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Die kreativsten Bewerber – Teil 2

kreative Bewerbungen Teil 2

© SP-PIC - Fotolia.com

Die Ruhmeshalle der kreativsten Bewerber hat wieder geöffnet. Dieses Mal gehen wir in Runde 2 und stellen Ihnen die Köpfe vor, welche nicht umhin kamen, sich gegen die reizlose Normalobewerbung aufzulehnen. Wieder einmal räumen Sie das Feld durch kreatives Gedankengut auf und überraschen durch ausgetüftelte Demonstrationen ihrer Qualifikation.

Teil 2 steht ganz unter dem Stichwort Handmade und zeigt, dass ein Bewerber auch seine motorischen Fähigkeiten in die Erstellung seiner Bewerbung einbringen kann.

Kreativbewerberin #6: Melissa Washin

Die Grafikdesignerin Melissa Washin hatte eine ganz besondere Idee, um ihrer Bewerbung den nötigen Touch Kreativität zu verleihen. Statt ihren Werdegang auf handelsübliches Papier zu schreiben, nutzte sie Stoff. Richtig gehört, echten Stoff! Somit druckte sie ihr Resümee auf …

… das sanfte Gewebe und fügte handgenähte Elemente hinzu. Ihr weiches Dokument war ein glatter Erfolg und brachte Melissa eine aussichtsreiche Punktlandung ein.

Der weiche Lebenslauf

Eine so kreative und weiche Bewerbung ist einfach unwiderstehlich und uns Platz #6 für Melissa Washin wert.

Kreativbewerber #7: Victor Petit

Der französische Art Director Victor Petit startete seine Karriere ebenfalls auf einer kreativen Basis. Dabei nahm alles seinen Lauf, als er auf der Suche nach einer Praktikumsstelle in einer Kommunikationsagentur war. Sein Resümee sollte ihm dabei vorrangig den Termin für ein Vorstellungsgespräch sichern. Somit wurde die Neugier der Arbeitgeber zum Ziel seiner Begierde. Und die gewann er durch eine kreative Bewerbung. Victors Resümee war zweiseitig. Die Vorderseite zeigte einen Standardwerdegang, …

… während die Rückseite ein Closeup (Foto) von ihm präsentierte. Seinen Mund hatte er dabei durch einen QR-Code ersetzt. Sobald ein Arbeitgeber diesen mithilfe seines Smartphones einscannte, erschien ein YouTube-Video, in dem sein sprechender Mund zusehen war. So wurde die Illusion seines sprechenden Gesichtes geschaffen.

Victors QR-Bewerbung

Wie viele erfolgreiche Jobinterviews Victor durch sein aussagekräftiges Resümee erhielt und ob er auch im Vorstellungsgespräch überzeugte, wissen wir nicht genau. Unsere Begeisterung hat er jedoch sicher. Er ist unsere Nummer 7.

Kreativbewerberin #8: Liz Hickok

Liz Hickok ist ein HR-Specialist und sorgt beruflich für die Organisation und Einstellung von Personal. Bevor sie ihren Job bekam, war sie allerdings, wie alle anderen, auf der Suche. Doch anstatt auf eine durchschnittliche Bewerbung zu vertrauen, hatte sie etwas Feierlicheres im Sinn. Sie nutzte die Weihnachtszeit, um ihre Bewerbung für jeden sichtbar zu machen – und Liz Hickok wäre nicht in diesem Teil, wenn sie nicht einen richtigen Hingucker geschaffen hätte. Sie schmückte ihr Haus, natürlich inklusive Lichterketten

… und schrieb ihren Stellengesuch hell leuchtend an die Vorderseite. Der Originaltext lautete: „MY WISH – HR JOB – LIZ HICKOK – LINKEDIN“ – eine Bewerbung, die ganz ohne Anschreiben und Lebenslauf begann. Das Resultat waren vier Einladungen zu Jobinterviews und eine Menge Anerkennung auf LinkedIn von Privatpersonen und Unternehmen.

Liz Hickoks Lichterkette

Die Weihnachtszeit ist auch dieses Jahr nicht mehr weit weg und Liz Hickoks brillanter Einfall bringt uns in die richtige Feiertagsstimmung. Dafür gibt es die Nummer 8 in unserer Reihe (uneingepackt, aber dafür mit Schleife -> &)

gluehbirne

Tipps für eine kreative Bewerbung: In der Marketingbranche gehört es zum guten Ton, durch eine kreative Bewerbung zu glänzen. Viele Unternehmen unterziehen ihre Bewerber sogar einem Test, welcher ein fester Bestandteil jeder Bewerbung ist – siehe: Jung von Matts Plannertest. Liz Hickok bewarb sich im Personalwesen, einer Branche, welche allgemein als konservativ gilt. Eine kreative Bewerbung ließ sie sich dennoch nicht nehmen und konnte sich ihren Job letztendlich praktisch selbst aussuchen. Das beweist, dass Kreativität immer gefragt ist, selbst da wo man sie nicht erwartet.

Kreativbewerberin #9: Kendra Wiig

Kendra Wiig zeigte durch ihre kreative Bewerbung, dass das Spielen mit Lego keine Altersbeschränkung kennt und selbst Geschäftsleute einer spielerischen Präsentation nicht widerstehen können. Als Ihr Wunschunternehmen an einem auf Lego basierenden Spiel arbeitete, baute sie das Maskottchen des Betriebes (einen Anglerfisch) aus den bunten Bausteinen nach und legte Ihr Resümee …

… in das Maul des Plastikmeeresbewohners. Das ersehnte Vorstellungsgespräch brachte ihr die Idee leider nicht ein. Dafür bedankte sich der zuständige Personaler persönlich bei Kendra und schickte ihr eine Liste von Stellen, mit denen in Zukunft geplant wurde.

Kendras Lego-Anglerfisch

Für den spaßigen Versuch und ihr kleines architektonisches Meisterwerk bekommt Kendra die Nummer 9.

Kreativbewerber #10: Brian Moose

Manche Firmen verlangen einfach mehr als eine einfache Bewerbung. Die Pixar Animationsstudios sind eines von ihnen. Brian Moose stellte sich der Herausforderung und überzeugte zumindest uns auf ganzer Linie. Er fertigte ein Old-School-Film-Case an, indem er ein fantasievolles Notebook legte.

Dieses enthielt viele seiner kreativen Zeichnungen und einen kunstvoll gestalteten Lebenslauf. Ein Stück Gedankengut, dass jeden Personaler von den Socken hauen dürfte.

Die Old-School-Film-Case-Bewerbung

Ob das Personalmanagement der Pixar Animationsstudios seine Socken letztendlich wirklich los wurde, wissen wir nicht. Wir sind jedoch immer noch dabei, unsere Strümpfe zu suchen und geben Brian Moose derweil die Nummer 10.

 
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