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Bewerbersorgen – die Bewerbung geht raus!

Bewerbersorgen

Sagen Sie Ihren Sorgen ade!

Wenn ein Mensch minutenlang an eine Wand starrt, dann könnte er versuchen sie durch seine unglaublichen, mentalen Kräfte umfallen zu lassen. Er könnte aber auch nur der Farbe beim Trocknen zusehen oder über seine kürzlich abgesendete Bewerbung nachdenken. Letzteres ist unserer Erfahrung nach der häufigere Grund für eine geistige Abwesenheit im Alltag. Bewerbungen können Sorgen bereiten – und sind sie erst einmal abgeschickt, gibt es kein zurück mehr.

Dieser Gedanke macht die Sorgenfalten auch nicht wieder straff. Im Gegenteil, denn was kann ein Bewerber jetzt noch tun? Ist eine Bewerbung erst einmal im Umlauf, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die folgenden Sorgen können aus der Welt geschafft werden:


Sorge #1 – die richtige Formatierung

Die Bewerbung ist fertig. Alles scheint perfekt. Jetzt kann sie endlich raus. An diesem Punkt sollte sich ein Bewerber in Sicherheit wiegen können. Es konnten selbst die Kontaktdaten des zuständigen Personalentscheiders ausfindig gemacht werden. Was soll jetzt noch schief gehen?

Die richtige Formatierung ist ein Faktor, den viele Bewerber außer Acht lassen. Wurde die Bewerbung mit der Software Microsoft Word verfasst, könnte dieses Malheur noch einmal gut ausgehen, da viele Personalentscheider dieselbe Software nutzen. Im Normalfall dürfte sich die Formatierung daher nicht ändern. Aktuell benutzen jedoch immer mehr Bewerber das Schreibprogramm der kostenlosen Konkurrenzsoftware Open Office. Eine mit diesem Programm erstellte Bewerbung kann komplett verdreht und verschoben beim MS Word nutzenden Personalentscheider ankommen.

Die penibel angefertigte Bewerbung hätte somit ihren Glanz verloren. Aufgrund dessen empfiehlt es sich, die erstellten Unterlagen vor der Absendung in das PDF-Format umzuwandeln. So bleibt die Formatierung bis hin zur Ankunft beim Empfänger unverändert – eine Sorge weniger!


Sorge #2 – persönlich vs. digital

„Soll ich die Bewerbung lieber persönlich vorbeibringen?“, ist eine oft gestellte Frage, von jungen und engagierten Bewerbern. Die Antwort kommt allein auf den umworbenen Betrieb an. Handelt es sich dabei um einen riesigen Konzern, sollte die Bewerbung digital versendet werden. Schließlich möchte ein Bewerber, mit einer persönlichen Abgabe, Eindruck beim Chef machen und nicht bei der Empfangsdame, die einen bereits an der Rezeption im Erdgeschoss der eigenen Bewerbung entledigt.

Bei dem Heimwerkerfachhandel nebenan sieht das ganz anders aus. Vor allem kleine Betriebe sind selten mit einer eigenen Internetpräsenz gesegnet. Allein aus diesem Grund macht es Sinn, persönlich vorbeizuschauen und sich vorzustellen. Außerdem haben Unternehmen dieser Größe mehr Interesse am Menschen hinter der Personalie.

Letztendlich kommt es also darauf an, in welcher Liga der Betrieb spielt. Je nach Größenordnung können Bewerber persönlich aktiv werden oder ihre Unterlagen digital versenden. Der Bewerber hat die Wahl – und zwei Sorgen weniger!


Sorge #3 – keine Antwort!

Niemand wartet gerne auf eine Antwort. Unser Alltag wird immer schneller und durch zeitsparende Hilfsmittel wie Smartphones und Tablets verlieren wir immer mehr die Fähigkeit uns zu gedulden. Manchmal scheint es bereits unerträglich, länger als eine Minute auf eine SMS zu warten. Hat der umworbene Arbeitgeber bereits mehrere Wochen nach Einsendeschluss nichts von sich hören lassen, ist etwas faul – oder nicht?

Hat ein Bewerber gestern seine Unterlagen losgeschickt und gab es heute noch kein Feedback, dann ist dies kein Grund, sich zu sorgen. Wurde ein tatsächlicher Einsendeschluss angegeben, sollten Bewerber ihrem Arbeitgeber einen Spielraum von zwei Wochen für sein Feedback geben. Wurde kein Einsendeschluss angegeben, gilt das Gleiche vom Tag der Absendung an.

Hat sich ein Arbeitgeber nach diesem Spielraum nicht gemeldet, kann und sollte ein Bewerber bedenkenlos beim Unternehmen nachfragen. Das macht einen guten Eindruck aufgrund eines scheinbaren Interesses für Job und Betrieb und ist völlig legitim – das macht drei Sorgen weniger!


Sorge #4 – nachfragen erlaubt?

Unser Abschluss zur Sorge Nummer 3 nimmt es vorweg. Ja, nachfragen ist erlaubt. Dem sind im Regelfall keine Grenzen gesetzt. Soll heißen: Der Bewerber kann sich bedenkenlos über die freie Stelle und das Unternehmen informieren, ob per E-Mail oder telefonisch. Andererseits sollte der Bewerber ein Gefühl für das richtige Maß entwickeln. Eine Dauerbeschallung à la: „Sind wir schon da?“, ist verständlicherweise unangebracht und könnte im Betrieb übel aufstoßen. Außerdem sollten möglichst keine Fragen gestellt werden, die bereits in der Stellenausschreibung oder in früheren Gesprächen beantwortet wurden.

Wartet ein Bewerber bereits zwei Wochen auf ein Feedback, ist ein guter Zeitpunkt erreicht, um endlich die lang ersehnte Kontaktaufnahme zu wagen – wir befinden uns bei vier Sorgen weniger!


Sorgen #5 – Ablehnung, was nun?

Manchmal kann selbst ein engagiertes und freundliches Nachfragen eine bevorstehende Ablehnung nicht mehr abwenden. Die Enttäuschung ist groß. Bedeutet eine klare Absage jedoch zwangsläufig das Aus, im Rennen um den heiß begehrten Job? Nein, nicht unbedingt. Die Lage mag aussichtslos scheinen, doch der Hoffnungsschimmer lautet erneut: Nachfragen.

Ein nochmaliges Nachfragen kann wahre wunder bewirken. Es mag Chefs geben, die auf ihr Recht bauen werden, den Grund für die Absage geheimhalten zu dürfen. Andere Arbeitgeber werden sich jedoch erwiesener Maßen zu einem zweiten Blick auf die Bewerbungsunterlagen hinreißen lassen und ihre Meinung ändern.


Fazit:

Nicht jeder Sorge sollte zu viel Beachtung geschenkt werden. Es sollte gerade genug sein, um das Problem zu lösen und sich sicher fühlen zu können. Von der Absendung bis hin zur Entscheidung des Personalentscheiders, ist der Bewerber stets im Spiel und kann den Ausgang beeinflussen – unser Endstand zählt fünf Sorgen weniger!

 

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