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Bewerbung 2018

Die Bewerbungsschreiber informieren und helfen!

2017 geht, 2018 kommt … und damit heißt es wieder: Neues Jahr, neuer Job. Für einige Menschen geht der Jahreswechsel mit guten Vorsätzen einher. Diese sind nicht immer nur privater Natur, sondern nehmen auch andere lebensverändernde Züge an, wie den nächsten Schritt auf der Karriereleiter oder ein Wechsel des Arbeitgebers. Damit Sie genau wissen, worauf es bei Ihren Bewerbungsunterlagen im Jahr 2018 ankommt, welche Trends und Tipps Sie berücksichtigen müssen, wenn Sie sich bewerben und wie Sie sich gekonnt von anderen Bewerbern abheben, haben wir alles zum Thema Bewerbung 2018 in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Übersicht der Themen für die Bewerbung 2018:

1. Online Bewerbung, Mobile & Apps

Wie inzwischen jedes Jahr sollte sich der Bewerber von heute mit der zeitgenössischen Technik auskennen. Doch keine Angst: Sie nutzen diese Technik vermutlich bereits Tag ein Tag aus. Smartphones und Computer sind aus dem modernen Alltag kaum noch wegzudenken und einige jüngere Menschen staunen ratlos, wenn sie eine Wählscheibe sehen oder die „Backspace“ Taste auf einer Schreibmaschine suchen.

In vielen Berufen ist es inzwischen unerlässlich, sein Smartphone außerhalb von E-Mails und WhatsApp bedienen zu können, daher spielen die Wegbegleiter in der Hosentasche ebenfalls im Bewerbungsprozess eine zunehmend große Rolle. Es ist schließlich auch enorm komfortabel, über das Handy neue Stellenanzeigen zu durchforsten und sich über den Job sowie den Arbeitgeber zu informieren.

Der ein oder andere von Ihnen hat eventuell seinen Lebenslauf auf dem Handy gespeichert. Da Mobiltelefone aber vor allem aufgrund der vergleichsweise geringen Bildschirmgröße sich nicht unbedingt dafür eignen, eine Bewerbung zu erstellen, sollte der heimische Computer sowie ein gutes Textverarbeitungsprogramm nach wie vor das Werkzeug des Bewerbers sein.

Doch gerade im Bereich mobile passiert derzeit recht viel. So kristallisierte sich in 2017 ein Trend heraus, den Sie für das kommende Jahr 2018 im Auge behalten sollten.

Wer von Ihnen bereits einmal (oder auch mehrfach) Dating-Apps genutzt hat, kennt das Prinzip: Profil anzeigen lassen und dann nach rechts oder links swipen (wischen), um das Profil einfach und innerhalb von Augenblicken als interessant oder uninteressant zu bewerten. Dieses Prinzip wird inzwischen auch bei der Jobsuche angewendet.

Das Münchener Startup JobNinja sowie die bekannte Stellenbörse Monster nutzen mit ihren gleichnamigen Apps beispielsweise so ein Vorgehen. Sie suchen nach einem bestimmten Begriff (Jobbezeichnung) und legen den gewünschten Ort bzw. die Region fest, in der Sie nach Stellenanzeigen suchen möchten. Bei Nichtgefallen einer Anzeige geht der Swipe nach links, mit einem Swipe nach rechts signalisieren Sie Interesse an dem Stellenangebot und können sich mit Ihrem Profil direkt bewerben.

Die Rezensionen zu diesen Apps sowie auch zu vergleichbaren Apps von StepStone, XING und Co. decken die komplette Bandbreite zwischen Lob und vernichtender Kritik ab. Es ist also noch nicht alles wirklich ausgereift, aber sämtliche Anbieter bekunden, dass sie ihre Apps weiterentwickeln, um das Erlebnis für die Nutzer möglichst positiv zu gestalten.

Allerdings sind die allein Anzahl verfügbarer Apps sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung in diesem Bereich ein deutliches Indiz eines Trends, den Sie für Ihre Bewerbung in 2018 definitiv nicht außer Acht lassen sollten.

2. Arbeitgeberbewertungen

In der heutigen Zeit ist vieles transparenter als noch vor einigen Jahren. Je nachdem, wen Sie fragen, ist das entweder gut oder schlecht. Doch Arbeitgeber merkten bereits, dass sie sich öffnen müssen, um für Bewerber und Jobinteressierte ansprechend zu sein.

Bewertungen kennen wir vor allem aus Online-Shops, wo viele von uns vor einem Kauf auch immer nochmal einen Blick auf die Bewertungen anderer Käufer werfen. Schließlich möchten wir wissen, ob die wohlklingende Produktbeschreibung des Herstellers auch wirklich das hält, was sie verspricht.

Hierzulande hat sich kununu als größtes Arbeitgeber-Bewertungsportal etabliert. Andere Portale zur Bewertung des Arbeitgebers sind beispielsweise Jobvoting, meinChef.de und Glassdoor. Auf diesen Bewertungsportalen können Arbeitnehmer ihre Arbeitgeber bewerten. Da auf Seiten der Arbeitnehmer Anonymität gewährleistet ist, sind die Bewertungen in der Regel auch sehr offen und direkt.

Das Prinzip, sich über Bewertungen von Mitarbeitern Informationen zum Betriebsklima eines Unternehmens einzuholen, klingt zunächst einmal praktisch und bequem. Allerdings liegt die Crux hier unterhalb der sichtbaren Benutzeroberfläche: Als Nutzer können Sie nicht erkennen, welche Bewertungen „echt“ sind und welchen Bewertungen lediglich verfasst wurden, um dem Unternehmen zu schaden oder eine schlechte Bewertung durch eine positive auszugleichen.

Leider sehen manche Unternehmen in den Arbeitgeber-Bewertungsportalen einen Anreiz dafür, dass eigene Image auszubessern. Fälle, bei denen Mitarbeiter Prämien erhielten, wenn sie den Arbeitgeber positiv bewerten oder gefälschte Mitarbeiter Accounts erstellt wurden, um die Anzahl positiver Bewertungen zu steigern, mindern den eigentlich lobenswerten Grundgedanken solcher Portale. Aber auch harsche Kritik an einem Arbeitgeber kann aus einer rein persönlichen Motivation stammen und tatsächlich nichts mit dem Arbeitskontext zu tun haben.

Die Realität gestaltet sich so, dass Sie als Leser nicht unbedingt erkennen können, welche der Arbeitgeber-Bewertungen seriös genug sind bzw. sich dafür eignen, einen wahrheitsgetreuen Eindruck zu bekommen.

3. Employer Branding

Das Employer Branding bzw. die Arbeitgebermarke begegnet Ihnen auf der Internetseite eines Unternehmens und springt Ihnen fast ins Gesicht, wenn Sie die Homepage und vor allem die Karriereseiten betreten. Die in diesem Bereich aufbereiteten Informationen sind dazu da, dass Sie sich als Jobinteressierter, oder wenn Sie bereits Mitarbeiter sind, mit den Werten und Idealen eines Unternehmens identifizieren können.

Dazu nennen Unternehmen die Aspekte, in denen sie sich besonders engagieren und/oder von anderen Unternehmen abheben. Die im Zuge einer Bewerbung interessanten Argumente für ein Unternehmen beziehen sich für die meisten Bewerber auf die Work-Life-Balance und Förderung der Mitarbeiter auf fachlicher und persönlicher Ebene sowie auf etwaige Zusatz- bzw. Sonderleistungen, die ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern anbieten kann.

Dies sollten natürlich nicht die einzigen Gründe sein, warum Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf den Weg bringen. Allerdings es ist absolut empfehlenswert, das Employer Branding in die Bewerbung einzubinden.

4. Cultural Fit & Corporate Social Responsibility

Unternehmensseitige Informationen aus diesen beiden Ressorts bieten eine deutlich bessere Grundlage, um einem Arbeitgeber mitzuteilen, warum gerne man das bestehende Team ergänzen möchte.

Der Cultural Fit beschreibt den Grad der Übereinstimmung zwischen einem Unternehmen und seinen Mitarbeitern bzw. Bewerbern in Bezug auf Persönlichkeit, soziale Kompetenzen und Wertvorstellungen. Sprichwörtlich ausgedrückt: Gleich und gleich gesellt sich gern. So verhält es sich auch im beruflichen Alltag. Wer als Geschäftsführer eine Vision der idealen Unternehmenskultur vor Augen hat, möchte diese selbstverständlich in die Tat umsetzen. Dazu werden allerdings Mitarbeiter benötigt, die diese Vision teilen und somit nicht nur von Ihrer fachlichen Qualifikation, sondern ebenfalls mit Ihrer Persönlichkeit perfekt in das Unternehmen passen. Welcher Arbeitnehmertyp sind Sie?

Die Themen zur Corporate Social Responsibility (kurz: CSR) beinhalten das Engagement eines Unternehmens im gesellschaftlichen Kontext und die Verantwortung, die Unternehmen gegenüber der Gesellschaft übernehmen. Dazu gehören zum Beispiel Maßnahmen für den Schutz der Umwelt, nachhaltiges Wirtschaften oder die Förderung der Region, in der das Unternehmen ansässig ist. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die im Bereich CSR abgedeckten Inhalte einen freiwilligen Beitrag der Unternehmen darstellen, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht.

Wenn Sie sich also im privaten Rahmen für ähnliche Themen interessieren oder einsetzen, teilen Sie es dem potenziell zukünftigen Arbeitgeber in Ihren Bewerbungsunterlagen mit. Dazu können Sie die Inhalte, die Sie bei der Unternehmensrecherche entdeckt haben, in Ihren eigenen Worten in Ihr Bewerbungsschreiben einbauen.

Sollten Sie sich – entweder beruflich oder als freiwilliges soziales Engagement – mit derartigen Themen befassen, ist es eine gute Idee, diese Inhalte ebenfalls in Ihren Lebenslauf aufzunehmen.

Informationen zu diesen Themen lassen sich den Internetseiten der Unternehmen schnell finden und bieten eine gute Grundlage, den eigenen Bewerbungsunterlagen mehr Individualität und Persönlichkeit zu verleihen – zwei Kriterien, die in der Bewerbung 2018 und darüber hinaus für Unternehmen von besonderer Relevanz sein werden.

5. Individualität: Inhalt und Ausdruck, Layout und Design

Die Individualität ist in sehr vielen Fällen entscheidend über den Erfolg oder Misserfolg einer Bewerbung. Wenn sich ein Bewerbungsschreiben liest, als könne es ohne große Änderungen an 50 verschiedene Unternehmen versendet werden, wird es keine große Beachtung finden.

Ein Arbeitgeber möchte erkennen, warum sich Bewerber für die ausgeschriebene Stelle interessieren, was sie am Unternehmen besonders gut finden und wie sie sich in das Unternehmen, das Team und die bestehenden Prozesse integrieren werden. Fehlen diese Informationen gänzlich, entsteht auf Seiten des Arbeitgebers kein Bedürfnis, den jeweiligen Kandidaten näher kennenzulernen.

Doch es sind insbesondere diese Informationen, die in vielen eintreffenden Bewerbungen fehlen oder deutlich zu kurz kommen. Wie können Sie als Bewerber also ganz deutlich signalisieren, wie wichtig Ihnen Ihre Bewerbungsanfrage ist?

Den so wichtigen Unternehmensbezug können Sie zum Ausdruck bringen, indem Sie die auffindbaren Informationen des Employer Branding, dem Cultural Fit und der Corporate Social Responsibility nutzen, um den Inhalten Ihrer Bewerbung mehr Ausdruck Ihrer Persönlichkeit zu verleihen.

Damit die Inhalte Ihrer Bewerbung wahrgenommen werden, müssen diese ansprechend verpackt sein. Deswegen sollten Sie sich bei der Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen ebenso viele Gedanken um die optische wie um die inhaltliche Präsentation machen.

Dies beginnt bei der übersichtlichen Strukturierung sämtlicher Bewerbungsdokumente, insbesondere des Lebenslaufs. Darüber hinaus empfiehlt es sich, durch ein professionelles Bewerbungsdesign weitere Akzente zu setzen, die die Seriosität Ihrer Bewerbungsanfrage unterstreichen.

Vergessen Sie nicht: Bei exakt gleicher Qualifikation der Kandidaten entscheiden sich 32,7% der Personaler für den Kandidaten mit der optisch besseren Bewerbung. (Quelle: Umfrage „Qualität von Bewerbungen in Deutschland“ von Bewerbung.net und der Ruhr-Universität Bochum)

6. Kurzprofil

Wenn Sie von Zeit zu Zeit oder sogar regelmäßig Jobmessen und Veranstaltungen zu Beruf und Karriere besuchen, sollte das Kurzprofil (sofern noch nicht im Repertoire vorhanden) ab sofort ihr treuer Begleiter sein.

Das Kurzprofil kennen einige von Ihnen sicherlich bereits als Übersicht über die Gesamtqualifikation eines Bewerbers, die sich aus dem bisherigen Werdegang und der im dessen Zuge unter Beweis gestellten Kompetenzen. Allerdings unterliegt ein Kurzprofil keiner festgeschriebenen Richtlinie in Bezug auf Inhalt und Gestaltung. Somit können Sie je nach Vorhaben und Zielsetzung selbst entscheiden, ob Sie die Inhalte ähnlich wie in Ihrem Lebenslauf tabellarisch aufbereiten oder durch einen Fließtext, der Ihre Motivation, Erfahrung und Pläne für die Zukunft wiedergibt anreichern.

Es ergeben sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für den Einsatz eines Kurzprofils als zusätzliches Dokument Ihrer Bewerbungsunterlagen oder als einzelnes Dokument, welches Sie quasi als überdimensionierte Visitenkarte auf einer Jobmesse an Ihre Gesprächspartner weitergeben können.

Wenn Sie in einem Karrierenetzwerk vertreten sind und Ihr Profil aktiv pflegen, werden Sie wahrscheinlich das ein oder andere Jobangebot bzw. Anfragen von Recruitern oder Headhuntern erhalten. Damit diese sich schnell einen ersten Überblick verschaffen können, ist ein Kurzprofil ebenfalls gut geeignet.

Mit den dort hinterlegten Informationen kann abgeschätzt werden, ob Sie als Kandidat in die engere Auswahl kämen. Sie versenden also zunächst Ihr Kurzprofil (oder hinterlegen es direkt in Ihrem Online-Profil im Karrierenetzwerk) und können Ihre Bewerbung bei Interesse des Empfängers nachliefern.

7. Soziale Karrierenetzwerke

Wenn wir hier von sozialen Karrierenetzwerken schreiben, so sind in erster Linie die beiden Portale XING und LinkedIn gemeint. Beide dürften inzwischen hinreichend bekannt sein. Falls nicht, hier in Kürze: Auf diesen Portalen können Sie sich ein Profil anlegen und darin unter anderem Ihren beruflichen Werdegang sowie Ihre Qualifikationen hinterlegen, Kontakte knüpfen und sich so ein berufliches Netzwerk aufbauen.

In Deutschland ist XING seit Jahren eine starke Präsenz und bietet zahlreiche Zusatzfunktionen, die allerdings nicht in der ansonsten kostenlosen Mitgliedschaft enthalten sind. Aber auch LinkedIn erfreut sich wachsender Beliebtheit und wartet mit zusätzlichen Features auf, sodass Nutzer hier alles wiederfinden, was sie benötigen.

Nicht selten begeben sich Recruiter direkt auf diesen Portalen auf die Suche nach geeigneten Fachkräften, weshalb sich die aktive Pflege des Profils durchaus lohnt. Bei XING können Sie dem Besucher Ihres Profils in den Bereichen „Ich biete“ und „Ich suche“ mitteilen … nun ja … was Sie bieten und was Sie suchen. Dabei ist es wichtig, dass die für Ihren Beruf und die Branche typischen Begriffe in Ihrem Profil enthalten sind.

Tipp: Da Recruiter bestimmte Suchbegriffen (meist einzelne Wörter) verwenden, sollten Sie in diesem Bereich Ihres Profils keinen Aufsatz schreiben, sondern ebenfalls mit einzelnen, durch Kommata getrennte Begriffen arbeiten. So erhöhen Sie die Chance, dass Ihr Profil vorgeschlagen wird, wenn Recruiter nach Fachkräften aus Ihrer Branche suchen.

Fazit

2017 nähert sich mit großen Schritten seinem wohlverdienten Ende zu. Turbulent war es, mit einigen Höhen und leider auch vielen Tiefen. Hoffentlich sind Sie gut durch das Jahr gekommen und können sich gemeinsam mit uns auf das neue Jahr freuen. Wenn Sie heute, morgen oder in absehbarer Zukunft Bewerbungsunterlagen erstellen müssen, aber Ihnen die Ideen oder schlichtweg die Zeit fehlt – warum nicht einfach mal die Bewerbung schreiben lassen?
Unser Expertenteam hilft Ihnen auch in 2018 gerne weiter!

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