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Bewerbungskosten – 3 Tipps zur schnellen Erstattung

Investitionen in die eigene Bewerbung sind bei der Jobsuche unvermeidbar. Diese fangen bei den Materialkosten an (Beispiele sind: Papier, Bewerbungsmappe, Drucker) und erstrecken sich über den Versand bis hin zu den Fahrtkosten, die bei der Anreise zum Vorstellungsgespräch anfallen. Im Volksmund wird von Bewerbungskosten gesprochen. Bewerbungen kosten insgesamt also mal mehr und mal weniger Euro, da jede Bewerbung andere Rahmenbedingungen hat. Die meisten Jobsuchen überdauern allerdings viele Bewerbungsversuche, bis es klappt.

Bewerbungskosten erstatten

© Africa Studio - Fotolia

Damit Ihr finanzieller Aufwand bzw. die Bewerbungskosten auch nach einer längeren Bewerbungsphase minimal bleiben, folgen nun die 3 besten Tipps, um eine schnelle Kostenrückerstattung geltend zu machen:

Tipp #1 – Die Bundesagentur & das Finanzamt

Die Bundesagentur für Arbeit: Für Bewerber, die arbeitslos oder arbeitssuchend gemeldet sind, bietet die Bundesagentur verschiedene Modelle für die Übernahme von Bewerbungskosten an. Die erste Variante ist die Einreichung Ihrer Belege. So können Sie den tatsächlichen Betrag einfordern, den Sie bei Ihrer Bewerbung bzw. während Ihrer gesamten Jobsuche aufbringen mussten. Durch die zweite Variante erhalten Sie eine Pauschale. Das sind bspw. 5 Euro pro Bewerbung bis zu einer bestimmten jährlichen Gesamtsumme, die vorher festgelegt wird.

Letztendlich ist Ihre aktuelle Einkommenssituation für eine erfolgreiche Erstattung Ihrer Ausgaben entscheidend. Da es sich bei dieser um eine freiwillige Leistung handelt, liegt die Entscheidung im Ermessen des zuständigen Arbeitsberaters.

Das Finanzamt: Willigt die Agentur nicht in eine Kostenübernahme ein, kann das Finanzamt um eine Rückerstattung der Ausgaben (Werbungskosten) gebeten werden.

Tipp #2 – Belege aufbewahren!

Um bei der Bundesagentur für Arbeit oder beim Finanzamt die tatsächlichen Ausgaben für eine Rückerstattung der Kosten für Ihre Bewerbung geltend machen zu können, müssen Sie Ihre Kaufbelege aufbewahren. Dazu zählen zum Beispiel die Quittungen und Rechnungen Ihrer Bewerbungskosten. Haben Sie die Jobsuche erfolgreich abgeschlossen, können Sie Ihre Kaufbelege bei der Agentur für Arbeit einreichen und einen Antrag auf Bewerbungskostenrückerstattung stellen. Beim Finanzamt müssen Sie Ihre Kaufbelege hingegen mit der Steuererklärung einreichen, um eine Kostenrückerstattung zu erzielen.

Folgende Ausgaben können erstattet werden:

Büromaterialien

Print

  • Bewerbungsratgeber
  • Magazine
  • Zeitschriften

Dienstleistungen

  • Bewerbungsfotos
  • Bewerbungsunterlagen
  • Bewerbungsdesigns
  • Kosten für eine Übersetzung
  • Beglaubigungen
  • Bewerbungsvideos
  • Bewerbungswebsites
  • Karriereplattformen

Reisen

  • Fahrtkosten
  • Parkgebühren
  • Stadtpläne
  • Kosten für ein Taxi
  • Übernachtungskosten
  • Verpflegung
  • Umzugskosten (Steuerfall)

Tipp #3 – Beantragung der Pauschale

Pauschalen können sowohl bei der Bundesagentur für Arbeit als auch beim Finanzamt beantragt werden. Wie hoch die Pauschale ist, wird vom jeweiligen Arbeitsberater (Arbeitsagentur) bzw. Sachbearbeiter (Finanzamt) beurteilt. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Antrag nicht nur die Kaufbelege beilegen, sondern ebenso die erhaltenen Zu- bzw. Absagen, die Sie von den angeschriebenen Unternehmen erhalten haben. Haben Sie keine schriftliche Antwort erhalten, dann können Sie Ihrem Antrag ebenso eine Kopie Ihres Anschreibens hinzufügen.

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Tipps einen Einblick in die Bewerbungskostenrückerstattung geben konnten. Eine genaue Auskunft zu den finanziellen Möglichkeiten, die sich für eine Erstattung eignen, erhalten Sie bei der nächstgelegenen Stelle der Arbeitsagentur und Ihrem städtischen Finanzamt. Auch unsere Dienstleistung können Sie sich dort erstatten lassen!