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Ihr englischer Lebenslauf – 8 einfache Tipps

Englischer Lebenslauf

Für Ihren Traumjob muss ein professioneller englischer Lebenslauf geschrieben werden, um den potenziellen Arbeitgeber zu überzeugen. Damit Ihre Bewerbung gelingt, geben wir (entsprechend der häufigsten Fragen unserer Kunden) Tipps für den englischen Lebenslauf!

Achtung: In diesem Beitrag geht es ausschließlich um den englischen Lebenslauf. Wenn Sie stattdessen Informationen zu dem englischen Anschreiben, dem sogenannten Cover Letter, benötigen, empfehlen wir Ihnen diesen Beitrag.

Es gibt Unterschiede zwischen einem deutschen und einem englischen Lebenslauf. Gemeint sind damit nicht nur die sprachlichen Unterschiede, sondern ebenfalls Abweichungen in Layout und Inhalt. Das liegt u. a. an kulturellen Unterschieden, die sich ebenfalls im Bewerbungsprozess zeigen. So zum Beispiel sind englische Lebensläufe (allen voran das Resumee) im Vergleich zu denen von deutschen Bewerbungen, wesentlich anonymer. Auch in den verschiedenen Aufteilungen gibt es Unterschiede, die bedacht werden müssen.

Dies führt schnell zu Unsicherheiten. Gerade wenn Bewerber nicht an diese Bewerbungsformen gewöhnt sind und/oder sich schon lange nicht mehr bewerben mussten. Um diese Unsicherheiten zu beseitigen, haben wir die häufigsten Fragen an uns zum englischen Lebenslauf gesammelt und die Antworten als Tipps für Sie aufbereitet!

  1. Englischer Lebenslauf ist nicht gleich englischer Lebenslauf

    Bitte senden Sie uns englische Bewerbungsunterlagen zu.
    Steht dieser Satz so oder so ähnlich in der Stellenausschreibung für Ihren Traumjob, haben Sie einen triftigen Grund für ein Telefonat mit dem Unternehmen. Fragen Sie im Vorfeld nach, ob amerikanische oder britische Bewerbungsunterlagen gefordert werden. Für US-amerikanische Bewerbungen wird ein Resume und für britische Bewerbungen ein Curriculum Vitae (CV) gefordert. Beide Dokumente unterscheiden sich grundlegend in Inhalt und Aufbau.

  2. Englischer Lebenslauf: Lebenslauf – Unterschied CV vs. Resumee
    Englische Lebensläufe sind nicht gleich
  3. Bewerbungsfotos sind ein Tabu und kein Muss

    Grundsätzlich sind CV und Resumee wesentlich anonymer gehalten, als deutsche Bewerbungen. In Deutschland wird beispielsweise trotz des 2006 verabschiedeten AGGs noch immer ein Bewerbungsfoto in die Bewerbungsunterlagen eingefügt.

    In Großbritannien hingegen hat sich bereits die anonyme Bewerbung durchgesetzt, sodass kein Unternehmen Bewerbungsfotos für die Stellenbesetzung benötigt. Bei strengeren Unternehmen kann es sogar vorkommen, dass Ihr Curriculum Vitae aufgrund des vorhandenen Bewerbungsfotos direkt aussortiert wird.

    Amerikanische Unternehmen sind diesbezüglich noch strikter. Dort wird streng anonymisiert und jedes Resumee mit zu vielen Informationen direkt aussortiert. Der Grund dafür liegt in der Angst vor möglichen Klagen eines Bewerbers, der befürchtet aufgrund von Alter, Geschlecht, Religion o. ä. abgelehnt zu werden. Wenn Sie sich folglich mit einem Bewerbungsfoto im Resumee auf mehrere Jobs bewerben, müssen Sie sich nicht über eventuelle Absagen wundern.

    Ausnahme: Bewerben Sie sich mit einem englischen Lebenslauf in Deutschland (oder einem anderen EU-Land, in dem Bewerbungsfotos üblich sind), so können Sie ein Bewerbungsfoto zu Ihren Unterlagen hinzufügen. Allerdings sollte das Unternehmen kein amerikanisches Tochterunternehmen sein bzw. die Zweigstelle eines amerikanischen Unternehmens.

  4. Immer aktiv schreiben!

    Der Grundgedanke ist einfach: Ich habe in vorherigen Jobs etwas gemacht, folglich schreibe ich in der Vergangenheitsform. Allerdings zeigen Sie damit gleichzeitig, dass Sie damals ambitioniert waren oder damals Aufgabe XY erledigen konnten. Hinsichtlich der künftigen Position muss ein Arbeitgeber überlegen, ob Sie diesen Arbeitseifer auch künftig an den Tag legen werden. Des Weiteren wirken Texte in der Vergangenheit grundsätzlich passiv, wobei dieser Eindruck dann auf den Verfasser übertragen wird.

    Natürlich scheint der erwähnte Effekt zu übertrieben. Doch bedenken Sie selbst wie ein Text samt Verfasser auf Sie wirkt, wenn dieser in einer Vergangenheitsform geschrieben wurde. Erinnert Sie dies nicht auch eher an ein Märchen denn an einen ambitionierten Bewerber?

    Greifen Sie daher lieber auf eine aktivere Schreibweise zurück, indem Sie mit der Form des Gerundiums arbeiten (-ing am Ende eines Infinitivs, nicht zu verwechseln mit dem Present Progressive).

  5. Beinhaltet ein englischer Lebenslauf meine Interessen?

    Nein, nicht zwangsläufig. Bei einem Resumee ist dies selbsterklärend, da dieses Dokument Ihre spezifischen Fähigkeiten auflistet. Dabei wird der Fokus auf die relevantesten Positionen sowie die Ausbildung gelegt. Wichtig ist, dass Ihre Berufserfahrung und damit Ihre Qualifikation zum Vorschein kommt.

    Bei einem CV können die eigenen Interessen/Hobbys angegeben werden, dies ist kein Fehler. Hobbys sollte dann nicht mit Hobbies übersetzt werden, sondern mit „Interests“ oder „Activities“. Die Angabe ist jedoch optional und muss nicht erfolgen. Insofern Sie für Ihren Beruf wichtige Erfahrungen mit Ihren Freizeitaktivitäten sammeln, ist die Einbindung natürlich empfehlenswert.

  6. Ein englischer Lebenslauf benötigt keine Unterschrift

    Jedes Land hat bzgl. der Unterschrift unter den Bewerbungsunterlagen seine ganz eigenen Regeln. In Frankreich und Deutschland beispielsweise ist die Unterschrift elementar und darf nicht fehlen.

    CVs oder Resumees kommen jedoch beide komplett ohne Unterschrift aus. Lediglich bei einem Cover Letter wird die eigene Unterschrift eingefügt.

  7. Kein Muster nutzen!

    Erinnern Sie sich daran, wann Sie das letzte Mal wirklich Englisch gesprochen haben? Wenn Sie nicht gerade oft im Ausland unterwegs sind oder beruflich diese Sprache benötigen, wird die letzte englische Unterhaltung sehr wahrscheinlich länger her sein.

    Dann aus reiner Not zu einer Mustervorlage auf Englisch für die Bewerbung zurückzugreifen ist nicht der optimale Weg zur professionellen Bewerbung. Schnell werden in diesen Mustern Rechtschreibfehler übersehen, falsche Formulierungen übernommen und grammatikalische Irrungen beibehalten. So kommt es dann, dass Sie mit dem besten Gewissen Ihre Unterlagen versenden und dennoch die erhoffte Einladung zum Vorstellungsgespräch ausbleibt.

  8. Ein englischer Lebenslauf enthält eine Selbstbeschreibung

    Diese Selbstbeschreibung ist nicht lang, ganz im Gegenteil. In max. drei Zeilen fassen Sie die elementaren Eigenschaften von Ihnen als Arbeitnehmer in Ihrer Branche und mit Ihrer Ausbildung zusammen. Zeigen Sie, was Sie für diesen bestimmten Job qualifiziert, und stechen Sie mit Ihren auf den Punkt gebrachten Kenntnissen aus der Masse hervor!

  9. Alle Unterlagen sind im richtigen Format

    Ein CV gleicht eher dem in Deutschland bekannten tabellarischen Lebenslauf. Im Gegensatz zu dem deutschen Lebenslauf werden die persönlichen Daten auf das Wesentliche reduziert und die Unterschrift sowie das Bewerbungsfoto weggelassen.

    Das Resumee ist komplett anders aufgebaut als der tabellarische Lebenslauf. Dies liegt daran, dass möglichst viele wichtige Informationen enthalten sein sollen. Wer lediglich an den tabellarischen Lebenslauf gewöhnt ist, wird dahingehend das Resumee zunächst als unübersichtlich empfinden.

Mit diesen Tipps sollte ein englischer Lebenslauf für Sie kein Problem mehr sein! Wenn Sie weitere Tipps zum Thema „Englische Bewerbung“ benötigen, können Sie einmal bei uns im Blog stöbern. Die Bewerbungsschreiber wünschen Ihnen viel Erfolg!

Sie haben noch Unsicherheiten?

Sie sind unsicher bei Ihrer internationalen Bewerbung oder brauchen Hilfe bei dem englischen Lebenslauf? Wir helfen Ihnen gerne. Kontaktieren Sie uns einfach ganz unverbindlich:

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