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bekannt aus

Warum wir Sachen gerne aufschieben – und was wir dagegen tun können

Eigentlich wollten Sie nach der Arbeit noch zum Sport gehen. Aber dann haben Sie gesehen, dass eine neue Folge Ihrer Lieblingsserie verfügbar ist. Beim Gang zum Kühlschrank ist der Blick in Richtung Spüle gewandert, wo der Abwasch noch auf Sie wartet. Also haben Sie mal schnell den Abwasch … ach Quatsch, das geht auch morgen noch. Kommt Ihnen diese Situation irgendwie bekannt vor? Forscher haben nun herausgefunden, warum wir (vor allem unangenehme) Sachen gerne aufschieben.

Was man heute kann besorgen …

… das verschiebt man gern auf morgen. Aber der Spruch ging ursprünglich anders. Dinge sofort erledigen, nichts auf die lange Bank schieben – diese Tugend ist vielen von uns abhandengekommen. Mal eben schnell runtergehen und den Müll rausstellen, morgen werden die Tonnen abgeholt. „Das geht auch noch morgen früh, stehe ich halt 15 Minuten früher auf“. Allerdings hätte das Rausstellen der Mülltonnen inklusive Treppenab- und -aufstieg vermutlich keine 10 Minuten gedauert.

Insbesondere im immer hektischer erscheinenden Alltag gehen wir bewusst mit unserem Bedürfnis nach Ruhe um – einfach mal abschalten, Kopf und Körper Erholung gönnen. Das Phänomen der Prokrastination, dem wiederholten Aufschieben einer Aktivität, ist allseits bekannt. Wahrscheinlich hat sich jeder von uns schon mal dabei ertappt, Dinge aufzuschieben.

Den Abwasch machen – hier im Büro war das schon immer ein schwieriges Thema. Vom Appellieren an die Vernunft und den Teamgeist über die Erstellung eines Spülplans bis hin zur Anschaffung einer Spülmaschine. Ja, so eine Spülmaschine ist schon ein praktisches Luxusobjekt. Allerdings muss diese immer wieder ein- und dann auch ausgeräumt werden. Und das Gezeter beginnt von vorn.

Auch das Schreiben einer Bewerbung ist für viele Menschen eine mühselige Angelegenheit. Den eigenen Lebenslauf haben viele von Ihnen wohl in der einen oder anderen Form auf dem Computer gespeichert. Vielleicht fehlt noch Ihre aktuelle Position, aber das Dokument lässt sich ja zum Glück schnell auf den neuesten Stand bringen. Schließlich möchten die meisten von uns möglichst schnell reagieren, wenn eine interessante Stellenausschreibung in Sichtweite ist.

Ist der Zeitpunkt einmal gekommen, muss ein Bewerbungsschreiben verfasst werden. Aussagekräftig soll es sein, ein Bezug zum Unternehmen und der dort ausgeschriebenen Position muss erkennbar sein, eine Gehaltsvorstellung soll ebenso angegeben werden wie das frühestmögliche Eintrittsdatum. Irgendwo dazwischen müssen Sie sich als Bewerber dann noch selbst vermarkten. Insbesondere Menschen, die sich seit fünf oder zehn Jahren nicht mehr beworben haben, fehlt es an notwendigem Know-how. So zieht sich der gesamte Prozess gerne mal über mehrere Feierabende, die wir alle gern mit angenehmeren Dingen verbringen. Neben dem zeitlichen Aufwand kommen dann zusätzlich noch die Nerven ins Spiel. Oftmals zerrt die Bewerbungserstellung an eben jenen, da nicht alles auf Anhieb klappt.

Allerdings gibt es dafür auch eine Lösung: Die Bewerbung schreiben lassen, idealerweise bei uns.

Hier nimmt Ihnen einer unserer Bewerbungsexperten jegliche Mühen ab. Gut, die Bewerbung müssen Sie schon noch selbst versenden. Aber alles, was zum Prozess der Bewerbungserstellung gehört, übernehmen wir gern für Sie. Vielleicht sollten wir darüber nachdenken, unseren Slogan zu ändern … „Die Bewerbungsschreiber – praktischer als eine Spülmaschine“.

Spaß beiseite – wer sich öfters selbst dabei erwischt, Dinge aufzuschieben und nicht sofort zu erledigen, ordnet sich vielleicht einen schlechten Charakterzug zu oder wirft sich gar Faulheit vor. Doch Wissenschaftler aus Beijing und Aberdeen sehen das ganz anders. Schuld an der Misere sei eine Genmutation.

Sie sind nicht faul … nur ein wenig defekt

Schuld ist die Familie! Keine Sorge, nicht Ihre Familie. Genauer gesagt liegt es an einem Mitglied der Unterfamilie D der Nukleosid-Zucker-Transporter. SLC35D3 lautet die Kombination bzw. Mutation, welche betroffene Menschen zum Prokrastinieren veranlasst. Dies wurde durch entsprechende Untersuchungen am Institute of Genetics and Developmental Biology in Beijing und der University of Aberdeen nachgewiesen.

Durch die Genmutation wird ein Protein produziert, welches einen Mangel an Dopamin im Gehirn auslöst. Dopamin ist vielen von Ihnen wahrscheinlich als Glückshormon bekannt und ist eigentlich dafür zuständig, Impulse zwischen den Nervenzellen weiterzugeben und für unsere Motivation zu sorgen.

Wenn ein Mangel an Dopamin vorliegt, führt dies zu entsprechend mangelnder Motivation und Leistungsbereitschaft. Im privaten Umfeld werden Sie dann eventuell als „couch potato“ abgestempelt, im beruflichen Kontext kann dies allerdings schon schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen.

Nochmal zurück zum Anfang dieses Absatzes, zurück zur Familie. Wenn wir unsere Gene vererbt bekommen, dann sind doch unsere Eltern an dem speziellen Gendefekt schuld, richtig?

Falsch. Und hier kommt die gute Nachricht: Diese Gene, die Protein produzieren, können von Ihnen selbst manipuliert werden – ganz ohne einen komplizierten Eingriff oder die Einnahme von Medikamenten. Der Ansatz aus der Forschung besagt, dass das Einführen einer Routine neue Gene aktiviert und man sich im Laufe der Zeit immer motivierter zeigt.

Bei ihren Versuchen arbeiteten die Forscher mit Mäusen mit defektem SLC35D3-Gen, also mit fehlerhaftem Dopaminhaushalt. Im Vergleich zu Mäusen mit normalem Dopaminhaushalt waren diese Mäuse eher lethargisch und zeigten sich wenig aktiv. So wurde ein Work-out für die unmotivierten Mäuse aufgestellt. Die Forscher konnten in der darauffolgenden Zeit beobachten, wie durch die eingeführte sportliche Routine tatsächlich neue Gene aktiviert wurden. Die Mäuse mit dem Gendefekt zeigten sich immer motivierter, „Sport“ zu treiben.

Dieser Trick hilft gegen „Aufschieberitis“

Sport treiben oder doch lieber auf die Couch? Aufschieberitis nach der Arbeit

Die Forscher sind sich einig, dass sich die gewonnenen Erkenntnisse auch auf uns Menschen übertragen lassen. Demnach sei es also sinnvoll, mit kleinen Taten zu beginnen und auf diese Weise Stück für Stück die eigene Motivation zu steigern.

Sie wollen nach der Arbeit gern joggen gehen? Vielleicht joggen Sie erst einmal den Weg bis zum Auto. In der Folgewoche dann zuerst noch eine Runde um den Häuserblock, bevor es zum Auto geht. Beim Wohnungsputz können Sie beispielsweise an einem Tag zuerst mit einem einzelnen Raum anfangen, anstatt gleich die ganze Wohnung in Angriff zu nehmen. Setzen Sie sich kleine Ziele und machen Sie es sich bewusst, wenn Sie eines davon erreicht haben. So sehen Sie schneller ein Ergebnis und genießen ein kleines Erfolgserlebnis.

Fazit

Sprechen Sie ruhig mal mit den Menschen in Ihrem Umfeld über das Thema. Ein Austausch kann sich lohnen, denn meistens hat jeder den einen oder anderen Lifehack parat, wie die Motivation gesteigert werden kann. Sollte Ihnen die Motivation zum Schreiben einer Bewerbung fehlen oder Ihnen die kreativen Ideen gerade ausgegangen sein, melden Sie sich einfach bei uns. Wir helfen Ihnen gern weiter und wir verraten auch den anderen nichts davon – großes Indianerehrenwort.

Die Bewerbungsschreiber hat 4,81 von 5 Sterne | 716 Bewertungen auf ProvenExpert.com