Die Bewerbungsschreiber

Versicherung

Der Stress hat sich gelohnt. Sie haben ihrem potenziellen Arbeitgeber eine sehr gute Bewerbung mit einem individuellen und kreativen Anschreiben und einem übersichtlichen Lebenslauf vorgelegt. Sie wurden zum Vorstellungsgespräch eingeladen und man hat Sie eingestellt. Das Verfahren zur Bewerbung ist zwar abgeschlossen, aber trotzdem gibt es noch eine Menge zu tun.

Auch nach erfolgreicher Bewerbung gilt es weiterhin einen guten Eindruck zu hinterlassen. Oft befindet man sich in einer Probephase und hat einen langfristigen Vertrag noch nicht unterschrieben. Viele Dinge, die für Ihre Bewerbungsphase wichtig sind, gelten auch für die Anfangszeit.

Sie sollten immer interessiert sein, fragen Sie nach und zeigen Sie ihrem Arbeitgeber, dass Sie sich für ihre Arbeit begeistern können. Ihr neuer Arbeitgeber sollte spüren, das Sie sich nicht nur im Zuge ihrer Bewerbung ins Zeug gelegt haben. Zu Beginn eines neuen Jobs wird man in der Regel eingearbeitet. Diese Phase kann mühsam und anstrengend sein. Vieles werden Sie beim ersten mal nicht verstehen. Wichtig ist nicht den Mut zu verlieren und einfach nachzufragen.

Viele fürchten sich auch vor den bürokratischen Dingen, die auf einen zukommen. Hier hat der Gesetzgeber einen großen Teil der Verantwortung auch auf den Arbeitgeber übertragen. Dieser wird Ihnen zum Beispiel auch eine Krankenkasse vorschlagen. Scheuen Sie nicht davor zurück, ihrem Chef mitzuteilen, dass Sie sich zunächst selbst informieren möchten. Damit zeigen Sie Engagement und Selbstständigkeit. Ein Krankenkassenvergleich bietet sich an. Die gesetzlichen Krankenkassen ähneln sich oft in ihren Tarifen, die Leistungen variieren zum Teil jedoch stark. Sie sollten auch die Möglichkeit einer privaten Krankenversicherung in Betracht ziehen. Um sich privat versichern zu können, muss man jedoch zunächst drei Jahre in Folge die Mindestgehaltshöhe erreicht haben, sofern man Angestellter ist. Macht man sich selbstständig ist eine private Krankenversicherung sofort bei Berufseinstieg möglich. Grundsätzlich ist immer ein Vergleich der Versicherungen wichtig.

Desweiteren sollten Sie auch für Ihre Zukunft vorsorgen. Sie zahlen als Angestellter zwar in die gesetzliche Rentenkasse ein, die daraus resultierende Rente wird aber wesentlich geringer als ihr Lohn sein. Es empfiehlt sich unbedingt so schnell wie möglich private Altersvorsorge zu betreiben. Hier kommen sowohl Riester-Rente als auch Rürup-Rente in Frage. Informieren Sie sich über die staatliche Förderung. Je mehr Sie für ihr Rentenalter zurücklegen, desto besser wird ihr Lebensstandard sein.

Schon in frühen Jahren sollte man sich gegen Berufsunfähigkeit absichern. Man weiß nie, was passiert. Jeder kann berufsunfähig werden. Ist man nicht ausreichend versichert, droht eine Minirente. Sofern man nicht schon 5 Jahre sozialversichert ist, erhält man überhaupt keine Rente. Die Tarife und Leistungen der Versicherer variieren erheblich. Deshalb lohnt sich auch an dieser Stelle ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen. Eine echte Alternative ist auch eine Kombination aus Lebensversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung.

Im Zusammenhang mit dem neuen Job kann auch eine weitere Versicherungsform eine wichtige Rolle spielen. Je nachdem ob Sie einen Firmenwagen gestellt bekommen oder den Arbeitsweg mit dem eigenen Auto antreten, kann sich ein Wechsel der KFZ Versicherung durchaus lohnen. Der Beitrag wird oftmals über gefahrene Kilometer berechnet, diese können bei Wechsel der Arbeitsstätte erheblich sinken oder steigen. Sie sollten auf jeden Fall nochmal ihre Autoversicherung berechnen.