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Druck von Bewerbungsunterlagen: Worauf habe ich zu achten?

Bewerbung drucken

© science photo – fotolia

Schreiben gehört zu einer der Fertigkeiten, die essenziell in unserem Alltag sind und dennoch immer mehr aus der Mode kommen. Tippen und Texten sind in. Wer nicht schreibt, braucht folglich kein Papier. Smartphone oder Desktop sind irgendwie auch nicht bleistiftkompatibel und die elektronische Post tut sowieso ihr Übriges. Eine Ausnahme bildet der Druck. Die schriftliche Bewerbung ist out – aber noch lange nicht out of business.

Auf innerbetrieblichen Wunsch oder bei der Bewerbung in kleinen Betrieben kommen immer noch Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf auf postalischem Wege auf den Tisch. Der richtige Druck ist für den Erfolg der Bewerbung entscheidend, wenn die persönliche Note gefordert ist. Dabei sind die wichtigsten Blickpunkte zu beachten.

Die wichtigsten Blickpunkte bei dem Druck von Bewerbungsunterlagen

Vom Druckgerät, über das Papier, bis hin zur letztendlichen Festlegung des Druckkonzeptes, müssen viele Entscheidungen für das Drucken von Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf getroffen werden. Nicht jede davon ist leicht zu treffen. Die folgenden Blickpunkte helfen bei der Orientierung und Berücksichtigung der eigenen Bedürfnisse

    • Blickpunkt 1: Das Druckgerät

Für den Bewerber von heute ist die Nutzung eines Farbdruckers für den Versand der Bewerbung unerlässlich. Beim Drucken von Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf sind verschiedene Faktoren zu beachten. Das Bewerbungsfoto und das Bewerbungsdesign gehören mittlerweile zum Standard-Repertoire vieler Bewerbungen. Aktuelle Drucker schaffen es, diese detailgenau aufs Papier zu bringen und den gewünschten Farbton zu treffen. Interessierte Bewerber werden bei der Suche häufiger über Multifunktionsdrucker fündig. Genaueres, über die beste Drucktechnik, gibt es unter Blickpunkt 4: In Farbe oder Schwarz/Weiß.

Bewerbung drucken

Welche Patronen sind die richtigen?

    • Blickpunkt 2: Die Tintenpatronen

Die Wahl der BESTEN Tintenpatronen gleicht oft der Suche nach den GÜNSTIGSTEN. Sie sind immer zu schnell leer und ein Druckender wartet so lange, wie er nur kann, denn er weiß, Tinte ist Geld. Original Patronen oder kompatible Patronen – eine gute Frage und umstrittene Thematik. Auf der einen Seite wird die bestmögliche Qualität benötigt, auf der anderen möchte der Bewerber seinen Geldbeutel schonen. Auch kompatible Patronen können auf qualitativer Ebene überzeugen, müssen aber nicht günstiger sein. Der aktuelle Preis- und Qualitätsstand unterliegt einem stetigen Wandel. Was bei der Anschaffung von Patronen zu beachten ist klärt dieser Blogbeitrag.

    • Blickpunkt 3: Das Papier

Die qualitative Hochwertigkeit des Papieres wird, neben seinen Bestandsstoffen, vor allem an seiner Haptik beurteilt. Aus welchem Teil der Welt das genutzte Papier stammt oder welches Unternehmen hinter seiner Produktion steckt, ist für Personalmanager im Regelfall nicht von Bedeutung. Das Papier für die Bewerbung muss sich gut anfassen können, es darf nicht zu dünn sein und muss sozusagen den Tastsinn des Personalmanagers überzeugen. Ein Gewicht von 100 Gramm ist ein Anzeichen von Wertigkeit, während 80 Gramm ein Standardmaß für Papier ist.

    • Blickpunkt 4: In Farbe oder Schwarz-Weiß?

Mit einem Rückblick auf den Punkt Druckgerät, steht die Antwort bereits fest: Farbe ist Trumpf. Da es sich hierbei um einen maßgebenden Blickpunkt handelt, sei dies noch einmal separat erwähnt. Dem ist hinzuzufügen, dass Drucker mit Laserdruck empfehlenswerter sind als ältere Standardmodelle mit Tintenstrahldruck. Laserdruck erzeugt dokumentenechte Ausdrucke, welche wischfest und besonders detailliert sind, wohingegen es Tintenstrahldruckern an diesen Merkmalen mangelt.

    • Blickpunkt 5: Selbstgemacht oder Auftragsdruck?

Durch den aktuellen Stand der Technik ist ein anständiger Druck der eigenen Bewerbungsunterlagen samt Bewerbungsfoto auch von zu Hause durchführbar. Wer damals noch in der Schlange, am Drucker, im Foto-Shop um die Ecke anstand um Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf zu drucken, kann seine Bewerbung heute bequem am heimischen Peripheriegerät gestalten und samt Bewerbungsfoto drucken. Die Beauftragung von Dienstleistern ist im Fall von großem Bedarf an Druckmaterialien, aus kostentechnischen Gründen zu empfehlen.

Feinheiten bestimmen die Qualität

Nicht nur die Wahlen des Druckgerätes und der passenden Tintenpatronen sind für die äußerliche Erscheinung der Bewerbung entscheidend. Beim Druck der Bewerbungsunterlagen kommt es aufs Detail an. Insbesondere farbliche Elemente, wie Designs oder das Bewerbungsfoto, können unter falschen Einstellungen, mit falschen Materialien oder schlichtweg fehlender Erfahrung des Gestalters leiden. Warum ein abschließender „Sehtest“ Pflicht ist und welche Tipps in Designfragen das Beste aus dem Druck der eigenen Bewerbung rausholen, folgt jetzt:

    • Grafikcheck

Die Überprüfung des Resultates beginnt bereits auf dem Monitor. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Bewerbung zwar noch nicht gedruckt, die Grafiken sind jedoch bereits per Vorschau abrufbar. Haben die Abbildungen eine ausreichende Qualität? Oder wurde das Bewerbungsfoto aufgrund seiner eigentlichen Größe verzerrt? Diese Fragen gilt es noch vor dem Drucken zu beantworten.

Druck Farben

© Trueffelpix – Fotolia

    • Gedruckte Grafiken kontrollieren – Kontrast/Helligkeit

Nach dem ersten Probedruck wird klar, ob die vorher getroffenen Einschätzungen bestätigt werden oder nicht. An diesem Punkt werden insbesondere der Kontrast und die Helligkeit der Farben deutlich. Wer dort nachbessern will, kann sich schon mit simplen Korrektur-Tools behilflich sein. Diese sind beispielsweise in Textverarbeitungsprogrammen, wie Microsoft Word enthalten und für jedermann zugänglich.

    • Farbräume: CMYK & RGB

Wer sich auch nach dem zweiten und dritten Probedruck über die unterschiedliche Erscheinung der Bewerbung im Vergleich zur Vorschau auf dem Monitor wundert, braucht nicht zwangsläufig eine Brille. Dieser Unterschied entsteht, da beide Resultate auf anderen Farbräumen basieren. Während der Drucker auf das Farbmodell CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Key „Schwarzanteil“) angewiesen ist, greift der Monitor auf das Farbmodell RGB (Rot, Grün und Blau) zu.

Wurde Kirschrot als Ziel gesetzt, aber Bordeauxrot ausgedruckt, kann das einerseits an der Qualität des Druckers bzw. der Tintenpatronen liegen oder andererseits an der Einstellung des heimischen PC-Monitors.

    • Randloses Drucken: Heimdrucker < professionelle Software

Randloses Drucken ist für Bewerber mit Hinblick auf das Bewerbungsdesign interessant. Da ein Design schon einmal den vollen Umfang der Seite beansprucht, wird die Option des randlosen Druckens immer mehr zur Notwendigkeit. Heimdrucker sind jedoch, in den meisten Fällen, nicht in der Lage, dem nachzukommen, was eine manuelle Nachbearbeitung notwendig macht.

Wer nicht auf einen randlosen Druck bei Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf verzichten möchte, sollte daher auf eine professionelle Software oder einen Dienstleister zurückgreifen.

    • 3D-Druck von Bewerbungsunterlagen

Durch die ersten Gehversuche auf dem Gebiet des 3D-Drucks wurde eine einstige Zukunftsvision Realität. Nicht nur kreative Kunstwerke wurden durch dieses technische Wunder angepeilt, sondern sogar die Produktion von Lebensmitteln. Doch auch das Thema Bewerbung blieb nicht unbedacht. Der 3D-Druck von Bewerbungsunterlagen ist schon jetzt eine (noch kostspielige) Vorstellung, um sich zukünftig kunstvoll gegen Mitbewerber durchzusetzen und Elemente, wie Design und Layout, visuell zum Leben zu erwecken.