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Bewerbung per Skype – das Online Meet and Greet

Bewerbung per Skype

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Die bekannte IP-Telefonie Software Skype erlangt nun schon seit einigen Jahren immer größere Beliebtheit und ist nicht nur Computer-Fans und jungen Leuten ein Begriff. Kein Wunder, wenn man darüber nachdenkt, was dem User durch die kultige Software alles ermöglicht wird. Egal, wo sich der Gesprächspartner befindet, Skype verbindet und macht das Videotelefonieren für jedermann im Handumdrehen zugänglich.

Die Distanz spielt dabei keine Rolle. Das wichtige Vorstellungsgespräch vom anderen Ende der Welt wird durch Skype somit nicht nur möglich, sondern zu einem einmaligen Erlebnis. Wer heutzutage Erfolg hat und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, könnte zu einem Interview der besonderen Art eingeladen werden und online für sich werben.

Das Jobinterview aus den eigenen vier Wänden

Ein Vorstellungsgespräch kann manchmal kompliziert sein. Sobald ein Bewerber die Einladung erhalten hat, ist die Freude groß, doch was passiert, wenn der neue Chef bzw. der Personalleiter am anderen Ende der Welt sitzt und die Distanz nur schwer zu überbrücken ist. Skype löst dieses Problem und erspart beiden Parteien sowohl Zeit als auch Geld, was im Alltag eines engagierten Geschäftsmannes wie auch Geschäftsführers Gold wert ist. Die perfekten Bedingungen sind also geschaffen. Das Interview kann bequem über den persönlichen Laptop oder Computer aus den eigenen vier Wänden geführt werden. Die Anspannung vor dem Gespräch ist natürlich geringer und von hier aus scheint alles entspannt seinen Lauf zu nehmen. Doch diese Gelassenheit kann trügen, da ein Bewerbungsgespräch per Skype viele Tücken bereithalten kann.

Punkt 1: die Technik

Durch das Videotelefonieren per Skype ist es möglich, von Angesicht zu Angesicht mit seinem Gesprächspartner in Kontakt zu treten. Obwohl dies natürlich ausgezeichnete Voraussetzungen für ein Online-Jobinterview schafft, sollte hier Vorsicht geboten sein, da zwischen beiden Parteien immer noch das Medium Internet steht, welches das Gespräch willkürlich beeinflussen kann.

Die Internetverbindung und die Bildqualität können letztendlich ausschlaggebend sein. Wird die Verbindung überraschend unterbrochen, dann gilt das Vorstellungsgespräch kurzfristig als beendet. Selbst wenn es nicht die Schuld des Bewerbers ist,

kann dies ein schlechtes Licht auf ihn werfen, wenn seine Fähigkeiten im Umgang mit einem Computer, welche heutzutage in vielen Berufen als Voraussetzung gelten, nicht beonders gut zu sein scheinen.

Daher sollte jeder Bewerber vor dem Beginn seines Interviews Vorkehrungen treffen und die Technik auf Herz und Nieren prüfen. Ein einfaches Testgespräch mit einem Freund oder Bekannten reicht dabei jedoch oft schon aus. Für den Fall, dass das Gespräch dennoch in der Mitte des Jobinterviews abbricht, sollte der Bewerber vorher mit seinem Gesprächspartner absprechen, wer sich von ihnen im Notfall zurückmeldet.

Punkt 2: die Location

Die Kamerafunktion, durch welche Skype jedem User das Videotelefonieren ermöglicht, ist nicht nur besonders hilfreich, sondern kann sich manchmal auch kontraproduktiv auf ein Jobinterview auswirken. Das stille Plätzchen, das sich der Bewerber für sein Vorstellungsgespräch sucht, spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schließlich bekommt der Gesprächspartner am anderen Ende alles mit und sieht auch alles, was sich im Hintergrund abspielt. Daher sollte jeder Bewerber einen Platz suchen, welcher sowohl aufgeräumt ist als auch keine unpassenden Gegenstände, wie flippige Poster oder die Sammlung der Lieblingsactionfiguren enthält.

Eine einfarbige Wand oder ein geordnetes Bücherregal sind beliebte Hintergründe für ein Jobinterview, da sie nicht nur einen guten Eindruck bei dem Gesprächspartner hinterlassen, sondern auch bei dem Bewerber für ein besseres Gefühl und Selbstbewusstsein sorgen.

Punkt 3: die Kleidung

Ein angebrachtes Outfit ist auch bei einem Jobinterview á la Skype nicht wegzudenken. Obwohl die eigenen vier Wände natürlich für ein größeres Wohlbefinden sorgen, sollte ein Bewerber nicht vergessen, dass es sich immer noch um ein ernst zu nehmendes Telefonat handelt. Das bedeutet, dass der Jogginganzug an diesem Tag keine Chance hat und der Bewerber auf einen richtigen Anzug oder ein schönes Hemd ausweichen sollte.

Manchmal kann die Wahl der Kleidung auch von dem Job abhängen, für den sich der Bewerber vorstellt.

Letztendlich ist das eigene Wohlbefinden somit im Zusammenhang mit der Kleidung jedoch kein unwichtiger Faktor und sollte mit dem eigenen Verständnis der Situation bzw. der Berufswahl abgestimmt werden. Ein gepflegtes Äußeres einfach unabdingbar.

Punkt 4: das Verhalten

Das richtige Verhalten ist ein Punkt den viele Bewerber außer Acht lassen. Dies ist jedoch oft eine Nachlässigkeit, welche bei vielen Menschen unterbewusst abläuft und daher nicht wahrgenommen wird. Der Gesprächspartner sitzt bei einem Skype-Telefonat zwar nicht direkt vor dem Bewerber, aber bekommt, wie oben schon erwähnt wurde, alles durch das Videotelefonat mit. Daher sollte ein jeder Bewerber auf unangebrachtes Verhalten, wie das knabbern an den Fingernägeln oder andere schlechte Angewohnheiten, achten. Schließlich steht er oder sie unter genauer Beobachtung.

Eine zusätzliche Gefährdung stellt das kleine Fenster dar, indem der Bewerber sich selbst während des Gespräches sehen kann. Es ist verführerisch und verleitet dazu sich selbst auf sein Aussehen oder ähnliches zu prüfen. Der Blickkontakt sollte jedoch stets mit dem Gesprächspartner gehalten werden, da ansonsten ein unhöflicher, uninteressierter oder selbstverliebter Eindruck vom Bewerber ausgehen könnte.

Außerdem sollte ein Bewerber darauf achten, dass keine weiteren Störfaktoren während des Gespräches von außen auftreten. Diese könnten zum Beispiel das Handy oder das Festnetz sein, welches das Interview durch einen Anruf unterbricht. Daher sollten beide Geräte ausgeschaltet sein, um eine ruhige und ungestörte Atmosphäre zu bewahren.

Das Gespräch & das Fazit

Der Personalleiter bzw. Geschäftsführer leitet in der Regel das Gespräch und versucht dem Bewerber die wichtigsten Informationen zu entlocken. Der bereits erwähnte Blickkontakt ist dabei sehr wichtig und sollte, wenn möglich, schon vor dem Gespräch trainiert werden. Die Kamera ist hierbei der Blickpunkt und nicht der Bildschirm. Viele Menschen sprechen dem Bildschirm entgegen, aber unterliegen dabei einem Trugschluss. Wer dem Chef in die Augen sehen will, sollte also in die Kamera sehen und sich nicht von den Vorgängen auf seinem Bildschirm ablenken lassen.

Eine Bewerbung per Skype kann neu, aufregend und eine tolle Erfahrung sein. Es kann jedoch auch zu einem Rückschlag auf der Jobsuche werden, sofern der Bewerber nicht auf gewisse Regeln bzw. Faktoren vor und während des Interviews achtet. Beachtet ein Bewerber die bisherigen Punkte gründlich und befolgt er die Tipps und Tricks rund um die IP-Telefonie Software Skype, kann bei der Bewerbung nicht mehr viel schief laufen und das Videotelefonat zum erfolgreichen Start in das Berufsleben werden.

 

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