das Unternehmen ist. Die Intention ist klar. Initiativ und selbstbewusst. Die Suche nach Arbeit dreht sich allein um diesen Job. Doch wo beginnt die Erstellung?

Beginn der Initiativbewerbung

Der Beginn einer Initiativbewerbung ist der bedeutendste Abschnitt ihrer Erstellung. Er macht den Unterschied aus und soll die Basis für eine perfekte Bewerbung möglich machen. Da keine Stellenausschreibung vom gewünschten Arbeitgeber gestellt wurde, muss eine Alternative gefunden werden, welche genaue Informationen über das neue Betätigungsfeld liefern kann.

In den meisten Fällen kann eine Recherche auf der Homepage des Unternehmens für Aufschluss und ein besseres Verständnis der Tätigkeit sorgen. Sollte diese Variante keine ausreichenden Informationen liefern, sollte der Bewerber oder die Bewerberin zum nächsten Schritt übergehen und anfangen sich anderweitig zu helfen. Da dieser Arbeitgeber nicht der einzige Anbieter des jeweiligen Jobs sein wird, ist es legitim sich über die Anforderungen anderer Arbeitgeber schlau zu machen oder einen Kontakt zu ihnen herzustellen. Sollte die Zahnarztpraxis von Dr. Karies zum Beispiel keine genauen Angaben über den Job eines zahnmedizinischen Fachangestellten in seinem Unternehmen veröffentlicht haben, ist es hilfreich die Stellenanzeigen des benachbarten Dr. Baktus zu lesen und nach seinen Anforderungen an einen zahnmedizinischen Fachangestellten zu suchen. Sie werden sich in der Regel nicht von denen anderer Ärzte unterscheiden und sind daher ein guter Anhaltspunkt für die Fähigkeiten und Stärken, welcher Dr. Karies von einem Mitarbeiter erwarten könnte.

Diese Methode ist natürlich auch auf alle weiteren Berufsfelder und Tätigkeiten, wie eine Ausbildung übertragbar. Sind genug Informationen gesammelt und ist eine ausführliche Grundlage für eine Initiativbewerbung geschaffen worden, ist es Zeit die Vorbereitung abzuschließen und die Erstellung der persönlichen Bewerbung zu beginnen.

Tipps für das Erstellen der Initiativbewerbung

Wer sich während einer Suche nach Arbeit mit einer Initiativbewerbung in Szene setzen will, sollte stets den Ansprechpartner des Unternehmens im Auge behalten. Oft ist es der Personalentscheider, manchmal der Arbeitgeber selbst. In beiden Fällen ist es jedoch unerlässlich zu beachten, dass die Bewerbung letztendlich das Gegenüber überzeugen soll und sich nicht alles immer um den Bewerber dreht. Schließlich liegt das Interesse des Verantwortlichen nicht nur in den Stärken und dem Wissen, welche der Aspirant in das Unternehmen einbringt, sondern weshalb das Unternehmen die richtige Stelle für den Aspiranten ist.

Das Anschreiben einer Bewerbung stellt den ersten Kontakt zum Unternehmen her und ist, neben einem möglichen Motivationsschreiben, das Schriftstück, welches die Beweggründe des Bewerbers gebündelt darstellt. Das eben erwähnte Motivationsschreiben, auch als berühmte dritte Seite bekannt, macht in einer Initiativbewerbung durchaus Sinn und beschreibt die besondere Beziehung des Bewerbers zum Unternehmen noch einmal ausführlich. Wer es schafft diese zusätzlich durch aussagekräftige Angaben im Lebenslauf zu untermauern, hat sich somit eine mehr als gute Voraussetzung für eine erfolgreiche Suche nach Arbeit geschaffen.

Sollten Sie trotz dieser Tipps Schwierigkeiten beim Erstellen einer Initiativbewerbung haben, so ist es eine Überlegung wert, einen professionellen Bewerbungsservice für das Erstellen ihrer Bewerbungsunterlagen zu engagieren.